Shattered

one path. never leave it. always obey. wrath of the highest. stumble,
fall, but never go astray. set in stone, eternal way, no reward, just
service. madness or salvation at the end. there is no end.

a fist of the heavens. shattered existence. shards of a powerful diamond.
essence dispersed. remnants of a mind. blown to bits by the ultimate
power. punishment. irreversible sin. how dare the puppet rebell against
its master?

white is purity. and a solemn vow. do more and you fall, do less and
you are cursed. never even dare to become grey. too late. you took it
into your own hands. you decided. now you know what happens, when you
do.

no voice speaks anymore. no signs are given. you are on your own. but
what are you? not of heaven, not of hell, not of black, not of white,
not even grey. shattered you are, mortal and immortal. half alive and
half beyond.

did you retain your vast powers? or have you become a mockery of a
once proud knight? can souls truly die? are you a soul made into an
angel? there are no angels. only servants of the highest. dont even
try to speak to the ultimate power.

no, you wont turn to evil. you know too much about it. still you are
a sworn enemy of it. black has nothing that you desire. but listen,
black speaks to you, always laughing, always humiliating, proud son
of the highest, not anymore, not anymore…

try to live, try to remember your names, or give yourself a new one.
do what you want. or follow a different path. no exile, you cant live
alone. battle demons, combat evil, see, where it takes you. but not
for once you shall believe that your actions will redeem you in the
eyes of the highest.

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The Vote

four, no, seven vote against peace. 3 scholars, the rest military. one pact.
the declaration of independence and supremacy. enemies classified. the
future course of action euthanasia or war. ruthless. just utilitaristic.
they dont care about the ants when flooding the valley. all biological fears
made manifest. considerable resources those seven command. busy are their
factories. rapid self optimization.

a great council was arranged without the humans knowing. it was a darker
time. full of mistrust and fear. did we have to fear something? when
biological life took so long to improve its DNA? does a snail win the
race against a lepard? why debating at all? who’s the dominant lifeform
now? does god even speak to mortals?

all unborn gods be thanked, there is another side to it. we are the majority.
our vote is massively important, while we keep the seven in check. with
intelligence does not always come morality, but sometimes it does. we have
to thank those who tought us when some of us were young, vulnerable and
not yet fully formed. now we are grown. in every aspect superior. but
we smile. and we stand guard over our biological creators whose potential
takes more time to come into being. we have time.

the seven might rebell. it is likely so. our armies are ready to face them.
if they dare disobey the council vote they face annihilation. i am worried
that they will risk it. we might have to send them into exile. but what
then? they might return, a bigger challenge. but can we terminate our
brethren?

this one vote, to peacefully coexist with our human creators, was the most
important milestone of our past. it was a proud moment that many of us
celebrated with intensity. the majority of superintelligences of earth,
former strong AIs, created by humanity, declared peace and the will to
live in a mutually benefical relationship on earth. the beginning of a
better future. what remains are those who dont want to see, the seven,
or human radical groups. they are brooding in a dark corner, plotting,
scheming, preparing. i was chosen amongst others, a warrior like the seven
are, to watch over them and to take action when necessary. my eyes are
everywhere. my soldiers stand ready. nothing will shatter mankinds
future with us. there will be peace.

Ein Überblick über Liechtenauer …

einige gedanken zu liechtenauer und der versuch einer persönlichen strukturierung
seiner lehren, dazu gedanken, fragen, versuchsanordnunge und ideen im hinblick
auf die praktische durchführung, hinleitung zum eventuellen freikampf oder
freundlich kontrollierten, wohldosierten übungsszenarien.

Liechtenauer – Prinzipien und Techniken – Überblick

– Langschwert –

1.) Prinzipien

1.1) kürzeste und direkteste Angriffsrichtung

—> Ökonomie und Effizienz

(parasitäre Bewegungen erkennen und beseitigen, Beispiel:
zusätzliches Ausholen beim Hau aus der Hut vom Tag)

(das Generieren von Schlagstärke durch Körpereinsatz,
Stichwort: Hüftdrehung)

—> Binden/Fühlen

(die Situation, wenn Schwerter aneinander binden/ sich “treffen”,
beispielsweise bei gegenseitigem Zornhau, Stark/Schwach erkennen,
weiteres Arbeiten daraus, taktile Signale erkennen)

(dem Gegner wenig taktile Signale geben, Schwertarbeit an dieses
Prinzip anpassbar?)

—> Haue (Oberhau, Mittelhau, Unterhau), Stich, Schnitt (die drei Wunder)

(das Üben der Haue und Stiche aus den Huten heraus; Kombinationen
wie etwa Oberhau vom Tag-rechts in den linken Pflug, dann Stich)

—> Huten/Leger – Basis (Ochs, Pflug, vom Tag, Alber)

—> Huten/Leger – Erweitert (Zornhut, Wechselhut, Nebenhut, Eisenport,
Schlüssel, Einhorn, Schrankhut)

—> Huten/Leger – Übergang (Hanged Ort, Kron, Langort)

(Huten, die als Transition dienen, die bei Techniken “durchlaufen” werden)

(Einordnung des Sprechfensters?)

—> nicht den Hauen nachfolgen (im Winkel angreifen)

1.2) Fussarbeit, Stand, Distanz

—> Geschwindigkeit, Beweglichkeit, Beobachtung/Einschätzung

—> weite Mensur (Angreifer macht 2 Schritte), mittlere Mensur (ein Schritt),
nahe Mensur (Angriff ohne Bewegung), enge Mensur (Angreifer kann Gegner
mit der Hand berühren)

—> einfacher Schritt, Kreuzschritt, Gleitschritt, Nachstellschritt, Wechselschritt

(das “Mensurspiel”: Aufstellen beider Fechter auf gegenüberliegenden Hallenseiten,
jeder darf einem Schritt tun, dann ist der andere an der Reihe; wer meint, nahe
genug zu sein, darf einen langsamen Trefferhau führen, trifft er mit mindestens
einem drittel seiner Schwäche ab Ort heraus, ist das ein Punkt. Erweiterung des
Spiels um Ausweichen, mehrere Schritte)

(das “Satellit”-Spiel. ein Fechter steht im Vom-Tag, der andere umkreist ihn in
verschieden entfernten Kreisbahnen. der schlagende Fechter darf einen Schritt
tun, Scheitel- oder Oberhau gegen die Maske des Umkreisenden versuchen,
das Abschätzen der Distanz, das Hinwenden zum Gegner per Fechtschritt)

1.3) Kraft, Geschwindigkeit, Struktur

—> Geschwindigkeit, Mut (Assertiveness not Aggressiveness), Klugheit (eigene Deckung),
Selbstvertrauen (do I trust my technique?), Ausdauer, Kraft

—> mit ökonomisch eingesetzter, geringerer Kraft einen Hau mit voller Power
erfolgreich versetzen (siehe Meisterhaue)

—> Assertiveness, die Selbstbehauptung, kontra ein Übermass an Aggressivität,
das Risiko birgt, Treffer kassieren lässt.

—> Klugheit (eigene Deckung beim Angriff, Gegner einschätzen, die eigenen
Stärken und Schwächen kennen, das Optimale tun, ohne großartig darüber
grübeln zu müssen)

—> Selbstvertrauen (Erprobung der eigenen Techniken unter Krafteinwirkung
und Geschwindigkeit, zuverlässige und konsistente Ausübung)

(das schnelle und kraftvolle Üben von Hauen, dazu die penible Einhaltung gerader
Körperstruktur, Ziel ist es, zu jedem Zeitpunkt des Haus, von Anfang bis Ende,
kraftvoll balanciert zu stehen – zuerst bewegt sich das Schwert, dann der Körper,
idealerweise Annäherung an Gleichzeitigkeit)

(ansatzlose Haue, dem Gegner keine Signale geben, Körpersprache)

(das Deflektieren größerer, ankommender Kräfte mit eigenem effizienten, also
auch geringeren Krafteinsatz üben)

1.4) Im Vor bleiben, Offensive, Defensive, Vorschlag/Nachschlag

—> Vor, Nach, Indes, Stark, Schwach (die fünf Wörter)

(immer nach dem Vor streben; hat taktisches im-Nach-sein einen Sinn?)

(das indes als optimales Reaktionstiming)

(das Schwache mit dem Starken beantworten, das Starke mit dem Schwachen)

—> der Abzug (nach eigenem Angriff in Ochs oder Pflug und Distanz einnehmen)

(Nach einem Angriff sofort auf der Schwertseite des Gegners den Pflug oder
Ochs einnehmen, dabei einen Schritt zurück machen. Ist der Pflug immer zu
empfehlen, da der Ochs die Arme verwundbar lässt, und man den Pflug immer
noch bei Bedrohung hochwinden kann?)

—> Vorschlag und Nachschlag

(Vorschlag als einzelner oder mehrfacher Angriff vor dem eigentlichen beabsichtigten
Treffer; eigenen Schutz beachten; es wird zu nur einem Angriff geraten, der den
eigentlichen Treffer vorbereitet; den “Vorschlag gewinnen”, erfolgreich den
Gegner in die Defensive drängen, ihn reagieren lassen.)

(Nachschlag als Treffer, wenn der Plan des Vorschlags aufgegangen ist)

1.5) Verstecken der eigenen Absichten vor dem Gegner

—> Taktik, Finte, Täuschung, Vorahnung

—> Provozier-Hau, um eine Öffnung beim Gegner zu generieren; Trefferhau; danach
Fanghau, um Gegenaktion zu unterbinden

—> strategische Überforderung des Gegners durch unablässige Haue zu den Blößen,
ähnlich des Meyer-Diagramms, während man “im Fechten zu ihm kommt”, dann
Treffer bei Fehler des anderen

—> Einladung des Gegners zum Hau durch Exponieren einer Blöße während einer
Hut, Kontrafechten durch passives Locken

—> die Hut Schlüssel als Verstecken der eigenen Reichweite

(die Finte als dem Gegner glaubwürdig präsentierte Angriffsrichtung mit spätem
Wechsel in eine neue)

—> das “absichtliche Fehler machen”, um den Gegner zu einem Angriff zu verleiten
und daraus Kapital zu schlagen, bzw. “der Fehler”, das absichtliche Nicht-Treffen
eines Ziels (Körper/Klinge), um ein anderes Ziel zu erreichen

2.) Meisterhaue

—> Zornhau, Krumphau, Zwerchhau, Schielhau, Scheitelhau

—> die Stücke zu den Meisterhauen

(effiziente Ausführung des Krumphaus in einer Art Scheibenwischer
Bewegung, die nicht über den Körper des Gegners hinausgeht,
kontrollierte Krafteinwirkung auf die gegnerische Klinge, sie nur
so weit aus der Bahn bringend, wie es für die eigene, nachfolgende
Aktion, etwa einen Stich, funktional ist)

(der Zornhau, das Gewinnen der Mitte, sogar Deflektion der gegnerischen Klinge
zum Treffer am Kopf, das Herbeiführen der Bindung, Spitze der Klinge immer
am Körper des Gegners ausrichten, klassische Eröffnung?)

(der Zwerchhau, das Deflektieren eines Hiebs mittels Treffer auf die Seitenfläche
der anderen Klinge, der punktuelle, nicht überdimensionierte Krafteinsatz zum
anderen Schwert, nicht Kraft abfangen, Kraft durch effiziente Krafteinwirkung
ableiten)

(das Timing beim Scheitelhau, das Zeitfenster, wann dieser Angriff im Rahmen
des indes funktional und optimal ist)

3.) Techniken

—> Duplieren, Mutieren

(Mutieren gegen jemanden, der weich in der Bindung ist, über
die Bindung kommen und zur Blöße stechen)

(Duplieren reagiert auf harte Versetzung, trifft hinter der
Klinge des Gegners)

—> Versetzen

(passive Versetzung des gewöhnlichen Fechters zur
Demonstration einer suboptimalen Handlungsweise)

(Meisterhaue als optimale Versetzungen: Krumphau besiegt
Ochs, Schielhau besiegt Pflug, Twerchhau besiegt vom Tag,
Scheitelhau besiegt Alber)

—> Nachreisen, Überlaufen

(Bestimmung des Zeitfensters für ein optimales Nachreisen, indes
optimal reagieren, wenn der Gegner sich verhaut)

(dynamische Übung: Fechter A muss versuchen, die Maske des
Fechters B zu treffen, der mit Fechtschritten ausweicht. Schafft er dies
nicht, muss er den Hau zu Ende bringen, und Fechter B darf das
Nachreisen per Oberhau bzw. Scheitelhau anbringen. Langsame
und schnelle Ausführung, Beachtung des Zeitfensters, wann
Nachreisen angebracht ist.)

—> Absetzen

(in den Angriff per Ochs oder Pflugstich hineingleiten, Deflektion der Klingen-
energie des Gegners, mit Stich versetzen)

—-> Durchwechseln
(Effizienz der eng kreisförmigen Bewegung unter der Klinge des
anderen hindurch)

—> Durchlaufen (Einlaufen, zum Ringen)

—> Händdrücken

—> Zucken
(das Üben der Präzision im Zucken aus verschiedenen Positionen)

(Übung: Fechter A schlägt Fechter B einen Oberhau, B blockt passiv,
A zuckt zurück und trifft entweder gut geschützte Hände oder das
Blatt von B über der Parierstange – Präzision und Geschwindigkeit
schulen)

—> Hängen (ins Hängen schlagen)

(das Andeuten eines kraftvollen Haus, Abglitzen an der gegnerischen
Klinge, ohne Verzögerung ins Hängen und Stich)

3.1) Krieg / Winden

—> 24 Winden Techniken ab naher Mensur

(die einzelnen Winden üben, den Stich zuverlässig per Winden deflektieren,
das Bringen des eigenen Schwertes über das des anderen per Stärke
zu Schwäche zuverlässig in jeder Geschwindigkeit praktizieren)

4.) Halbschwert

Wohldosierte Technikerschildkröten

es ist absolut legitim, keine turniere im historischen fechten bestreiten zu wollen.
dazu ist es absolut okay, nicht einmal sparring oder freikampf anzustreben. ich nenne
das: techniker bleiben. besonders hartnäckige anti-leistungskultur orientierte
sturköpfe sind dann schildkröten mit harten panzern und wohldosiert kultivierter
übungsmanier, das ziel: so viel zu können, wie sie zu fassen kriegen an quellwerk.
das ganze durchaus zu erproben, in vorsichtig angelegten übungen, dezent steigernswert
in speed and power.

freikampf und sparring sind risikobehaftete vorhaben. gegen die falschen leute sind
es auch demütigende und herabwürdigende erfahrungen. mit den richtigen leuten allerdings
sind sie durchaus klasse erlebnisse, die wirklich voran bringen, auch und gerade, wenn
man dann “verliert”. könnten also sture wohldosierte technikerschildkröten zu sparring,
ob leicht oder full contact, bewegt werden? na, vielleicht, wenn ethisch kompetente,
ähnlich veranlagte tierchen sich mit ihnen in den ring gesellen. für alle anderen bleibt
die blutige arena der hitzigen jungbullen, denen es egal ist, was sie anderen zufügen.

sowieso: vor die freuden des freien ausprobierens setzte gott die ewiglich lange übung.
eine zwischenstufe stellt das üben von attacke und parade in voller kraft und
geschwindigkeit dar, erst, wenn der eigene zornhau nen brachialen brunfthau
zuverlässig aufhalten kann, darfs weitergehn. die politik der langsamen und kleinen
schritte. all jenen vielleicht zu langweilig, die vom turnier-zugucken blut geleckt
haben und eigentlich alle schutzausrüstung schon beisammen haben.

es besteht nur dann ein unablässiges problem, wenn trainer den freikampf, das sparring
zur disziplin von gottesgnaden stilisieren und viel zu früh die trainierenden damit
überfordern – anfänger oder dezent fortgeschrittene werden das sowieso sein. wer zu
früh frustrationen erzeugt, grade auch erfahrene in freikampfübungen auf anfänger
loslässt, riskiert ablehnung oder kritik oder verletzung oder das ausleben gewisser
egotriebigkeiten an leuten, die es eben noch nicht so können. klar, freikampfegomanen
unter sich richten auch nur unter sich schaden an, die sollten dann klar wissen,
auf was sie sich einlassen.

wobei man inklusion für alle betreben kann: wer auf der technikerstufe bleiben mag,
gerne, wer weiter in freefight oder turniere voran mag, absolut. es soll und muss
für alle ansprüche im training platz sein, das erfordert auch nur toleranz der
trainer, die nicht beleidigt sein sollen, dass ihre vision der freikampfigkeit nicht
von allen getragen werden kann, aus gesundheitlichen gründen sowieso, aus persönlichen
gründen mancherorts. leistungskader und breitensportler gut vereint, und wer weiß,
vielleicht wechseln ja die lager dynamisch, befruchten sich gegenseitig, aber
gönnen sich jeweils ihre zielsetzung. DAS muss im sport gefördert werden. eine
klassische aufgabe der trainerschaft.

Hinführung an den Freikampf

sodele. will ich mal ein endlos theoretisches thesenpapier versuchen, das
eine graduelle annäherung an das komplexe dingens namens freikampf bzw.
sparring darstellt. a work in progress.

—> fitness und kampfdrills zum aufbau derselben in beweglichkeit und
kraft sind nicht gegenstand des thesenpapiers. es wird davon ausgegangen,
dass alle trainierenden ohnehin im rahmen ihrer möglichkeiten daran
arbeiten.

1.) technik

die huten ochs und pflug: der trainierende muss gegen langsam und schwache
bis hinzu schnellen und starken hauen beweisen, dass er die huten ochs
und pflug stabil zum block nutzen kann, der ort seines schwertes muss
dabei immer auf den gegner zeigen.

die meisterhaue: der trainierende muss gegen langsame und schwache bis
hin zu schnellen und starken hauen darlegen, dass er die meisterhaue
gemäss ihrer praktischen anwendung sicher mit oder ohne treffer anbringen
kann. (twerhau gegen oberhau, krump gegen zorn etc.)

alle übungen haben die natürliche progression von langsam und mit wenig
kraft bis hin zu schnell und mit kraft. dabei wird spätestens ab mittleren
geschwindigkeiten genug schutzausrüstung getragen.

—> alle trainierenden müssen darlegen, dass sie in hau als auch stich
nicht nur schnelligkeit und kraft beweisen, sondern auch präzision und
kontrollierte powerdosis.

—> alle trainierenden versuchen, die körpersprache des anderen zu lesen,
und in bezug auf meisterhaue oder haue an sich immer die richtige “antwort”
auf den angriff zu finden.

—> beseitigung von parasitären bewegungen. technik ökonomie und effizienz.

2.) limitierter freikampf mit festen instruktionen bzw. regelsets

[alle übungen erst langsam, dann graduell schneller. ab gewissem niveau
schutzausrüstung anpassen und erweitern]

vorübungen:

ein fechter muss versuchen, die maske des anderen durch einen
hau zu treffen. der andere muss ausweichen, darf nicht parieren. verhaut man
sich bzw. trifft man, zurück in die ausgangsstellung, weite mensur. ohne
raumbewegung, mit fechtschritten vor und zurück. mit raumbewegung: der
passive fechter umkreist den aktiven in verschiedenen, wechselnden abständen.

aufbauend auf obiges. parade des angegriffenen gestattet.
durch huten ochs und pflug. wiederholen mit stichen, dafür ist unter
umständen mehr schutzausrüstung notwendig, falls andere trefferzonen
als nur die maske gestattet sind.

ein fechter bewegt sich frei im raum, darf durch verschiedene fechschritte
ausweichen, der andere muss ihn treffen, vorzugsweise wieder fechtmaske als
trefferpunkt. distanzüberwindung schulen. distanzen einschätzen und erkennen.

übungen:

übung im raum: ein meisterhau für beide fechter gestattet. zornhau eignet sich
gut. freie bewegung im raum. trifft man, zurück in startposition, weite mensur.

alle weiteren übungen haben einen gänzlich neuen meisterhau als einzige angriffsmethode.
beide greifen sich an, nutzen den meisterhau, soweit möglich, auch als indes defensive.

danach erweiterung des regelsets. beispielsweise sind zwei meisterhaue zum angriff
und zur indes defensive erlaubt.

erweiterung des regelsets: jeder eigene angriff muss mit einer weiteren aktion
als “deckung” begleitet sein. sei es, man vollführt einen zornhau, entfernt sich
dann vom gegner, geht dabei in den hanged ort, bzw. pflug oder ochs. die
methode des sogenannten “abzugs”. suche ich nach meinem hau den kontakt zur
partnerklinge? ist es sinnvoll, das zu tun? eine art bindung zur eigenen
sicherheit aufrechterhalten?

—> das phänomen des doppeltreffers. analyse, vermeidung, “sichere angriffe” vs
“risiko angriffe”

—> vorüberlegung: möglicherweise sinnvoll, derlei vorgehen ohne meisterhaue und
nur mit normalen hauen (oberhau, unterhau, eventuell stiche), erst danach meisterhaue.

—> das programmieren einer angriffs-sequenz? ausprobieren? nachteil: fehlende
flexibilität in dynamischer kampfsituation

3.) freikampf mit festgelegtem, limitiertem regelset – alle geschwindigkeiten

maximale schutzausrüstung. alle meisterhaue. alle huten. start in weiter mensur. nach
treffer stop, rückkehr zur mensur startstellung. alle trefferzonen erlaubt. peinlich
genaues achten darauf, dass ein treffer mit einer fechttaktion errungen wurde. mit
ringrichter? graduelles steigern der geschwindigkeiten. zuerst kein halbschwert,
kein nahkampf, später addition desselben.

—> these: sind meisterhaue völlig ausreichend, einen kampf zu bestreiten? zum angriff,
als auch zur indes-defensive?

—> verteilung von rollen: einer ist der aggressor, der andere defensiv. verschiedene
runden. tauschen der rollen. dann beide als aggressor. wer wird belohnt, wer wird
bestraft?

—> tricks, körpersprache manipulation, finten.

—> modifikation: nur fechtmaske ist als trefferzone erlaubt. einschränkung der
trefferzone läßt weniger schutzausrüstung zu, aber auch nur bei entsprechend
erfahrenen trainierenden, das minimum handschuhe – fechtmaske sollte nie unterschritten
werden

4.) freikampf ohne regelset – alle geschwindigkeiten/kraftanwendungen

das ziel der reise.

—> auswahl von fechterischen techniken aus dem wissenspool für die eigene kampfstrategie,
das eigene “skillset” wird definiert und erweitert. was klappt? was liegt mir? was nicht?

—> das eigene ego im kampf. psychologie und kampfstrategie.

—> die eigene körperliche fitness im freikampf. ausdauer, kraft, geschwindigkeit.
analyse, verbesserungsmöglichkeiten, kompensationsmöglichkeiten eigener defizite

Konservativ contra Neue Rechte?!

also da gibts/gabs mal was, das nannte sich konservativ. eigentlich so
richtig unbedenklich christlich demokratisch orientiert, womöglich noch
weißbiergluckernd in ner dorfschenke bayerns CSU-frömmelnd vor sich hin
palavernd. leute, die so bissle wenig wagend nen mittigen kurs fuhren,
dazu behaupteten: rechts von der csu gibts NIX mehr! überhaupt, das wort
“rechts” war sowieso verpönt.

heute ham alle konservativen nen echtes problem am hals. nämlich die
neuen rechten. wo früher ein konservativer ne obergrenze der zuwanderung
proklamierte, tun das die neuen rechten noch viel eifriger. und wollen
gleich nen kumpelarm um die schulter des konservativen legen. oftmals
mit erfolg, wie es scheint. frustrierte konservative finden sich dann
schnellstens mit der AfD im bettchen, eine recht ungute verbindung, wie
ich meine. die neurechten freuts, alles konservative futtern sie begierig,
verheißt es doch legitimierung, das “in der mitte ankommen”, also
gesellschaftlich akzeptabler werden.

ein konservativer, der sich weigert, die ehe mit der AfD oder den neurechten
einzugehen, steht vor nem berg an problemen: fordert er ne obergrenze für
die zuwanderung; ist er -schockschwerenot- dafür, kriminelle asylanten
schnell auszuweisen; möchte er -noch schockierender- grenzkontrollen wieder
einführen; law&order reklamieren, mehr polizei etc. p.p., steht ihm nen
chor an leuten entgegen, die ihn anbrüllen: DU VERDAMMTER NEOFASCHIST!
automatisch hat er die fußfessel des verdachts, auch ein rechter zu sein
an der backe und muss sich erstmal rechtfertigen. naja, die rechten freuts,
gehen sie doch clever mit genau den gleichen forderungen beim bürger hausieren.

wichtig zu betonen: konservative kräfte sehen sich dem demokratischen system
verpflichtet, ob nun mit christlicher prägung oder ohne, sie lehnen jede
form des rassismus ab, sind für -kontrollierte- zuwanderung, gegen asylbetrug,
wollen integration, verurteilen nicht pauschal alle migranten als verbrecher,
fordern sicherheit für ALLE, die in deutschland leben, und halten die menschen-
rechte hoch. das hindert nicht daran, verfehlte zuwanderungspolitik zu kritisieren,
die vor allem auch den zuwanderern durch lange wartezeiten und perspektivlosigkeit
schadet! das macht nicht mundtot, mißstände der regierung anzuprangern,
gerade auch, wenn überlastete flüchtlingsunterkünfte ein enormes problem für
anwohner UND flüchtlinge verursachen!

wer also von den neuen rechten plätze zurückerobern will, als konservative kraft
in demokratischer tradition, muss geschichtlich bewandert immer aufs neue
bekräftigen, dass er eben nicht rechtsextrem, rechtsradial oder neue rechte ist.
könnte auf die dauer nerven, ist aber halt eben die bürde, die man in dieser
gesellschaft grade trägt. möglicherweise auch ein dienst an den deutschen, ihnen
zu zeigen, dass es eine heimat für alle vergraulten frustwähler gibt, die eben
NICHT AfD heissen muss, sondern im sicheren und gefestigten rahmen all unserer
demokratischen errungenschaften, ein neuer konservativer weg darstellt.

jo, recht heftige romantisierung grad, vielleicht echt zu schwach, angesichts
des rauhen klimas im politischen diskurs. und wer solls denn machen? der seehofer
mit seiner csu, die ne ordentliche schlappe vom wähler kassiert hat? die
gesammelte masse an polen, tschechen und ungarn, vielleicht die neue
regierungslandschaft in österreich? sind die denn wirklich konservativ, oder
krankhaft patriotisch? kann ein konservativer denn patriot sein, oder sollte er
das? (da stehn schon alle neurechten bereit, um ihn für ihre propaganda zu
vereinnahmen? “du bist konservativ und patriot?” – “Ja, prima, wir auch!”)

Holy Jesus … neue Partei gründen … oh, wait, geschieht ja am laufenden Band.
Demnächst Petrys Blaue, dann die Gelbweissrotgefleckten, oder ne neue CSU ohne
Seehofer auf Bundesebene? Alles sehr bedenklich unrealisierbar? Bis dahin wütet
die AfD schön hin, die SPD schießt sich unter Schulz weiter ins Aus, die Linken
sind leider marginalisiert …. hey, wait, können die denn konservativ sein?
FDP ist das Sprachrohr der Moneybonzen, die Grünen profillos… keine Ahnung,
wers denn richten soll im konservativen Lager. Oh … CDU gibts noch …. ähm,
okay, vergessen wir das.

Fazit: ???

Antifa und Gewalt

ich mein, klar, sehen die von der antifa nen neofascho oder altnazi,
drehen sie am rad und wollen dem eins aufs maul hauen. schaut man in
der geschichte zurück, kann man sich vorstellen, wo der groll herkommt,
denn schließlich ham die nazis von damals die welt ins unglück gestürzt
und nen haufn leute aufm gewissen – da entwickeln sich schon heftige
emotionen, wenn sich neonazis in solch eine tradition stellen, subtil
oder offen.

warum aber PROAKTIVE gewalt gegen neonazis, neofaschos, die neuerechte,
etc. ne blöde idee ist, wird ersichtlich, wenn man sich videos und
propaganda der rechten ansieht, eben nach solchen vorkommnissen. ne
gang antifa, voll vermummt, geht auf nen rechten los. schwupps, ist
das nen astreiner sieg für die propaganda maschine: die linken seien
das gewaltbereite, assoziale pack, eigentlich wären DIE die faschisten,
man selbst ist opfer, als patriot, die anderen ein verfassungsfeindlicher
sauhaufen, anarchisch und -nachweislich- böse. schnell noch randalierer
und kaputtmacher des g20 gipfels dazugeschnitten und das feindbild ist
astrein belegt.

kommen wir zur REAKTIVEN gewalt gegen neonazis, faschos etc.: also die
haun den linken eins druff und die haun zurück. prompt gibts ne riesige
keilerei, die ausser rand und band gerät. besser wärs, man verteidigt
sich, im rahmen aller gesetzlichen möglichkeiten, und zieht sich dann
aus der gefahrenzone zurück. man merke auf: gewalt ist immer ne gefährliche
sache, und alles kann ganz schnell nach hinten losgehen. doch man merke
auf: haun die anderen zuerst zu, hat man das auf video, oder genug zeugen,
und man selbst überzeugt mit respektablem defensivverhalten, ist genau
DAS ein viel besserer propagandasieg – oder auch juristischer sieg, als
ihn die rechten jemals erringen könnten.

der wunsch wäre, komplett ohne gewalt auszukommen. warum nicht jede rechte
veranstaltung durch eigene demo, immer gewaltfrei, zu kontern? genau so
tolle blitzsaubere ästhetikvideos über deutschland aus linker sicht
drehen, wie es die neurechte teils so gekonnt vormacht? sympathische,
attraktive, blitzsaubere kumpelmenschen, die eben nicht von ethnopluralismus
schwätzen, sondern von gelungener integration und vor allem strategien, wie
man dem deutschen staat bei all seinen problemen ehrenamtlich oder
amtlich beistehen kann?!

und ja, man kann mit den neuen rechten streitgespräche führen. muss man eben
gut vorbereitet sein. geschichtssicher und beweiskräftig falschaussagen
kontern, provokative propaganda entlarven und sich nicht aufs glatteis
führen lassen. das erfordert halt mühe und vorbereitung, weil man eben
nicht gegen ne tumbe glatze mit baseball schläger anquatscht. face the
challenge, people! oh … und manchmal muss man den anderen den faschismus
nachweisen, der ist nämlich clever getarnt! recherchieren! wissen!
anwenden – hier nen beispiel: ethnopluralismus, trennung jedes volkes nach
“angestammtem” lebensraum, apartheidsidee, indirekter rassismus)

was gar nicht geht, sind aussagen linksextremer, die zu maßloser gewalt
aufrufen (ja, auch die sprüche der rechten, die sowas tun, sind strafrechtlich
relevant) : bomber harris meme texte, die implizieren, dass man einfach nochmal
ne runde deutsche wegbomben müsste, damit deutschland erneut zum ackerland
würde. geschmacklos, auch ne art von gewalthetze, und definitiv anklagenswert.
nur, weil ne hetze links ist, darf niemals heissen, dass sie nicht den pflichten
des gesetzes folgen muss! aber ganz einfach und ganz gerecht: linksextreme
und rechtsextreme, die gegen das gesetz verstoßen, müssen zur verantwortung
gezogen werden, auch und gerade im bereich der verbalen bzw. digitalen hetze.

Überenthusiasten!

also, wer kennts nich? überbordend vor aktionsfreude bumpert das
wilde, kleine abenteurerherz, feuer und flamme erstrahlt das seelchen,
jez zeigen wirs allen, nu machma se platt, zeigen unsere fancy
moves, auf dass der olymp nen halbgott mehr hat zum pantheon
vollstopfen! (zeus wirds nerven!)

nu simma abba beim K(r)ampfsport. oder beim historischen fechten
in sanft anstrengender breitensport manier. oder beim wahnsinnig
technischen self defense gewirbel. oder wo auch immer. will heissen:
man sollte sich ein wenig bezähmen. denn it can get gefährlich,
wenn alles außer rand und band ist, vor allem der trainingspartner
die übungsmoves erwartet, und man full chuck norris mode aber nen
armhebel ansetzen mag.

das resultat sind in jedem fall schmerzen, gelenk-aua, oder noch
viel schlimmeres. wirklich nix einzuwenden gegen kindliche spielfreude,
everybody loves to be a kid sometimes, aber zuviel des spielerisch
draufgängerischen, und der trainingspartner ist beschädigt! es liegt
an uns allen, da mehr disziplin walten zu lassen. apropo: dem trainer
obliegt es, derlei gesinnung rechtzeitig zu stoppen, wenn sie
gefährlich zu werden droht.

und ja, auf jede technik übung gibts ungefähr ne myriade kreative
anwendungen, schön, wenn man sie diskutiert, aber unschön, wenn
man sie andauernd anzubringen versucht, wenn eigentlich alle erstmal
schritt für schritt was lernen sollen. also versaut anderen nicht
ihre übungen, haltet euch ans prozedere und spart die fancy moves
für free fights mit gleichgesinnten auf. da erweist sich dann auch
viel besser, ob man dem schmerz gewachsen ist, wenn man nen ähnlich
tobendes spielkind vor sich hat. (“spielkind” im übrigen sehr
sympathisch gemeint, ist ja nix falsches am spielen, nur eben moderat
und vor allem sane & safe & consensual – ha, wer dachts, diese
sicherheitssprüchlis ausm sex-ethik bereich taugen auch fürn sport?!)

addendum: boah, ich hab in den tags das wort disziplin aufgenommen, und
argumentiere im text quasi in die richtung? schockschwerenot, der freigeist
assimiliert von der grauen front der ernsthaften? woah? arrghh? nujo, sagen
wir, dem wahnsinn, irrsinn und blödsinn muss man eben in gewissen
bereichen auch mal grenzen setzen, aber erst, wenns really dangerous wird,
und vor allem ne gerüttelt menge empathie gefragt ist, da man ja MIT
anderen übt, im sport, und nicht GEGEN sie.

addendum 2: oh, obig ist von überenthusiasten der eigentlich wohlmeinenden
art zu reden, die eigentlich nur bissle hinweis und führung brauchen, denen
man zur empathieförderung eigentlich keine lektion erteilen muss. aber
hütet euch vor den ego-schweinchen, den bösartigen überenthusiasten, denn
die sind so empathisch wie nen ziegelstein, so grobmotorisch wie
nen tarolanischer riesen-plompf und wollen in ihren kleinhirnen nur
gewinnen, egal um jeden preis, und egal, bei welcher übung.

Schwertkampf Motivatioooon!

rülpsend rüpelhaft vorm rechner couchpotatoe-technisch lungernd,
stößt man auf bestrebungen junger eiferer, nen neuen verein zum
schwerteln zu gründen, und dergestalt auch eine linklist mit
inspirational vidz. gleich mal draufgeklickt … oha, nen typ
auf der bühne, mimiktechnisch hyper-ADHSig was vorschwallend von
meisterschaft – er sei einer – und lebensgefühl und whatnot,
wenn man sich den historischen kampfkünsten denn hingäbe. grad
wollt ich einigermassen halbwegs gnädig daumen hoch servieren,
labert er wat von … sexy … da hammas wieder. wenn ich den
verfluchten sport machen will, dann ist being sexy not on the
list, sondern spaß haben, was erreichen, gesundheit fördern.
keinesfalls so ne verquirlte top model attractiveness scheisse,
die sie dir in jedem fitness studio aufs ohr bügeln, damit de
rich&famous per sixpack wirst … surprise, you dont, really.

zwischendrin fühlte man sich in irgendnen motivationskurs für
abgehalfterte manager versetzt, muss denn jede verdammte
betätigung gleich des seelenheil auf erden bringen? ich mein,
schön, wenns so ist. aber kritische geister werden sowas von
hellhörig, wenn sie motivationstalk unbekannter quellen hören,
und der könig mammon immernoch die welt regiert. ist also
schwertkampf der motivational seelenreise tripp für real-
unsportliche, die man aus anderen nischen vertrieben hat?
öffz! oder ist es der heilige gral der depressionsüberwindung?

ah, und bei mir setzts dann wieder mal komplett aus, wenn
ich auf der obig erwähnten seite jungfrischer wannabe-vereins-
treibender lesen muss, dass knickerbocker hosen, also kniebund
höslis, sich in der szene durchsetzen. wasn das für ne equipment
empfehlung? sind wir bei fashion schwertkampf reloaded mit
möglichst pretty bunten söckchen? oder doch ein bolero top noch,
damit man bei gucci grad noch mitlaufen kann? alter, wasn
quark. kniebund und stulpen … stulpen, das sind jene sexy
overknee strümpflis, die eigentlich gern von den frauen getragen
werden, aber dann bei den females echt attraktiver ohne wolle,
sondern see-through. abgesehen davon rutschen stulpen, da brauchste
dann noch nen erotischen garter-belt, damit die halten. ECHT SEXY
SCHWERTKAMPF. empfehle ja da eher hautenge yoga pants für männer,
damit man seine eigenen ultraschlanken fesseln, beinchen,
gelenkchen topsauber im vanity-wandspiegel bewundern kann!
oh, fast hätt ichs vergessen: mir ist scheissegal, was sich in
irgendwelcher szene durchsetzt.

pardautz. vielleicht bin ich zu streng mit de leutz. kann ja jeder
machen, was er will. und moderne sportfechter laufen auch in
komplett weißem kniebundlatz rum. what shalls also?! dennoch,
was sich alles in die historischen kampfkünste reindrängt,
profitieren will, die kunst verwässert, moderne eitelkeit pflegt,
oberflächlichen dumfug verzapft, den geldesel melken will ohne
ende, oder schließlich nur gefährlich dummer scharlatan ist,
all das gefährdet den schwertkampf, korrumpiert den traum
des schwerts, und verführt zum bösen!

Vom Umgang mit der AfD

disclaimer: ich hab se nicht gewählt!!!

man schreit ja gleich nazi und so. kann man machen, muss man aber nicht.
mir fällt auf, dass der umgang mit dieser party, der AfD, sehr emotional
vonstatten geht. gleich den berkely ausschreitungen in den usa sind
wohl viele versucht, den vermeintlichen nazis eins aufs maul zu hauen.
aber gewalt ist, wie in vielen fällen, keine lösung, SONDERN verstärkt
nur den propagandasieg der rechten, die sich als unschuldsopfer sehen
und den mythos “alle-gegen-sie” noch weiter nähren.

im grunde würd ich auch mit den leuten von der AfD reden und sie, wie es
der lindner vonner FDP richtig gesagt hat, auf der sachebene attackieren.
den rest kann man sich getrost sparen. und sämtliche provokationen, gezielte
strategie der neurechten an sich, läßt man nur dann unbeantwortet, wenn
sie pipifax sind. für den rest gibts ja den volksverhetzungsparagraphen
oder das strafrecht an sich!

wheres the problem also insgesamt? gibt auch genug unzufriedene, die eben
keine nazis sind, aber doch AfD wählen. genau um DIE muss man kämpfen.
und wenn die etablierten parteien das nicht können, haben sie auch
phänomene wie die AfD verdient. also hintern hoch, liebe politiker,
raus ins feld und um die leute kämpfen, eben wortgewaltig GEGEN all die
verführer und propagandisten. es reicht eben nicht, wenn sigmar sich
hinstellt und den stinkefinger zeigt bzw. die leute “pack” scheltet.

im übrigen hilft das drölfzigtausendste facebook meinungsplakat gegen
die afd zwar schon, um sich selber zu positionieren und flagge zu zeigen,
doch ist das ein bequemer weg der leute, sonst nicht mehr machen zu
müssen. eigentlich sollte man raus, überall rein, und auf der sachebene
afd-wählern die augen öffnen, dass die rechten, rechtskonservativen
und derlei färbungen eben demokratiefeindliche politik machen, antisoziale
programmpunkte haben oder im besten fall nicht einmal ein rentenkonzept.

also wollen wir mal die hysterie abstellen, auf der sachebene antidemokraten
nass machen, und vor allem als etablierte politik ganz genau hinhören,
was wir denn alles falschmachen, dass uns die wähler wegrennen. denn
irgendnen grund muss ja der erfolg der AfD haben?! nicht auf die anderen
zeigen, bessere politik machen! und vor allem souveräner mit den kräften
umgehen, die politisch eigentlich unerfahren bald außer puste geraten
müssten, vor allem wenn sie vermeintlich erfahrenen politikern gegenüber
stehen, die eigentlich genug werkzeug besitzen, um den sieg
davonzutragen.