Konsequenz

man lernt in seinem leben viele oder recht wenige menschen kennen,
muss aber entscheiden, ob einem kontakte guttun oder man eben recht
wenig selbst davon hat. notwendigerweise sieht man in letzterem
fall negatives, vielleicht eher inkompatibles, das kann als eine
anklage oder beschuldigung dieser person verstanden werden.

soll es nicht!

unterschiedliche verständnisse von intellektualität, auffassungen
übers leben, ethisch/moralisch andersartige ansichten mögen erst
einmal zum diskutieren einladen, aber wenn sie krass different
sind, man eisern beharrt, keinerlei andere perspektiven zulässt,
(per se nicht zu verurteilen, darf jeder tun) kann das schon mal
zwecklos werden. das sollte kein plädoyer für die eigene filterblase
sein, einfach die erkenntnis, dass manche kompromißarbeit zum
scheitern verurteilt ist, ohnehin dann zu streit oder unmut
führen dürfte.

dazu gibt es unendlich viele motive, dass man andere nicht als
freunde oder intensivere sozialbekanntschaften akzeptieren mag.
durchaus kritikwürdige: vorurteilsbedingte, politisch bedingte,
sozialstatusabhängige, und einen haufn mehr. es liegt aber
an jedem selbst, sich dahingehend zu hinterfragen, selbst-
kritisch zu sein oder eine änderung zum vielleicht oder
vermeintlich besseren anzustreben.

jeder hat das unumstößliche recht, sich seinen freundeskreis
auszusuchen, ihn nach eigenem wunsch zu erweitern oder zu ver-
kleinern. ein gewiss starkes eigeninteresse -völlig legitim-
ist es, dass man sich dabei freunde sucht, die zumindest einen
gewissen emotionalen/intellektuellen grundkonses mit einem
teilen.

sicherlich sind personen beleidigt, angegriffen, getroffen, wenn
man ihnen in punkto freundschaft oder intensiverer sozialer
bekanntschaft dezent oder offen eine absage erteilt. tut man das
gut begründet, oder auch nur indirekt so schonend wie möglich,
sehe ich darin erst einmal nichts verwerfliches. und ich
appelliere an jeden, gewisse innere größe zu zeigen, dies nicht
als bösen angriff zu verstehen, sondern es gleichmütig zu
akzeptieren, denn jeder kann solche erfahrungen machen, sie
sind natürlich und in höflich-respektvoller manier auch nicht
das ende der welt.

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Alle Hoffnung aufs Redesign?

hellas, amigos!

spro 6 ist ne geile kiste mit ein wenig retro charme, eben und auch weil:
no usb-c und eher mittelprächtiger marvell wifi chip. was ich vergessen
hatte: da scheint im n-trig pen input auch noch das “blöbchen&häkelchen”
problem vorzuherrschen. (disclaimer, i dont possess the geräte, i just
read an enormous amount of info aufm surface reddit und einigermassen
glaubwürdigen online bewegtbild produzenten)

also. das surface go machts vor? usb-c und qualcomm modem. leider aber
pentium gold. ob das jedem paßt, muss echt erforscht werden, denn wenn
google chrome schon laggt, dann hm-hm-hm. andere wiederum scheinen zu
berichten, dass edge surfing okay sei und sämtliche office geschichten
okay liefen. bloß full fledged photoshop sollte man eher nicht probiern.
stark use case abhängig, alles. ob da nen core m prozessor net besser
gewesen wär?

insgesamt jedenfalls auch eher die 6 gb und 128 gb ssd zu empfehlen,
denn die einstiegsvariante hat even more langsamer emmc speicher als
flash disc hard drive. but vorsicht, then its not anymore as günstig
as vorher! (man muss stift und tastatur cover natürlich separat
löhnen!)

warten wir aufs 2019er redesign vom spro? dann mit most modern anschluss,
even better windoof (one can hope), aktuellem intel cpu chip, nem
nice wifi chip mit blauzahn 5.0, möglicherweise gleich mal LTE, für die,
die das brauchn … ?

warten wir auch aufs galaxy s10 mit triple cam, modernem android mit
mehr security patches, oder dehnen wir das sitzfleisch noch mehr aus,
bis das samsung galaxy note 10 endlich im handel ist, hopefully billiger
als das iphone XI?

surface book 3 incoming as well?

aaalso, glaskugel hoffnung für 2019:

surface pro 7
samsung galaxy note 10
surface book 3

billiger als apple? für windoof fanatiker the only lösung? dann endlich
mal hardware bugfree und software stable? eine runde hoffnung, sagen
kanns keiner grad.

ist android 2019 noch am leben? als tablet OS? sollte man an das
samsung galaxy tab s5 denken? wie kontert apple? werden die iOS
öffnen und richtung macOS entwickeln?

Surface Pro 6 oder Surface Go oder Apple?

hello!

mit spannung erwartet, nun ist die katze ausm sack. doch ich wundere mich:
im jahr 2018 hat das surface pro 6 kein usb-c, immer noch den gleichen,
alten und in der vergangenheit nicht unproblematischen marvell wifi chip,
und, feurio, der hochgelobte 8te generation chip intels hat nur die lahme
UHD 620 intel grafik an bord, und nicht iris pro, wie im surface pro 2017.
das alles für moderne schlagerpreise an die 2000 öcken für -scheinbar?!-
performante i7 hardware. wobei noch geschaut werden muss, ob die angeblich
bessere kühllösung im surface pro 6 das packt …

das kleine, unscheinbare, mit intel pentium gold cpu grade noch so tuckernde
surface go hingegen hatn qualcomm wifi chip, usb-c, macht viel richtig,
in kleinem format, und scheint für standard office geeignet. okay, hat
als tablet eben keinen so dollen akku wie das ipad. dafür gutes keyboard
cover, stift und maus und windows 10 als volles betriebssystem, wenn
man denn von der s version hoch auf home geht. apropo home, das surface
pro 6 wird damit ausgeliefert, nicht mehr mit pro …. hmpf?!

im vergleich zu alledem ham wir im macbook pro 13 inch 2018 schon mehr
quality hardware unter einem dach. kaufen eben für enorm teuren preis
auch die gimmicky touchbar, aber zumindest mal iris pro 655 grafik mit
nem quadcore. wobei man so liest, die kühlung sei per software patch
nun so geeicht, dass es keine allzu großen hitzköpfereien mehr gebe.
dazu die macbook tastatur, man muss es eben ausprobiern, obs stört.

teures gedankenexperiment:

macbook pro 2018, 13 inch, mit nem core i7, 16 gb ram, 512er ssd
iphone xs max, 256 oder 512 gb
ipad pro

überteuerte, aber aktuelle hardware. ein komplett rundes, gut
integriertes system. hm …..

günstiger:

surface go (für immer dabei)
surface book 2 (für computing und moderate gaming power)
samsung galaxy note 9 (smartphone lösung)

Perfide Systemtaktik

es gibt systeme, die probleme lösen müssen. dazu stehen sie unter wirtschaftlichem,
politischen oder anderweitig wirkenden handlungsdruck, auch von aussen. da sie
selbst keine zusätzlichen positionen schaffen können oder wollen, eine breit angelegte
“unterschicht” auch gar nicht lückenlos kontrollieren können oder wollen, weil dies
unwirtschaftlich/politisch nicht gewünscht wäre/machbar ist, greifen sie zu perfiden
taktiken, um teils hausgemachte probleme zu lösen:

zum einen werden individuen eines systems dazu angehalten, sich im grunde gegenseitig zu
bespitzeln und zu besserer leistung/politischer gefolgschaft zu ermahnen. dies wird als
dienst am system, als positive kommunikative interaktion, als übung “gesunder” sozial-
kommunikation verkauft. denunzianten werden also geduldet, gar ermutigt, mitläufer,
die ungefragt und ohne legitimation unterkommandos übernehmen, toleriert.

weiterhin ist es günstig, wenn die unterste schicht eines systems uneinig und zerstritten
ist. man rechnet also dabei nie mit einem koordinierten aufstand, einer organisierten
revolution, profitiert enorm von denunzianten, mitläufern und intersystematischen
konflikten, die es unmöglich machen, dass sich eine breite front an unzufriedenen
gegen schlechte zustände des systems formiert.

systempropaganda tut ihr übriges, um die breite schicht an der basis zu indoktrinieren.
man sei nur gefühl statt ratio, denn die ist der führenden schicht vorbehalten. man
füge sich in die zustände/anforderungen/wirtschaftliche/politische fremdinteressen,
in denen man, als unterstes glied der kette, so eingebunden ist, dass es keine
möglichkeit der eigenbestimmung gibt/erwünscht sei.

positive propaganda für das system fehlt nie, dinge anpreisend, die das system bereits
geschafft hat, noch schaffen wird. man wird ermutigt, sich im system weiter
einzubringen, mehr für das system zu leisten, ohne dass entsprechende leistungs-
würdigungen thema des weiteren engagements wären. das system mag aufstiegsmöglichkeiten
aufzeigen, doch diese sind in großem maß nicht garantiert, erfordern geld/engagement/
politische mehrarbeit des einzelnen, eine “kostenlose” förderung des einzelnen im
system mag es nicht allgemein geben.

Ekel/Assi Internetstreamer

ich mein, brot und spiele. kann man machen, muss oder sollte man jedoch
nicht? auf diversen plattformen gibts vielerlei nischen, möchte man sagen,
ob man nun seine minderjährige kundschaft mit irgendwelchen marketing plots
verarscht oder den reinen assi par excellence raushängen läßt, mag zum
entertainment recht gleich sein. schlußendlich, liebe freunde, gehts nur
ums geld verdienen.

ekel und assi streamer verlegen sich auf prolligstes danebenbenehmen, sei
es durch drunkstreams, ekelchallenges (saufe x innerhalb des zeitlimits y,
kotzspeiwürg bericht inklusive) oder sonstige derbheiten. mit politisch
unkorrektem oder sexuellen inhalten kriegt man früher oder später durch
juristische hater oder plattformbetreiber auf die goschn, da ist man also
vorsichtig und bewegt sich immer jenseits der ahndungsgrenze.

ist halt nur so: die community mag sich erfreuen, ein recht gutes ethisches
bild gibt aber da niemand ab. und alle saufenden und fressenden streamer
selbst werden dafür erst später die rechnung erhalten, wenn die nachwirkungen
ihres gesundheitlichen raubbaus sichtbar werden. ähnlich der steroiden
fitness monster wird kalkuliert: wenn man durch streams vielleicht reich
geworden ist, kann man sich dann auch ne recht feine ersatzleber leisten.

das internet vergißt aber nicht. es mag recht nachteilig erscheinen, wenn
man nur in der eigenen, begrenzten community der held ist, aber alle draussn
mit einem halben blick auf das bisherige schaffen nur noch ablehnung übrig
haben. da ist dann spätestens schluss mit lustig, wenns mit der eigenen
community monetario-technisch nimmer läuft, man die streaming/online karriere
an den nagel hängen muss und auf ne welt trifft, die gar nicht begeistert ist,
ob der eigenen virtuellen historie. das dann dumm gelaufn.

im übrigen ist das wie mit brutalo filmen: irgendwann isses fad, kannst nix
mehr noch abartiges drauflegen und das ende der fahnenstange ist erreicht.
große leere macht sich breit, immer die gleiche leier bringt auch keine
neuen abos mehr und die eigene echoblase schrumpft auch, da das sensations-
gierige volk neues entertainment sucht, vielleicht beim nächstn, frischen,
noch oder anders krasseren ekeltuber…

addendum:

nebenwirkung und später hauptleiden einer assi-streamer karriere kann übrigens
der hate werden. feinst genüsslich zelebrierter online hass, der den assi/ekel
streamer trifft. da werden auf einmal seine addresse plus telefon nummer
geleaked, fans oder hater stehen permanent vor der behausung und im
onlineauftritt beklagt sich der ekel/assi streamer, dass er von anderen
assig behandelt wird …

Wünschenswert …

ich habe da mal einen schönen vorschlag:

wie wärs, wenn man für streitgespräche, politische auseinandersetzungen oder alles,
wo leute anderer meinung sind, ein paar regeln wieder einführen, die eigentlich schon
mal in den köpfen drin warn, aber aus unerfindlichem grund verloren gingen:

in einer diskussion …

… bereiten wir argumente für die eigene sache vor und begründen unsere haltung
mit diesen.

… verzichten wir auf verbale (ad hominem, direkte oder indirekte herabwürdigung,
rhetorisch negative taschenspieler tricks) und selbstverständlich physische gewalt.

… ist unser augenmerk immer auch auf etwaige kompromisse gerichtet, die beiden
parteien gerecht werden.

… respektieren wir andere geisteshaltungen. sollten diese eklatant nicht mit
der demokratischen, freiheitlichen ordnung der bundesrepublik und deren verfassung
sowie grundgesetz in einklang stehen, dürfte es ein leichtes sein, jenes
a) einwandfrei auf der sachebene zu demaskieren, b) historische unwahrheiten als
solche zu enttarnen und c) im falle eines justiziablen straftatbestandes
offenzulegen.

… hüten wir uns vor extremen, suchen die mitte, pauschalisieren nicht, führen
direkt quellenbelegbare beweise für eigene thesen an und betrachten sämtliche
statistiken, die man selbst, oder andere anführt, mit einem gesunden maß
an wissenschaftlicher zurückhaltung.

… verpflichten wir uns, unsere eigene haltung, beweise, argumente und thesen
ausreichend und nach bestem gewissen recherchiert zu haben.

… respektieren wir unsere gesprächspartner, indem wir unsere eigene redezeit
achten, nicht ins wort fallen und aufmerksam dem anderen zuhören.

jo. dann kann doch eigentlich nix mehr schiefgehen…

im übrigen würde ich insgesamt emotionen, soweit es geht, zurückhalten, gegen
positive mag ja nichts einzuwenden sein, aber negative vergiften die diskussion,
verwässern die argumentation und eskalieren konflikte, die dann zum aus einer
fruchtbaren diskussion führen.

mich wundert, dass man eigentlich solcherlei dinge als selbstverständlich
annehmen sollte, in einer zivilisierten gesellschaft, jedoch insgesamt viele
sich gegensätzlichen verhaltens schuldig machen. dass dabei nix zustande
kommt, wie bisweilen politisch zu sehen, muss dann doch nicht mehr wundern.

Fitness!!!

anabole steroidmonster! bodybuilder! ham die überhaupt was mit fitness
zu tun? nujo, die bevölkern das gleiche gym, wettkämpfen um spärlich
gesäte preise und ruinieren sich nebenbei die gesundheit. okay, deren
wahl eigentlich, wenn sie nicht leider vorbilder für richtig viele
leutchen wären, die ihre körper dysmorphie in richtung muskelbeast
zwanghaft korrigieren müssen.

kann nur sagen: stay natural. alles andere ist höchst gefährlich und
führt, wie man unter anderem an rich piana gesehen hatte, zu frühem
herztod oder organversagen. das risikobehaftete pokern, dass man nur
so lange steroide nimmt, bis man reich ist (und sich die herz-ops
beim berühmten doc leisten kann), halte ich für echt verblendet.

fitness an sich ist ne grauenhafte sache, die total langweilig ist.
dann probiert mans aus, findets vielleicht ganz okay, und der
gesundheitliche nutzen ist echt nicht ohne. zähneknirschend muss ich
also feststellen: es ist eine gute sache, und jeder sollte es mal
versuchen. ABER: nich in nem überlaufenen massen bodytempel, in der
das soziale miteinander heftig negativ geprägt verläuft, sondern,
wenn möglich, in nem kleinen, familiären, auf gesundheit, reha usw.
ausgerichteten studio, das ne gute mischung an leutchen jeden alters
hat. da rockt das konzept dann sinnvoll richtig!

nebenbei bemerkt: fitness istn myriardengeschäft. wirklich jeder
c oder d promi muss sein eigenes label raushauen, wo man dann für
überteuert geld dumme scheisse erwirbt, die einem nix bringt. in
vier wochen 900 kilo weniger, und so dummshit. wer drauf reinfällt,
selber schuld. auch nahrungsergänzungen, fitness kleidung oder sonstigen
schmonzens kann man sich eigentlich sparen. was man nur braucht, ist,
nen vernünftigen langzeit trainingsplan und genug motivation.

important: wer keine zeit mitbringt, heftig hetzend gleich muskelberge
aufbauen will, nicht die feine kunst der langsamen steigerung versteht,
und einfach nur ADHS gestört durch das studio hetzt, ohne sinn,
verstand und plan, sollte es lassen. nur langsam und mit jahren von
beschäftigung mit dem thema wird man sinnvoll belastungsgrenzen
setzend, langsam erweiternd, gesunde, nachhaltige erfolge feiern.

im übrigen nützt es den eigenen kampfsport unternehmungen enorm, wenn
man fitness betreibt, ist ne ideale ergänzung. mehr kraft, mehr
ausdauer, mehr muskeln zur stabilisierung (unterer rücken!). so
als kombi echt ne wucht. und ja, andere wissen das schon länger,
aber mir wurd es deutlichst erst vor ner weile klar. oh, nebst
der tatsache, dass nur kompetente trainer mit fachverstand und
zertifizierung wissen, wovon sie reden.

To Apple or not to Apple … ?!

angesichts der tatsache, dass ein ipad pro nen richtig schniekes teilchen ist,
stellt man sich die frage, ob der apple kosmos insgesamt ausbaufähig wäre, etwa
durch ein iphone x plus (erscheint wohl im herbst 2018) nebst einem schönen macbook
pro 2018. schön gemacht von der fruchtigen firma: iphone und ipad funken daten
nahtlos wireless an das macbook, das sie dann nebst zugriffsbereitem verzeichnissystem
verarbeiten kann, zur not auch mit nem aufgepfropftem bootcampendem windows 10.

ich bin zufrieden mit apples ökosystem auf dem ipad pro, top sozusagen, ios ist
poliert, updates gibts en masse, akku leistung stimmt, app qualität geht mehr
als in ordnung, sicherheit find ich auch gegeben, warum also meckern?

nujo … ohne zugriff aufs verzeichnissystem, und nein, die files app, ist nur ein
recht schwacher organisator, der mit webspace am besten funktioniert, ist es recht
umständlich, dateien herumzuschieben. itunes tue ich mir nicht an, per goodreader
kann im heimischen wlan verschoben werden. da aber jede app ihren eigenen daten
container hat, muss aus goodreader an die entsprechende app, par example word,
weiterverteilt werden, etc. p.p. alles in der annahme, dass man webspace aus welch
auch immer gearteten gründen nicht nutzt.

nachteilig, dass man sich weiter in die apple welt einkaufen muss, nen macbook pro,
der als center hub für die daten dient, mit vollständigem betriebssystem. ziemlich
teure sache für ein zwar CPU performantes, GPU mittelprächtiges, hitziges system,
das dann noch genug SSD haben muss, damit bootcamp windows drauf paßt. als windows
gamer kämpft man da zudem noch mit mehrausgaben für ne mobile egpu. ziemlich viele
workarounds für den luxus/kundendienst/verlässlichkeit des apple universums.

der gegenentwurf ist microsofts surface reihe: surface pro 2017, surface book 2
13 inch und ein beispielsweise samsung galaxy note 9 (erscheint august 2018). ich
bleibe in der windows welt, habe deren vorzüge und muss keine akrobatischen
verrenkungen machen. sicherlich nehme ich eventuelle update alpdrücke des windows
systems in kauf und recherchiere misstrauisch eventuelle reliability issues der
surface pro und book reihe. statt surface würds aber auch jeder andere gute
windows ultrabook oder sogar nen leichter gamer tun, selbstverfreilich mit
besserer kühlung als die dünnen apple laptop-schnitten.

der walled garden apples kann halt auch nerven. offene systeme, obwohl hacking
anfälliger, sind multifunktionaler. abzusichern sind sie dann eben auch ein wenig
in eigenregie per beispielsweise virenscanner. flexibilität und verzeichnissystem
zugriff sind nicht zu toppen, nicht nur für poweranwender. am ende steht auch
der geldwert: teurer hitzkopf macbook pro mit i9 und schwacher GPU vs windows
maschine mit vernünftiger nvidia lösung fürs halbe geld?

für mich macht grad android plus windows 10 mehr sinn.

How to make a Schwertkampf Verein

ginge man vermutlich mit dem gedanken schwanger, einen verein des historischen
fechtens zu gründen, gäbe es mitunter horrend viele dinge zu beachten. hier
einmal mein brainstorming zum thema, wild ungeordnet und eher nicht die
legalismen und prozeduren der jurisdiktion beachtend, die lassen sich ja
durchaus nachlesen an mannigfaltigem ort.

zuerst einmal ist am allerwichtigsten, sich trainer zu suchen, viel besser noch:
sie zu haben und sie in dieses amt zu befördern, wenn sie es denn wünschen.
jemanden dazu zu verdonnern oder zu überreden, wird grandios scheitern und böses
blut provozieren. man achte darauf, dass personen, die trainer werden wollen,
sich ihrer sozialen verantwortung mehr als bewußt sind, diese aufgrund starker
ethik auch konsequent ausüben und die richtigen moralischen einstellungen haben,
um dieses wichtige amt zu bekleiden. ein trainer muss immer ohr für seine
trainierenden haben, sich schützend vor sie stellen und bei allen konflikten
dauerpräsent gütliche, gerechte lösungen herbeiführen.

zuerst einmal muss ein neugeborener trainer, oder ein sanft erfahrener
oder auch selbst ein alter hase, wissen, worauf er sich einläßt, denn es kommt
sicher ein gerüttelt maß an arbeit plus engagement auf ihn zu. zudem ist da
die frage der kompetenz: nicht nur im schwertkampf, sondern auch im sozialen
und sportpädagogischen. haben wir da defizite, wirds schwerer, mitunter lassen
sich wissenslücken auch stopfen, aber dies muss entsprechend hurtig passieren.
leidenschaft fürs hobby dazu eine menge charisma, sind jedoch die optimalen
starteigenschaften.

wie trainer sein sollen, hatte ich an anderer stelle schon einmal beschrieben,
hervorzuheben gibt es aber die feinen charakterlichen züge, die einen trainer
zur wahren exzellenz erheben: ein festes ethisches gerüst, das ihn befähigt,
kritik anzunehmen, selbstlos zu lehren und gerecht an konflikte heranzugehen.
sicherlich helfen rhetorisches talent, charisma und witz, die soziale
dynamik positiv zu befeuern. unbedingter wille, sich fortzuentwickeln und
ebenso seine schüler, leidenschaft und einsatzbereitschaft, dazu noch das
ansinnen, als anführer andere anführer heranzubilden, zeichnen einen trainer
aus, der sich nicht feiern lassen muss, der keinen kult um sich herum braucht,
sondern demütig sich an dem freut, was seine schüler tun, und dann das
höchste lob erhält, wenn sie ihn irgendwann einmal sogar übertreffen.

frische vereine oder gruppen brauchen einen lehrplan, ein curriculum, das muss
sicherlich auch getestet werden. dazu ist es sinnvoll, erst einmal unter sich
ein jahr durchzuprobieren und dann einen jahresplan des lehrens zu erstellen.
komplett mit anfänger und fortgeschrittenen aspekten. dies muss getestet
werden. man einige sich auch auf folgendes: will man basisdemokratie, dann
dauert alles länger oder verfügt man, dass ein trainerteam alles, im sinne
der trainierenden, entscheidet?

werbung, presse, öffentlichkeitsarbeit, so denn von allen, oder auch nur einigen,
gewollt, gewünscht und mitgemacht, muss solange ruhen, bis man einen stabilen
lehrplan mit trainereinteilung hat, damit jeder trainer, wenn er nicht aufm plan
steht, selbst trainieren kann, und auch seine wohlverdiente free time hat. man
merke auf: curriculum und einsatzplan sind zu erstellen und durchzuplanen,
wohl denen, die leute bei sich haben, die das exzellent können, aufgrund ihrer
berufserfahrung beispielsweise.

bevor man irgendwelche t-shirts mit eigenem emblem druckt, fahnen rumschwenkt,
grandiose pläne für auftritte schmiedet oder fechtturniere ausruft, muss sehr
viel an hintergrundarbeit geleistet werden. interpretationen für quellentexte
müssen untereinander abgestimmt, dann eine gültige version vorgestellt werden.
es ist festzulegen, wieviele waffengattungen man haben mag. alle, nur eine,
oder sorgsam ausgewählte. wer hier den trainierenden und ihren wünschen schroff
übers maul fährt, und beispielsweise einen teilaspekt überbewertet, während
andere im stich gelassen werden, wird sehen, dass sich unmut entwickelt und
bei sturer beibehaltung ohne demokratischen einfluß mitglieder verschwinden,
und zwar auf ewig.

ein verein bietet platz für viele interessen. manche wollen nur techniken lernen,
andere sich in turnieren die köpfe einkloppen lassen, wieder welche wollen
zarten, regelorientierten freikampf mit maximaler sicherheit. wer hier selbst-
herrlich beschränkungen und zwang einführt, andere einstellungen geringschätzt,
ausgrenzt oder sogar diskriminiert, steuert schnell auf einen toxischen verein
zu, in dem schnell bald niemand mehr sein will. vereinsleben muss platz für
jedes tierchen und plaisierchen haben, allein dadurch entstehen wunderbare
synergien, in denen dann gar entzückendes passieren kann: ein techniker wagt
sich in den freikampf, vertrauend und sicher, ein turnierklopper entdeckt den
befreienden zen buddhismus der formübung. alles drin, alles dran, jeder
zufrieden, alle willkommen. positiv und inklusiv. das gleiche gilt übrigens
für die thematik der unterschiedlichen sportlichkeit der trainierenden.
sanfte sinnvolle förderung und kameradschaft konstruieren einen lebendigen,
dauerhaften verein!

man stelle an die eigenen schäfchen auch keine überzogenen ansprüche, messe
sie nicht am eigenen engagement und fördere ohne diskriminierung jeden nach
seinem wunsch. wer oft kommt, über den freut man sich, wer wenig dabei ist,
den motiviert man, freut sich ebenso, wer gar nicht kommt, mag eben nimmer.
selbstkritik darf sicher sein, aber gleichmütige akzeptanz ist ebenso wertvoll.
und am ende ists eben so: wenn niemand ne party organisieren kann, ist das
die aufgabe des trainerteams. wobei ich mir bei gesunder sozialdynamik im
vereinsleben nicht vorstellen kann, dass da jemand nicht mithelfen würde.

sicherheit ist ein allgegenwärtiges thema im schwertkampf. wer da nicht mit
gutem beispiel vorangeht, wer da andere mit validen bedenken als ängstlich
bezeichnet, einen falschen, gefährlichen machismo pflegt, steuert auf eine
historie der verletzungen zu und verliert das vertrauen in den augen seiner
schüler. hier gibt es keine kompromisse, keine experimente, sondern nur
gesunden menschenverstand mit einer verpflichtenden verantwortung, dass man
alles tut, um jedem trainierenden ein so gefahrfreies ambiete wie möglich
zu bieten. fehler und unfälle können passieren, aber man hat die verdammte
pflicht, sie nahe der 01 prozentchance zu halten. dies gilt in jedem fall
auch für übende, die zu rabiat zu werke gehen, die als anfänger vielleicht
keine erfahrung mit dem krafthaushalt haben, sonstige psychischen probleme
ihr eigen nennen oder ein falsch verstandenes leistungsdenken zu eigenem
egoboost an den tag legen. der trainer muss hier einschreiten! autorität
gerechter manier walten lassen und genau prüfen, aufmerksam sein, verbieten
oder gestatten, verändern und steuern. tut er dies mangelhaft bis garnicht,
ist das rezept für desaster vorprogrammiert!

Schwertkampf forever!

man könnte meinen, gewisse dinge täten einem so auf den magen schlagen,
dass man etwas aufgäbe, was einem zum lebensblut geworden ist. das ist
jedoch beileibe nicht der fall, denn nach gewissen dingen, die sicherlich
mehr als ärgerlich und enttäuschend waren, sieht man so unfassbar klar,
muss sich nicht mehr verbiegen, und kann frisch, fromm, fröhlich, frei
genau dem hobby frönen, das man erwählt hatte: dem schwertkampf.

der 1.7.2018 markiert eine neue zeit, voll mit schwertern, klasse menschen,
ewig untrüglichen erkenntnissen und einer menge befreiung. das alte ist
vergangen, das neue, das sich viel richtiger anfühlende, ward geboren.
alles ereignete bereits analysiert. schulterzuckend sich selbst überlassen.
evil destroys itself. nuff said.

man fragte mich einmal, vielleicht sogar mit böser, unterstellender impertinenz,
ob schwertkampf das richtige für mich wäre. oh boy, und wie sehr hielt ich ein
brennendes, emotionales plädoyer dafür. das gleiche, das ich nun halten mag,
jedoch wortfaul abkürze und nur sage: es ist das geilste, was mir je zupaß
gekommen ist. viele, viele erfahrungen später, skepsis belohnt, vermutungen
bestätigt, lasse ich mir auch niemals mehr ein x für ein u vormachen. vorbei
die zeiten, als man schweigend nonsense erdulden musste, nur um einen gewissen
burgfrieden zu halten, den andere schon längst gebrochen hatten.

schwertkampf, nicht historisches fechten, sondern schwertkampf, lebt im inneren
und wird leidenschaftlich von jenen befeuert, die es ernst und gleichzeitig
seelenfliegend freudig mit der kunst meinen. umgebt euch nur mit solchen,
strahlenden schwertschwingern, gierig, zu lernen, wunderäugig schauend, ob
der mannigfaltigen möglichkeiten! accept nothing less! schaut auf die menschen
selbst, ob sie dem schwerte würdig. und ja, wie ich diesen pathos verlacht
habe, excalibur mythen verhöhnte und realism forderte. alles quark. mea culpa.
in der tat muss man sich dem schwert würdig erweisen, nicht so, wie es gewisse
tschechen meinten, eher so, wie es ehrbare worte anderer zeit ritterlich
kündeten. und jeder, wirklich jeder, wird wissen, ob er dem symbole der
ritterlichkeit würdig ist. und jenen, die das fest in ihrer seele verstehen
und befolgen, denen wird man es ansehen. und an ihren taten doppelt so gut erkennen.

mucho importanto lebensweisheit:

AN IHREN TATEN SOLLST DU SIE ERKENNEN.

lerne nichts von blendern. erkenne die leychmeister. wende dich ab von krummer
lehre und beschreite grade pfade. suche in dir selbst, lies die quellen und
frage jene, denen du vertraust. übe und probiere, endlos lange, erforsche
die kunst des schwertes, sei neugierig auf andere, doch prüfe immer deren
intention. so viele täuscher, so viele besserwisser, so viele unwürdige
am schwert. erkenne sie an ihren großsprechereien, an den fehlenden taten,
an mangelnder demut und ungerechtigkeit. halte dich fern! meister gibt
es keine am schwert, nur lernende und reisende. wer anderen wahrlich auf
dieser reise selbstlos hilft, der soll mit anerkennung reichlich beschenkt
sein.

alles scheint eine große reise zur selbsterkenntnis. irgendwann muss man nicht
mehr wütend auf andere sein, sondern stolz auf seine entscheidungen, und vor
allem leistungen und erkenntnisse. man findet getreue, baut brücken und
öffnet türen, beschützt dann mit aller macht jenes, das man aufgebaut hat
mit anderen. wahrheit hat immer bestand. aufrichtig erschaffenes wird immer
bestehen. man würde sich wünschen, dass jeder viel lernt, wenn er am schwerte
ist, weitaus mehr als nur eine european martial art, sondern in sich selbst
jene werte, die den umgang mit diesem symbol unterfüttern sollen, steuern
und lenken: demut, gerechtigkeit, ehrhaftigkeit, loyalität, mitgefühl. all
der ritterkrempel, auf den artus so stolz wäre und gewisse ritterglanzfiguren
ebenso. schnoddrig dahergetippelt, diese worte, aber sie machen so verflucht
viel sinn.

lasst uns stolz und kräftig in die zukunft gehen. mit dem schwert. und allem,
was es bedeutet. lebenslang die kunst zu lernen, egal, wie alt oder jung,
stark oder schwach, fit oder unfit, doof oder schlau man sei. ein gutes herz
jedoch, das ist voraussetzung, “der edlen kunst kein schand” zu sein.