Torm und Elis

weit draußen, im schwarzen Meer der Sterne, da arbeiten sie,
unter einer Kuppel aus Metall und hinter waberndem Feuer,
auf einem Mond, der einen namenlosen Planeten umkreist
44 Seelen aus dem Bund der Völker, nicht alle sind freiwillig hier
manchmal kommt ein Sternenschiff, es bringt Kunde von weit her

eines Tages erschüttert sich der Boden, und riß auf, am Himmel
seltsame Lichter, und Furcht in den Gedanken der Bewohner der
Kuppel, hastige Blicke auf flimmernde Flächen, schnelle Hände,
die alles für das Überleben taten, dann Stille, und glitzernde
Sternennacht

das Böse kroch hervor aus dem Schlund der Unterwelt, es roch
das Leben, und war gierig nach Blut, es schärfte seine Klauen
und Reißzahnmäuler, und fand seinen Weg in die Kuppel,
Dämon nannte sich das Böse, Verwandte oder Herren der
Psykron, du wirst es niemals erfahren!

wie stolz ist der Bund der Völker, verstreut zwischen den Sternen,
auf seine Waffen und Schilde, heiße Energie, abgefeuert aus
metallenen Pistolen, kalte Energie, die einen umhüllt und schützt,
Maschinen, die ohne Unterlaß kämpfen, und denken, wie es sonst
nur ein Lebender kann. Den Dämon kümmert dies alles nicht.

der Tod hielt Einzug in der Kuppel, mal schnell, mal langsam und
quälend, sie starben einer nach dem anderen, oder zusammen,
des Nachts, und am morgen fand man sie, schrecklich zugerichtet,
verunstaltet und halb aufgefressen, widerliche Worte mit ihrem Blut
an den Wänden geschrieben, Blasphemien in vielen Sprachen, die
alten Götter lästernd, das Böse weiß, wie es Furcht in die Herzen der
Sterblichen sät

stolz waren einige, und dachten, sie würden kämpfend sterben,
wie edle Helden, feige waren andere und wollten fliehen, und
verräterisch andere, die sich anboten, dem unbekannten Feind,
als Diener, Sklaven oder Soldaten, und tapfer waren manche,
die gelernt hatten, zu kämpfen, doch ihr Wille wurde gebrochen,
denn der Dämon war unbesiegbar

die Kuppel mit Leichen übersät, Dämonen die zwei letzten Überlebenden
riechend und verfolgend, es waren Torm und Elis, die Liebenden,
Elis, sie weinte, und sie zitterte, Torm, er war verzweifelt und stumm.
sie versteckten sich und verbargen sich, sie verbarrikadierten sich
und sie beteten, aber die Dämonen waren schneller und kamen, sie zu
fressen.

es erhoben sich die Dämonen, scheußliche Fratzen, vor den beiden
letzten Überlebenden der Kuppel, sie geiferten und erhoben ihre Klauen,
lange Zähne, bereit, Fleisch auszureißen, alle Hoffnung war vergebens,
alles war schwarz und dem Tode nahe. Da nahm Torm das Antlitz seiner
Liebsten in seine kalten Hände, gestand ihr seine Liebe, und sie tat es
ihm gleich, bevor sie sterben würden, von grausamer Klaue zu Tode
gequält.

da hörte Valis zwischen den Sternen den Schwur der Liebenden in
höchster Not, und ihre ewigen Augen suchten im Meer der Sterne,
fanden, und sahen, ein Band der Liebe gegen das Böse, sie prüfte
die Seelen von Torm und Elis, zeitlos und schnell, und bat Metar,
diese beiden zu retten, denn sie waren eine Zierde unter den Sterblichen

Dämon lachte, Dämon kroch näher, Dämon wollte zugreifen und zerfleischen,
da brach eine gewaltige Kraft in die Reihen des Bösen und begann, mit
göttlichem Zorn zu wüten, Umriße eines großen Kriegers, halb sichtbar, mit
Fäusten, glühend aus Licht, zerschmetternd, zerreißend, und zerstörend, nichts
kann ein Dämon gegen Metar’s Wut ausrichten, und selbst der schwarze
Gott muß dies fürchten!

das Böse starb. die Liebenden wurden gerettet. Der Krieger, gesandt von Metar,
er beugte sein Haupt vor Torm und Elis, segnete sie, und auch das Kind, das
beide erwarten würden. Die Liebenden beteten in dieser Zeit voll Dankbarkeit
zu den alten Göttern und Valis lächelte zwischen den Sternen. Aber Valtar
trauerte um die Toten, während Metar wütend sein Schwert fester griff.

Verlaße dich nicht auf deine Technologie, Sterblicher, lerne, zu beten, in diesen
Tagen, denn das Böse wird kommen, und keine Waffe der Welt oder des Bundes
der Völker kann dich dann retten. Glaube an die alten Götter, ehre ihre Namen,
und mach dir ihre Runen auf deine Kleider, vielleicht kannst du dann überleben,
wenn du würdig bist, und reinen Herzens.

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I am the Grey Knight.

Posted on January 28, 2012, in Galactic Union and tagged . Bookmark the permalink. Leave a comment.

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