How to be an upper Class Hero!

In einer scheinbar sich fortsetzenden Reihe von Guides für den modernen
Mann von heute darf natürlich auch nicht die High Society fehlen, die
ganz ähnlich, aber streckenweise raffinierter die gleichen Prinzipien
anwendet, wie sie einfacher gestrickte Individuen nutzen. Hier also
meine Tipps für den Juppie-Mann von heute:

1.) Der eigene Job. Muss gut Geld abwerfen, viele Flugreisen ermöglichen
und möglichst hippe, sportliche Kollegen und Kolleginnen beinhalten. Das
neuste Superphone wird gesponsert, wie vieles andere auch, nebst schönen
Hotelzimmern und opulenten Firmenfeiern. Dass dies lückenlos auf der
eigenen Homepage oder Facebook dokumentiert wird, versteht sich von selbst.
Dafür hat man ja immer die neuste Digitalkamera für schweineteures Geld.
Virtuelles Schaulaufen der eigenen Erfolge, Reisen, gekauften Gadgets
ist ein Muß, dies kann auch jederzeit überwacht und ergänzt werden, indem
man schätzungsweise alle Milliardstel Sekunde sein neustes Superphone auf
Nachrichten diverser Social Networks prüft. Es versteht sich von selbst,
dass man darauf achtet, viele Frauenkontakte in seinen Profilen
nachweisen zu können. Alles kann, darf und muß in Sozialprestige umgesetzt
werden. Bekannten, die man gelegentlich trifft, kann man im Sekundentakt
aufs Auge drücken, welche Headhunter einen mal wieder abwerben wollen, und
dass man dem eigenen Chef ja deswegen Druck macht, um NOCH MEHR Geld
abzugreifen. Es lohnt, dies Menschen zu erzählen, die es weit weniger gut
getroffen haben, um den Neid- und Stauneffekt anderer fürs eigene Ego zu
maximieren. Es versteht sich von selbst, dass man gönnerhaft Tipps und
Ratschläge an alle Realversager in der Bekanntschaft verteilt, die schlechte
Jobs haben und weitab der eigenen Glorie dahinvegetieren.

2.) Die Frau. Hier achtet man prinzipiell nur auf zwei Kriterien: gutes
Aussehen und angemessener Job. Alles andere ist irrelevant. Präsentierfähig
muss sie sein, einem nicht auf der Tasche liegen. Zusätzliche relevante
Kriterien wie innere Werte oder IQ/EQ verwirren nur, sind unwichtig, und
daher zu vernachlässigen.

3.) Der eigene Körper. Hier gibt es nur ein Wort: Fitness. Gemäß allen
Strömungen unserer Zeit fürchtet man Kalorien wie die Pest und hat ein
schlechtes Gewissen, wenn man mal eine Salzstange zuviel geknabbert hat.
Sofort drei Stunden Joggen, Schwimmen, oder Joggschwimmen. Man ist in
dreierlei Fitness-Studios angemeldet, macht diverse trendy Funsportarten
und überwacht mit kritischem Auge jedes Gramm Körperspeck. Gleichzeitig
kann man auch gutgemeinte Ratschläge an alle Menschen in der näheren
Umgebung loswerden, die man dann in gewissen Minutenabständen in neuer
Varianz wiederholt. Dem eigenen sportlichen Missionarseifer sind da
keine Grenzen gesetzt, den schließlich meint man es ja nur gut mit diesen
untrainierten Fettbeuteln!

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About sovalkon

I am the Grey Knight.

Posted on March 24, 2012, in Mann / Frau. Bookmark the permalink. Leave a comment.

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