Monthly Archives: September 2013

Fechtmoppel!

(Nun wird es getan! Ein lästerlicher Post über meinereiner, und wohl
alle, die eine gewisse fechtmoppelige Schnittmenge mit mir teilen.
Einerseits eine mir widerstrebende Sache, andererseits natürlich völlig
genial, denn damit mache ich mich essentiell unverwundbar, denn wenn
ich schon über mich und meinesgleichen gelästert habe, bleibt allen
anderen keine etwaige Munition mehr! Ha! Nevertheless, here it goes:)

Eine besondere testosteronale Spezies der historischen Fechterschaft ist
der sogenannte Fechtmoppel, man stelle sich Obelix vor, nur mit nem
Anderthalbhänder. Diese runden und schwitzenden Gesellen sind aufgrund
ihrer gravitational Challenge nicht die wendigsten aller Krieger, aber
dafür ausgezeichnet gepolstert! Da ist der Kauf eines Gambesons dann
doch schon mal eher sekundärer Natur. Man möchte auch vermuten, sie
seien in gewisser Weise Bewegungslegastheniker, da sie ja zeitlebends
den lukullischen Freuden mehr frönten als den bewegungssportlichen,
aber das ist ein bösartiges Gerücht, vielleicht sogar in die Welt
gebracht vom Bösen darselbst, den FITNESSTRAINERN. (ich
klaue mir das Kunstwort “darselbst” einfach mal, scheint ja im
Markt-Sprech mittelalterlicher Fantasie-Spektakuli extensiv in den
Allgemeinwortschatz übergegangen zu sein),

Fechtmoppel sind kritische bärbeißige Rundumnörgler, die erst mal
gepflegt Pessimismus kultivieren, bevor sie mal dezenten Optimismus
verspüren. Sie haben lästerliche Zungen, denken, alle wären gegen sie,
und konstruieren feinherbe Out-Groups mit Gleichgesinnten, die sich
durchaus sehen lassen dürfen. Doch wundern sie sich, wenn sie dann
auch mal selbst das Ziel lästerlicher Anstrengungen werden, sei es
von innen, oder von außen. DA sind sie dann schnell beleidigt und
schmollen, oder gehen auf Abstand, oder gehen schmollend auf Abstand!
Wie Obelix eben, leicht beleidigt! (Gewisse korsische Bevölkerungen
mögen diesen Umstand aber sehr.) Fechtmoppel bilden sich auch gar
viel auf ihren Intellekt ein, und streiten sich gerne mit anderen
Blasenblubberern herum, ganz dabei vergeßend, dass dies zum großen
Teil reinste Zeitverschwendung ist. Naja, es gibt ja noch das
allgewaltige Internet, in dessen Weiten man auf Blogs seine Fehden
und Kreuzzüge für die Gerechtigkeit weiterführen kann. But who cares?

Es ist einfach ein Gerücht, dass Fechtmoppel meistens Single sind,
und aufgrund mannigfaltiger komplexbeladener Schüchternheit es auch
nicht schaffen, Frauen anzusprechen. Völlig abwegig, dass sich die
holde Weiblichkeit, gierend nach Männern wie Matt Bomer, nicht für
runde und gemütliche Physis interessiert! Und absolut nicht
zutreffend, dass überbordend alberne Witzigkeit, die jegliche
Unsicherheit im sozialen Umgang übertüncht, womöglich einige
ernsthaft intellektuelle Damenheit total abtörnt. So sind
die Obelixe des Schwertkampfs doch zumeist in glücklichen
Beziehungen, wenn sie diese denn finden, aber einige, die
sogenannten Dark Obelixe, die sind Single und frusten sich
weiterhin durch endlose Trainingsstunden, in der mageren Hoffnung,
vielleicht eines Tages doch ein passendes Schwertkampfweibchen
abzubekommen.

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Historische Fechtweibchen!

Man wird mich nichts weniger als lynchen und ans Kreuz schlagen für
diesen chauvinistischen, frauenfeindlichen und zutiefst unfairen Post,
den ich da vorhabe, dessen Titel schon den Ton vorgibt, für lästerliche
Ausfälligkeiten gegen das weibliche Geschlecht, das im historischen
Fechten vertreten ist…

Nö!

Alles nur gutmütiger, frivoler Spaß. Und niemals völlig ernst gemeint,
sondern augenzwinkernd, leicht kritisierend, grade noch so über der
Fremdschämgrenze navigierend, nur erträglich lästernd! (Wobei ich
meinem Versprechen an mich selbst wohl nachkommen muss: wenn ich
derart über Menschen und/oder Gruppierungen lästere, bin ich wohl
auch mal selbst dran – durch meine eigene Feder. Das wird eklig!)

Be that as it may (50 cent in die Phrasenkasse), im historischen
Fechten meiner näheren Peripherie (der Anonymität aller sei hiermit
ausreichend Genüge getan), gibt es neben den üblichen Conanbarbaren,
Schwertballerinas und Fechtmoppeln (das wäre dann sowas wie meinereiner),
auch …. *tusch* *trara* FRAUEN! zomg! wtf! arrgh! *nerdgasm* Primär
stellt sich dann die Frage, was die holde Weiblichkeit denn mit einem
schweren Stück spitzen Stahl in der Hand anstellen mag? Na was wohl,
eine Kampfkunst historischer Natur erlernen! Was dachtet ihr denn??!!

Jedenfalls gibt es da einige Besonderheiten. Manche Frauen, die man
durchaus auch recht frech als Mädchen bezeichnen kann – was ganz und
gar nicht auf ihr physisches Alter gemünzt ist, könnte man grob in
verschiedene Schubladen stopfen, ob sie es nun wollen, oder nicht:
(Die Schlangenpriester aller Welt – man lese einen meiner vorangegangenen
Posts, würden den Bannspruch über das Wort Schublade aussprechen. Sowas
tut man doch nicht! For the Sake of Amusement sei es mir hier mal
plakativ-provokant-krokant gestattet)

1.) Die Fechtexpertinnen

Langes blondes Haar schwingt im Wind, eifrige Knotung vor der Trainings-
einheit zum Ritual der Weiblichkeit erhoben, der frau noch huldigt, bevor
sie sich schwertschwingend in einer vermeintlichen Männerdomäne beweist.
Grüße und Verabschiedungen nur an like-minded People, die von Body-Mass-
Index und intellektueller Ernsthaftigkeit der eigenen Disposition
gänzlich entsprechen. Eifrig freudiges Rumtollen nur mit hard-body
Conanbarbaren, die wohl rein physisch alles haben, was frau jemals
begehren kann. Jedenfalls ist es nicht damit getan, Präsenz zu zeigen,
man muss auch werbewirksam T-Shirts tragen, und zwar von jedem
motherfrakkin Event, ob Inland, Ausland, galaktischer Seitenarm gleich
links, schnurz, aber getragen werden muss dieses Emblem der eigenen
internationalisierten Fechtaura – die natürlich jeden in Angst, Furcht
und Bewunderung erstarren läßt – wer bei sooo vielen Events dabei war,
der hats drauf! Fraglich ist, ob der eigene Fechtclub entzückt ist,
wenn man frech T-Shirts eines potentiell konkurrierenden Clubs beim
Training -oder auch sonst- trägt?! Egal, der Nimbus grandioser
Allfraulichkeit am Schwerte ist ungestört, unterstützt nur noch durch
eine Barrage an Facebook-Pics, die einen selbst mit unzähligen Größen
und Möchtegern-Größen der historischen Fechtszene zeigt!

2.) Die Fit-for-fun Girls

Sport ist geil! *tehe* (man stelle sich ein infantiles Barbie-Kichern
vor) Sport ist Fitness! *tehe* Sport ist cool! *tehe* Jedenfalls
versucht frau sich mal abseits des gängigen Fitness-Studios an einer
Nischensportart, die so richtig viel Coolnes-Faktor aufweisen kann:
der Schwertkampf! Kriegerischer Stahl in den Händen einer zarten
Frau, gekleidet in Fitnessfummel, die kokett ein wenig Oberweite
rausblitzen lassen, ein wenig akrobatisch umhergetanzt, und schon
kann im Freundeskreis der Normalo-Durchschnittspeople behauptet
werden: ey! isch mach wat besonderes, ey! Im Freundinnen-Pack wird
also ein bissel geschwertelt, alle anderen Mittrainierenden groß-
zügig ignoriert und schon kann frau zufrieden nach Hause fahren,
in der erfüllten Hoffnung, per Schwertkampf aus den gesichtslosen
Legionen der Fitness-Bewegung ausgebrochen zu sein!

3.) Die Schwertkampfpunkerinnen

Patty! Ja, du bist gemeint! Tättowierte, punkige, laute, und auch
rülpsende Brachialfreikämpferinnen, die das Wort “Historisches
Fechten” endschwul finden und lieber “Schwertkampf” dazu sagen!
Kompromißlos alle in Weichei oder Hartei einteilend, sich von
niemandem was sagen laßend, stolze Außenseiterinnen, wild, frei
und von niemandem zu bezähmen (höchstens von daheim lauernden
Ehemännern, die dann solche Wildkatzen durch die Magie der Liebe
recht schnell zum Schnurren bringen). Man muss sich an jene
Kriegerinnen gewöhnen, ihre aufrechte Art zu schätzen wissen,
aber auch daran erinnert werden, dass sie ohne Takt oder
Diplomatie headlong voranrushen. Großer Vorteil ist, und das
sei jedem Schwertkämpfer lebhaft versichert, daß Schwertkampf-
punks weiblicher Natur im Kampf verläßliche Gefährten sind,
dich nicht im Stich lassen und man immer weiß, woran man bei
ihnen ist.

4.) die zarten Seelchen!

Schüchterne Mädchen, die Schwertkampf lernen wollen! Ihr Schwert
wie ne Handtasche tragen, lange, künstliche Fingernägel niemals
ablegen und sich den Hauch Gothik zugestehen, aber niemals so
arg, dass man meinen würde, sie wären wirklich irgendwelche
düsteren Grabsteinkuschlerinnen. Sympathisch stille Persönchen,
niemals auffällig oder ausfallend, eifrig lernend, und sich
vielleicht erhoffend, dass das Schwert sie stark macht, sie
wildfrei werden läßt und dabei hilft, sich im Haifischbecken
namens Leben zu behaupten. Uneingeschränkt in Schutz zu nehmende
Frauen, über die man niemals lästern darf, die man fördern
muss, die vielleicht keinen sportlichen Olymp erklimmen,
aber treue Seelen sind, angenehm und bereichernd! Die man aber
ein wenig ärgern darf, indem man ihnen kriegerische Bemalung
nahelegt, Irokesenfrisuren, geschärfte Eckzähne, Flammenschwerter
oder martialisches Brimborium, das sie scheu lächelnd nicht als
solches erkennen oder zu sich passend sehen.

Snake Priests

Ja, es gibt Menschen, die kann man getrost poetisch-lyrisch-fantastisch
als Schlangenpriester bezeichnen. Ob man damit womöglich echte Priester
eines Schlangenkultes beleidigt? Nun, soll nicht meine Absicht sein, aber
eigentlich will ich diesen Begriff ja nun negativ geprägt in meinem
beobachterischen Sinne erläutern:

What the Frakk is a Snakepriest in my Eyes?

Glad you asked:

Reale Erfahrung ist der Nährboden für die Bezeichnung SnakePriest! Ein
solcher Mensch, undurchsichtiger Priester der Schlange, wie ich diesen
also nenne, wird dir niemals seine wahre Meinung sagen. Sein ist der
Schild niemals endender gesellschaftskompatibler humanistischer Pseudo-
Propaganda, die ihn im Licht altruistischen Übermensch-Seins baden
lassen soll. Stattdessen bekommt man nichts weiter als philosophische
Allgemeinplätze aus schlechter Zen-Literatur (no offense please, da
solls ja auch gute geben), illusionäre, sich niemals festlegende
Gesamtwortphrasenhülsen und obergescheites Frontalgeblubber, das
niemals wertend festlegt und immer alles für jeden zu jeder Zeit
gültig offenläßt. An anderer Stelle sagte ich mal dazu: realfaktischer
Laissez-faire für Jederhumanoid. You are a Massenmörder? Hey, if it
makes you glücklich?! Gefährlicher Schwachsinn, also. Kommts noch
dicker? Read on!

Habe ich schon erwähnt, dass Schlangenpriester immer und überall
im Recht sind, jede andere Sichtweise in pubertärem “hasch des
schon mal real probiert?” ersticken, und am Ende dann doch wieder
die allmächtige individualisierte Toleranz beschwören, nach der
dann doch wieder jeder bei allem seine eigene Sichtweise
haben darf? (Und das ist ja so, nur ist es keine echte,
richtige Toleranz/Ansicht, die sich auch mal belehren läßt, wenn
sie falsch liegt, sondern aufgesetzte Maske, die sehr schnell dann
entlarvt wird, wenn dem Schlangenpriester jemand gehörig gegen
den Strich bürstet oder ihm dann eine Menschengruppe dann doch
nicht so in den Kram paßt. Da iss dann nimmer weit her mit Toleranz.)

SnakePriests werden dir im Zwiegespräch immer schmeicheln, einen auf
verständnisvoll heucheln und versuchen, viel Information aus dir
herauszulocken, die sie dann selbstverfreilich vor anderen gegen
dich verwenden werden. Komplimente kriegt man da serviert, sei es
wegen der grandiosen Intellektualität oder Empfindsamkeit, die man
sein Eigen nennt, oder beispielsweise seiner sportlichen Leistung,
die sogar einst dazu reichen könnenwollensollenwürde, in den Olymp
des Trainer-Seins aufgenommen zu werden. Astreine psychomotorische
Manipulation erster Güte, gewürzt mit schlauen Fragen, geheucheltem
Interesse und zweidreideutigen Fragen, die nur testen wollen,
inwieweit der andere den wirklich eine Gefahr fürs eigene
Social Standing sein könnte. Und wenn dann noch heftig vom
Schlangenpriester versichert wird, er sei ja gar kein böser
Mensch, ist die Trashtalk-Gemeinde endlich wutheuljauchzend
zufrieden ob dieser grottigen Show des erbärmlichen
Selbstdarstellertums: hey, i am a true Saint, frakkin believe it!

Be that as it may (eine meiner Lieblingsphrasen!), Snakeys
spielen mit der InGroup/OutGroup-Thematik und werden sich zu jeder
dieser Gruppen anpassen können, doch ganz klar streben sie die
Herrschaft ihrer eigenen InGroup an, wollen dort unbestritten
die intellektuelle PrimaDonna sein und unangefochten Weisheit
(pervertiert), sprühenden Scherz (no, its not lustig and very
often auf Kosten der anderen) und kokette Erotik (was die dafür
halten, *würg*, ernstgemeint chauvinistisch und dämlich) unter
die andächtig lauschende Masse streuen. SnakePriests dulden
niemanden neben sich, der ihnen eine Gefahr wäre, müssen ihren
Pseudo-Alphatierchenstatus intellektueller (für physischen reichts
ja nimmer) Natur postulieren und unablässig propagieren. Man
soll sie bewundern, an ihren Lippen hängen und ihre beständigen
wortgewandt-gestenreichen Geschichten unablässig mit immer neuer
Begeisterung goutieren. Sie posen sich im Sport einen ab, sie
künsteln sich affektiert zu Tode, und alles für den schönen
Schein, der dann bröckelt, wenn sie mal wirklich gefordert
werden.

Bleibt am Ende doch eine Fähigkeit der SnakePriests, die man
wirklich nicht vermutet: sie sagen durchaus teils verklausuliert
die Wahrheit. Vielleicht dem Fakt geschuldet, dass sie, bevor
sie zu solchen Priestern mutierten, vielleicht selbst gar heftig
unter dem Bösen litten, und nun, nachdem sie sich selbst solcher
Mittel bedienen, um zu überleben, doch noch nen Rest orakelhafter
Wahrheit in sich tragen: “Man muss ein Schwert im Herzen tragen!”
Allein dieser Aussage kann ich hier und heute vollständig zustimmen.

The two Tables

Man hätte sich ja irren können, dacht ich mir. Alle haben sich lieb, sind gar
nicht so, wie man denkt; was zusammengehört, zumindest dem Namen nach, wächst
auch zusammen. Ein Tisch, sie zu einen, ein Tisch sie zusammenzuführen, ein
Tisch, sie einzuschwören, auf das Schwert und all jenes, wofür es steht!

… Stille …

Pustekuchen!

Autoritäten der “Bebbel” haben Menschenkenntnis, so sagt man. Die würden sich
auskennen, so ist man der Meinung. Und was kommt dabei raus? “Die denken, sie
wären was Besseres, die sind arrogant, die verachten euch eigentlich.” So also
wird das Zukunft, was in der Vergangenheit schon längst Gang und Gebe war:
die Zwei Tische, the two Tables. Das Terror Trio, die letzten der Gerechten,
schrumpfend, nur noch Zwei seiend, gegen die Anderen, die vermeintlich die
Mehrheit Stellenden, diejenigen, die meinen, sie wären was Besseres. Der Traum
einer friedlichen Kontertruppe, der Terror Gang, scheint ausgeträumt? Die
Vision, am zweiten Tisch, am hinteren Tisch, mehr Leute zu sein als vorne,
mehr Spaß zu haben als vorne, zerstört? Oder muss sich nur wieder selbst
revitalisieren, mutieren und morphen, mit neuen, oder alten, treuen
Gesichtern? Und über alles wacht Eike, der Flugzeugträger der Schwertkunst,
auf dem unsere alten Propellermaschinen noch landen können und … dürfen?

SEMPER FIDELIS EIKE! GO GO, TEAM EIKE!

Be that as it may, früher war alles besser. Auch im historischen Fechten meiner
unmittelbaren Peripherie? Erfahrene Stimmen künden davon, man saß nach dem
Training noch stundenlang zusammen, alle hatten sich im wahrsten Sinne auch
lieb, es hagelte Umarmungen, Freundlichkeiten, und … viele waren “anders”,
als sie es heute sind. Was geschah? Bei wem? Und wie? Ergibt man sich dem
Bösen, weil man selbst so lange darunter litt? Werde ich zum arroganten
Besserwisser, der Toleranz predigt, sich selbst nen Dreck drum schert,
andauernd seine Propaganda-Identität vorschaltet, niemals seine Meinung
äußert und nur absondert: “ja, individuell hat ja jeder das Recht,
individuell zu sein.” Na prima. Alles geht für jeden, und zwar immer, ein
Schlaraffenland des realfaktischen Laissez-Faire.

Kokettiert die Terror Gang mit ihrem Außenseiter-Image? Sind die vielen
unsäglichen Gesprächsthemen abgrundtiefer sexualisierter Fäkalität daran
schuld, dass sie keiner mag und jeder schneidet? Oder ist es die
widerliche Wahrheit, dass die Terror Gang eben keine T-Shirts von
internationalen Fechtveranstaltungen trägt, und … Schockschwerenot!
das Toleranzmaß an Kilogramm für einen solch ästhetischen Sport wie das
Historische Fechten derart frech überschreitet? Müde läßt es einen werden,
wenn oberflächlich bekannte Personen des gleichen Clubs es verlernt haben,
simpelste Umgangsformen wie das Grüßen und Verabschieden vorzuweisen?
(Und diese bisher wirklich keiner Barrage des fäkalistisch-perversen
Nonsense-Talks ausgesetzt waren, für die das Terror Trio a.k.a. Terror
Gang so bekannt ist. Wer Schuld an sowas ist? Hekate, wer sonst. Die
ist aber auch pervers, sag ich euch.)

Am Ende des Tages bleibt die Terror Gang, die Out-Group, proud and still
standing, am zweiten Tisch, am hinteren Tisch, wo es gut ist, heimelig,
unter Gleichgesinnten, sogar Freunden, nicht immer brav, aber auch nicht
immer pervers-nonsensical, sondern auch ernsthaft, tiefgründig, aber
vor allem immer authentisch, echt, ohne Verstellen, ohne peinliches
Schweigen und mit dem schrillen, lauten, erdbebigen Lachen von Patty!

First Light

Unimaginable, we have fallen from Grace
cast out of Heaven, banished from the Light,
fallen to Earth, reconstructed in mortal Form,
now we age, we suffer, we cry.

Impure, tainted and corrupted,
concerned with Flesh, Passion and Greed,
full of Hatred, lusting for War,
Angels became Demons soon enough.

We can never return, only through Death,
and that is uncertain, for we must atone for
our Sins, hard will be Judgement, and shameful
our Acceptance. There is no Way out.

Rekindle your Light, find Strength in Faith,
do what is right, fight what is wrong,
live a Life of Solitude and Sadness,
and search for others like you.

There is always Hope, Love is the mightiest of Forces,
but this Land is black, and there is no Place to flee to,
learn to wield your Weapons, be prepared to fight,
but never ever color your Soul black with Murder.

Prayers answered

“Why do you help me?”, asked the Whore.

“You have earned it. You are a good Soul.”, answered Mr. White.

“They have my Daughter. They have Guns, if they find out about you,
they kill you!”

“I know where your Daughter is. I will free her. Dont worry about
me, I am not that easy to kill.”

Mr. White looked at her naked Body. Scars, Bruises, she was shivering.
Her eyes wide, frightened. He wrapped her gently into a Blanket and
sat beside her.

“Even if you are some kind of Soldier, they are organized! I saw what
they can do! They killed braver men than you!”

“As I said, your suffering will end. Your daughter and you will follow
me to a safe Haven. I will protect you as long as I have to.”

“Why? Just why? I have prayed to God but he never answered. And now I
should believe you to be an Angel rescuing me, A Whore? And her Daughter?”

“Have Faith. God has heard you. And His Plan includes you. I will go now,
you are safe here. If something happenes nonetheless, I will know. Be silent,
dont open the Door. I will return with your Daughter.”

Before the Woman could say something, Mr. White left the room.

*

Shattered Doors, Guns fired. Mr. White was hit. Red is his Blood, but Death
cannot come, but Pain, as always. He has to kill now, endanger the Balance,
and some of those Men, Rapists, Criminals, Murderers, they have earned Death.
It is an Organisation dealing with Human Flesh. There are more Girls to free.
Mr. White hates Killing, but this Time there shalt be no Mercy. Mr. Black
will feel all this, and be free to kill as well. Always there is a Price to
pay. After a while Police arrives, takes those Girls into protective
Custody. Mr. White changes Appearance, leaves with the Daughter of the
Whore.

*

Mr White leads the Whore and her Daughter to Safety. A different City,
other Names, a new Beginning. So many Questions, no Answers, Mr. White
must be silent about some Things. The Woman promises never to return
to her old Life. Mr White thanks her for that, blesses the Two. He
knows that her Daughter will play an important Role in the Grand Scheme.
But all these Deaths have tainted Mr. White, he has to cleanse himself,
he feels dirty, corrupted, an oily Slime upon his immaculate Skin. The
Rituals once more. He needs Silence and Peace. Gabriel White says
Goodbye to the Woman and her Daughter and flees Humanity for a little
while.

Real World!

Kampfkunst oder Kampfsport?

Kampfkunst definiert sich mitunter rein akademisch, ist interessiert
an Perfektion, Ästhetik und Wissenschaft bezüglich physisch-psychischer
Auseinandersetzung und Rekonstruktion historischer Fecht-Technik.
Kampfsport ist die andere Seite der Medaille, die Theorie in Praxis
umsetzen möchte, im Schwerpunkt auf sportlicher Auseinandersetzung im
Rahmen des Wettbewerbs (und/oder Ernstkampfes bezüglich der Selbst-
verteidigung in bedrohlichen Situationen).

Historisches Fechten als reine Kampfkunst ohne Wettbewerb ist durchaus
praktizierbar, aber meiner Ansicht nach niemals die ganze Wahrheit. Eine
Kampfkunst muss sich unter Beweis stellen lassen, Tauglichkeit im
Wettbewerb beweisen. (Der Ernstkampf mit dem Anderthalbhänder wird in
unseren Breitengraden -oder auch sonstwo?- wohl selten bis niemals
vorkommen, also kann man diese Argumentation vorerst einmal beiseite
lassen.) Tödliche Techniken des historischen Fechtens werden im Kontext
eines Kampfsport-Wettbewerbs in Punktetreffer umgemünzt. Problem und
wichtigste Fragestellung wird sein, wie man bei einer relativ jungen
(Kampf-)sportart wie dem historischen Fechten eine messbare,
international verbindliche Wertung im Wettbewerb auf die Beine
stellen kann.

Nach wie vor bleibt es jedem einzelnen Praktizierenden des Historischen
Fechtens selbst überlassen, wie er das Ganze anpackt. Mischformen zwischen
Kampfkunst und Kampfsport sind für Laien, Amateure und selbst Profis
durchaus denkbar, denn nicht jeder schätzt die Wettbewerbsumgebung bzw.
den Leistungssport, der Physis und Psyche manchmal über Gebühr strapaziert,
bzw. sogar gesundheitsgefährdend sein kann. Freikampf und technisches
Sparring müssen zudem sicher, wohlgerüstet und nach festen, ethisch
verantwortlichen Regeln stattfinden, angepaßt an das Leistungsniveau
der einzelnen Beteiligten.

Aber wie sieht es mit historischen Fechtschulen aus? Dürfen diese, vor allem
deren Trainer und Chefs, sich ganz auf Kampfkünstlerisches verlegen und
den sportlichen Wettbewerbsgedanken ganz bzw. teilweise außer Acht lassen?
Wird eine solche Schule nicht an ihren Wettbewerben, an ihrer Praxisorientiertheit
gemessen? Können sich andere Schulen, die mehr Wert auf sportliches Leistungs-
messen wie Freikampf, Sparring bzw. Turniere legen, mehr darauf einbilden oder
sind gar mit dem besseren Ansatz gesegnet? Wie ist es, wenn das (fernöstliche)
Klischee eintritt, dass das Oberhaupt der einen Schule dasjenige der anderen zum
freundschaftlichen Punktekampf fordert?

Historisches Fechten muss und darf nicht als akademische Kampfkunst realitätsfern
studiert und ohne Praxisbezug in nie endenden Trockenübungen gelehrt werden.
Freikämpfe, Techniktrainings, Sparring und auch Wettbewerbe sind am Besten dazu
geeignet, rekonstruierte Techniken nach dem Erlernen zu erproben. Der Anspruch,
sich in einer sportlichen Auseinandersetzung (auch wenn es “nur” freundschaftlicher
Freikampf oder technisches Sparring ist) behaupten zu können, ist wichtige
Trainingsmotivation. Zudem muss an Trainingsleiter und Chefs von historischen
Fechtschulen ein Leistungsmaßstab angelegt werden, der sich von dem der Schüler
natürlich unterscheidet. Wer lehrt, wer führt, wer einer solchen Schule vorsteht,
der muss seine Kunst auch regelmässig in Wettbewerben, in der Praxis -erfolgreich-
unter Beweis stellen können.