The two Tables

Man hätte sich ja irren können, dacht ich mir. Alle haben sich lieb, sind gar
nicht so, wie man denkt; was zusammengehört, zumindest dem Namen nach, wächst
auch zusammen. Ein Tisch, sie zu einen, ein Tisch sie zusammenzuführen, ein
Tisch, sie einzuschwören, auf das Schwert und all jenes, wofür es steht!

… Stille …

Pustekuchen!

Autoritäten der “Bebbel” haben Menschenkenntnis, so sagt man. Die würden sich
auskennen, so ist man der Meinung. Und was kommt dabei raus? “Die denken, sie
wären was Besseres, die sind arrogant, die verachten euch eigentlich.” So also
wird das Zukunft, was in der Vergangenheit schon längst Gang und Gebe war:
die Zwei Tische, the two Tables. Das Terror Trio, die letzten der Gerechten,
schrumpfend, nur noch Zwei seiend, gegen die Anderen, die vermeintlich die
Mehrheit Stellenden, diejenigen, die meinen, sie wären was Besseres. Der Traum
einer friedlichen Kontertruppe, der Terror Gang, scheint ausgeträumt? Die
Vision, am zweiten Tisch, am hinteren Tisch, mehr Leute zu sein als vorne,
mehr Spaß zu haben als vorne, zerstört? Oder muss sich nur wieder selbst
revitalisieren, mutieren und morphen, mit neuen, oder alten, treuen
Gesichtern? Und über alles wacht Eike, der Flugzeugträger der Schwertkunst,
auf dem unsere alten Propellermaschinen noch landen können und … dürfen?

SEMPER FIDELIS EIKE! GO GO, TEAM EIKE!

Be that as it may, früher war alles besser. Auch im historischen Fechten meiner
unmittelbaren Peripherie? Erfahrene Stimmen künden davon, man saß nach dem
Training noch stundenlang zusammen, alle hatten sich im wahrsten Sinne auch
lieb, es hagelte Umarmungen, Freundlichkeiten, und … viele waren “anders”,
als sie es heute sind. Was geschah? Bei wem? Und wie? Ergibt man sich dem
Bösen, weil man selbst so lange darunter litt? Werde ich zum arroganten
Besserwisser, der Toleranz predigt, sich selbst nen Dreck drum schert,
andauernd seine Propaganda-Identität vorschaltet, niemals seine Meinung
äußert und nur absondert: “ja, individuell hat ja jeder das Recht,
individuell zu sein.” Na prima. Alles geht für jeden, und zwar immer, ein
Schlaraffenland des realfaktischen Laissez-Faire.

Kokettiert die Terror Gang mit ihrem Außenseiter-Image? Sind die vielen
unsäglichen Gesprächsthemen abgrundtiefer sexualisierter Fäkalität daran
schuld, dass sie keiner mag und jeder schneidet? Oder ist es die
widerliche Wahrheit, dass die Terror Gang eben keine T-Shirts von
internationalen Fechtveranstaltungen trägt, und … Schockschwerenot!
das Toleranzmaß an Kilogramm für einen solch ästhetischen Sport wie das
Historische Fechten derart frech überschreitet? Müde läßt es einen werden,
wenn oberflächlich bekannte Personen des gleichen Clubs es verlernt haben,
simpelste Umgangsformen wie das Grüßen und Verabschieden vorzuweisen?
(Und diese bisher wirklich keiner Barrage des fäkalistisch-perversen
Nonsense-Talks ausgesetzt waren, für die das Terror Trio a.k.a. Terror
Gang so bekannt ist. Wer Schuld an sowas ist? Hekate, wer sonst. Die
ist aber auch pervers, sag ich euch.)

Am Ende des Tages bleibt die Terror Gang, die Out-Group, proud and still
standing, am zweiten Tisch, am hinteren Tisch, wo es gut ist, heimelig,
unter Gleichgesinnten, sogar Freunden, nicht immer brav, aber auch nicht
immer pervers-nonsensical, sondern auch ernsthaft, tiefgründig, aber
vor allem immer authentisch, echt, ohne Verstellen, ohne peinliches
Schweigen und mit dem schrillen, lauten, erdbebigen Lachen von Patty!

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About sovalkon

I am the Grey Knight.

Posted on September 16, 2013, in Historical Fencing and tagged , . Bookmark the permalink. Leave a comment.

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