Monthly Archives: December 2013

Guild Wars 2: The Power of Pink!

Es gibt unter uns Kodaschies tapfere, kühne und wackere Helden, die
es nicht an modischer Finesse fehlen lassen! Gegen alle Vorurteile,
Klischees und Anfeindungen tragen sie eine Farbe, die neu ist, die
zugleich alt scheint, die aber in geheimnisvoller mystischer Macht
zu neuen Höchstleistungen befähigt: es ist die Farbe PINK!

Böse Feinde ernsthaft-elitärer Zockerhaftigkeit verurteilen andere dazu,
Strafpink zu tragen, wenn diese eines schnöden Falltodes gestorben sind.
Doch das ist nichts weiter als eine chauvinistisch-sexistische Abart
virtuellen Machotums, schnell entlarvt, und noch geschwinder abgeurteilt!
Niemals ist Pink auch alleinig der warmen Bruderschaft vorbehalten,
sondern in neuer, post-progressiver Deutung Sinnbild neuer männlich-
sensibler Urstärke, kanalisiert in Dämätsch und Eleganz!

Nid Högg, Uno Johansson, Eskendar und Malcovar sind nur einige der neuen
überlegenen Pink-Träger, die durch diese Farbe nicht nur anziehender
auf Frauen wirken, sondern als Smallscale-Roamer von einem atemlosen
Erfolg zum anderen hechten, alleinig auch der mystisch-sagenumwobenen
Magie dieser Farbe geschuldet. Man munkelt, ganze Zergs wären damit
schon besiegt worden!

Alle anderen versinken in nichtssagender Bedeutungslosigkeit abgeschmackter
Kriegsfarben wie Schwarz, Rot oder Grau. Sie sind keine leuchtenden Vor-
bilder, keine exemplarischen Kodasch-Helden, sondern ein Heer konservativer
Tausendgesichter, die weder modische Expressivität schätzen, noch den
überwältigenden Erfolg im Smallscale-Roaming, dem Tummelplatz absoluter
Elite-Heroen und PvP-Götter! (Unbegreiflich also, wie eine Gilde wie
beispielsweise [buka] noch nicht erkannt hat, welch sensationelles Potential
die Farbe Pink bereithält!)

Pinke Rächer sind überall, sie lehren den Elona-Lemmingen das Fürchten
und stellen sich furchtlos allen zergischen Blob-Gefahren. Wie antike
Helden altvorderer Zeiten tragen sie eine leuchtende Farbe ins Feld,
stolz, frei, ungezügelt und voller postmoderner Kreativät! Man muss
diesen Teufelskerlen und Konventionsbrechern einfach Respekt und Tribut
zollen, sie verehren, vergöttern und anhimmeln, denn sie verleihen
Kodash genau den fürchterlich-eleganten Ruf, den es seit langem schon
verdient hat!

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Change

let me talk about myself now. i am something special,
trust me. when everybody got sick, or died, or was
shot, i survived. what a lucky bastard i am. truly.
its silent nowadays outside, until somebody trips an
alarm or gets attacked by … whatever. i’ll come to
that later. i am very proud of myself, but maybe i
cannot take credit for my miraculous survival. some
things just happened, the fever was mean, the pain
almost unbearable. blood everywhere, passed out, voila,
not dead. hm, dead. should i tell you?

what you can read in books, or see in movies, it did
happen in my world. no pretty sight. as a coward, i
barricaded up my home, didnt have any guns, and was
truly afraid when the lights went out, the radio became
silent and the tv turned off. emergency broadcasting.
search and rescue teams. glorious bullshit. now i make
do without them. strangely, i am pretty good at survival
now. but maybe thanks to my new … condition.

in my world, some things are different. you could say
i am the greatest difference! first rule: never look into
a mirror again. second rule: learn to live with the hunger.
third rule: everybody is your enemy. even those of …
your kind. they dont rot in my world. they are there to
stay. you wont get any scientific explanation right now.
assume it was some idiotic death ray from space. if that
calms you down. i am not proud of what i do now sometimes.
at least contrary to some … others.

intelligence is such a blessing in my new condition. i know
that some others have it too. dangerous creatures indeed.
and more interesting to hunt than your ordinary … what
do you call them? walker, biter, zombie? this word! i hate
it now. some are alive, some are dead, some are … in
between? you cannot call it immunity to virus/deathray/
whatever. its just a mockery of nature. i guess i have
adapted to my new world. last piece of advice: dont cross
my path. i might be hungry.

Delicate Balance

to use your power means to threaten the balance.

channel the fire of your soul, obliterate the demons one by one,
burn away evil with your righteous gaze, bring back life to those
killed, face omun’s wrath in defiance, all this is possible.

what you do, the other can do as well. changed, twisted, full of malice.

weigh your choices, avatar, decide wisely, and let him act first.
always look for small wonders, little deeds, and careful plans.
bait him, wait it out, and arm yourself against mortal’s suffering.

the time of shattering comes. let us not provoke it too early.

when balance breaks, all out war ensues, grandfather dragon rises from
the core, we will be ready, the doors of ilianq will open, countless
warriors will go forth, and hell erupts on the earthen fields of your
homes.

balance is a shackle, a pain, but a necessity. the all-power wills it.

chaos swirls in the outer black darkness. it is neither good, nor evil.
chaos cares not for our wars, it swallows us all equally. the dragons
fled the chaos a long time ago. its might is as great as the all-power.
there might come a time when good and evil merge to face chaos again.

everything consists of two sides. balance between it.

if you pray to evil, or to good, they are part of the all-power. two
gods become one. you might call your enemy brother. but as the law
dictates, there shall always be war between them. light and darkness
in eternal struggle. only grandfather dragon protects this balance.

Viva la Canon EOS M !

Auf der scheinbar nie enden wollenden Suche nach einer passenden
Digitalkamera tat sich ein ungewöhnlich scheinend Licht am Horizont
auf, von welchem ich mich fix erleuchten ließ: ich habe mir eine
Canon EOS M per Amazon geordert! Warum-wieso-weswegen? War nicht
eine Canon EOS 70D auf meinem Radar? Lockte nicht die Olympus EM-1?

Die Canon EOS M als spiegelloser Versuch der gleichnamigen Firma scheiterte
bei Markteinführung am hohen Preis und sehr langsamen Autofocus. Ein Jahr
und Firmware Update später ist sie nun preislich und AF-performativ auf
einmal ein Schnäppchen! Plus 18-55 mm Objektiv nach gegenwärtigen
(10.12.2013) Preisen 400 Euro. Nix zu meckern für ein qualitativ gut
verarbeitetes kleines Stück Kamera mit eigentlich gutem Kit-Objektiv!

Nachteile der Kamera?

1.) für einige Anwendungen (Sport, Kinder) immer noch langsamer AF, wer
für sich festlegen will, ob das stört, man sich mit nem Workaround
behelfen kann oder das alles grade noch in Ordnung geht, der schaut
sich am besten einige Youtube-Vids vor und nach der neuen Firmware an.

2.) Kontrast-AF versagt teils bei einigen Lichtsituationen, scheint jedoch
inhärent auch dieser AF-Technik geschuldet zu sein. Die aktuellen Olympus
Modelle sind da nach wie vor die Champions, in Geschwindigkeit als auch
Treffsicherheit.

3.) nicht viel Batteriesaft. Nach 200-300 Schuß ist Schicht.

4.) für manche Leute definitiv zu klein und unhandlich greifbar.

5.) ein Jahr nach der Veröffentlichung wenig Objektivauswahl (3 native),
aber Adaptierung möglich.

6.) bisher kein elektronischer Aufstecksucher von Canon für die EOS M

Vorteile der Kamera?

1.) gleiche Bildqualität wie ne EOS 650D, APSC – 18 Mpix.

2.) klein, und mit 22 mm Objektiv eminent handlich.

3.) Adapter für sämtliche EOS Objektive

4.) Canon zeigt nun zumindest ein wenig Initiative mit der Veröffentlichung
des Nachfolgers, der EOS M2, vorerst nur in Asien. Ein “Pro Modell” der EOS M
soll laut Gerücht folgen.

5.) Verarbeitung sehr gut, Metallgehäuse, Objektive gut verarbeitet und
gute Leistung.

6.) sehr günstig im Vergleich zu anderen Vollpreis-Spiegellosen

7.) gut implementierte Touchscreen-Bedienung, schön hoch aufgelöstes Display

Am Ende des Tages macht mir die EOS M für den Preis eminent Spaß und liefert
mir die Bildqualität bis ISO 1600, die ich mir so vorstelle. Wer jedoch eine
Allround-Cam sucht, die auch nen optischen Sucher bietet, schnell zu verwendenden
Phasen-AF, der ist mit der Canon 700D oder der schnucklig kleinen 100D momentan
besser aufgehoben, muss aber auch mehr zahlen.

Möglicherweise wage ich als Ergänzung und Hauptkamera zur EOS M den Schritt zur
Fullframe Canon EOS 6D, um damit ein komplettes System zu haben, das ich
flexibel verwenden kann: EOS M für zwischendurch und immer dabei, 6D für
fotografische Touren, wos auch auf Qualität ankommt! (Wer nen super Verfolgungs-
AF für Sport braucht, dazu noch gern Videos macht, der ist bei der 70D nach
wie vor zuhause, für meine Anwendungszwecke spielt das momentan weniger ne
Rolle, daher das Interesse für die 6D als rein fotografisches LowLight-Wunder.)

Humppa Humppa!

Ich wandle so durch die Welt und finde einige Dinge erstaunlich und/oder total
dösbaddelig. Let’s see welche! (Omg, dieses Denglisch! Horrible!)

Fahrräder in der Straßenbahn!

Oftmals morgens sehe ich einen gewissen Herrn mit Fahrrad in der Straßenbahn.
Sportlich gekleidet, mit Bildzeitung in der Hand, wie es sich für die deutsche
Obermittelunterschicht gehört, tingelt er, bis er dann sein Rennrad schnappt
und aussteigt. Da frage ich mich unwillkürlich: will dieser Herr nun kostbare
Kalorien sparen, nicht verschwitzt in die Arbeit kommen? Ich schlage doch der
Einfachheit halber vor, ohne Bike zu reisen, wenn man es doch nicht benutzt.
Doch bin ich unfair, vielleicht hat es ja doch nen triftigen Grund, sein Rennrad
per Straba durch die Gegend zu kutschieren! Andernorts sehe ich jedoch erstaunlich
viele junge, gesunde Menschen, die bei strahlendem Sonnenschein ihre Fahrräder
in der Straßenbahn spazierenfahren (lassen), und wenn es auch nur für 1-2
Haltestellen ist. Ärgerlich nur, dass damit jeglicher ohnehin schon knappe Platz
noch mehr verringert wird. Wirklich lustig wirds nur dann, wenn die vollgestopfte
Bahn, bereichert mit Kinderwägen und Fahrrädern, so verkeilt ist, dass man weder
rein noch raus kann, ein wenig Babygeschrei dazu, dreckige Fahrradreifen, die
an feinen Stoffhosen schmieren, ach, what’s not to like.

Beschäftigungstherapie im Museum!

Familen mit Kleinkindern wollen auch was unternehmen, was eignet sich also besser,
als ein mediales Museum zu invasionieren, mit Mann, Maus, dreiteiligem Monsterkinder-
wagen und Verpflegung für drei Wochen! Ob das geeignete Orte sind für kleine Kids
kleiner-gleich 5 Jahren? Nobody cares, lassen wir sie rennen, irgendwer wird sich
schon drum kümmern. Und wie wir alle wissen, die Zeiten sind hart, alles andere
kostet Geld, nur das Museum freitags nichts, und der Spielplatz ist naßgrau bzw.
erfordert zuviel Eigeninitiative und Beschäftigungsstrategie der erzieherisch
Verantwortlichen!

Bullshit-Kitsch-Postings!

Nach wie vor scheint es Mode, virtuelle Bullshit-Kitsch Plakate, ob nun selbst
entworfen (noch schlimmer) oder irgendwo kopiert (auch schon schlimm) auf
Fratzenbook oder anderswo zu veröffentlichen. Ob es nun um herzerweichende
Themen wie “wahre Freunde”, “die Waffen der Frauen”, pseudo-intellektuellen
Dalai Llama Zen-Nonsense oder markige Tierschutzsprüche geht, Hauptsache man
bekennt Flagge zu einem überemotionalen, seichten, Allgemeinplatzspruch und
bekommt von der begeisterten Low-IQ Meute möglichst viele Likes. Fraktional
schlauere Zeitgenossen posten lateinische, englische, deutsche, oder welch
auch immer sprachige Zitate bzw. Floskeln, überlassen anderen das Denken und
wähnen sich im Olymp der Hochgeistigkeit. Doch halt… ich ertappe mich auch
beim Zitieren, will es tun, verflixt, weil es einfach halt mal paßt, doch…
ahrrg…bisher tat ich es nicht. Wie lange ich diesem verfluchenswerten Drang
noch standhalten kann? Es dräut die Erkenntnis: ich bin in manchen Dingen
wohl kein Stück besser als die oftmals gescholtenen Anderen! Na wenigstens
hasse ich Schmalzsprüche und Engelssegnungen und “Wenn-du-mein-Freund-bist-
teilst-du-das-auf-deiner-Pinnwand-Absurditäten!

It’s Floskelphrasen-Time!

Nicht nur virtuell, auch real gehts sprachlich vom Feinsten zur Sache. Ob es
nun ein herzliches “Ganz ehrlich”, ein empörtes “Sorry” oder ein aufmerksam-
keitsheischendes “Hallo?” ist, keiner bleibt verschont von Worthülsen, die
sinnentleert eigenlich gar nix bedeuten. Jugendslangig hätten wir da noch das
allseits beliebte “Alta”, “krass” und sonstige Knaller, im Leichtsinn der
Coolness vielleicht gerade noch verzeihbar. Könnte man nicht ein ganzes
Gespräch mit Phrasen bestreiten? “Hallo, sorry, ganz ehrlich”-Style? Besser
als gar nix sagen? Sprachliche Primitivität oder nur Aufmerksamkeitssignal?
An einem Punkt der Weisheit erkennen wir, dass wir uns der Phrasen und Floskel
wohl alle mal schuldig machen, vielleicht ist ohnehin nichts dabei, doch wenn
sich derlei häuft, bin ich versucht, zu unterstellen, es handle sich um nichts
weiter als Sprach-Diarrhoe, die nun wirklich keiner braucht, “ganz ehrlich”.

Rückkehr der Klon-Menschen!

Besonders bei jugendlichen Humanoiden beider Geschlechter zu beobachten. Sie
sehen alle gleich aus, haben alle die gleiche Haarpracht, ziehen das Gleiche an,
reden gleich, haben die gleichen Handys … you get the Picture. Es scheint,
als wäre jegliche gefährliche Individualität den Bach runter gegangen, man
sucht wissentlich das Wohl in der modisch-sozial gleichgeschalteten Masse und
ist froh darüber, dass man andere (oder medial interessante Vorleber) kopieren
kann. Der Beliebigkeit ist Tür und Tor geöffnet, auf dem Altar der Bequemlichkeit
das vermeintliche Anderssein geopfert, die Legionen der Gesichtslosen
versprechen Lohn in Form von Panem et Circenses. Sozialisation verläuft dann
in festen, geraden Bahnen, die Überraschungen, auch unliebe, halten sich, so
meint man, in Grenzen, mit spätestens 25 das erste Kind, mit 40 die Scheidung,
oder doch ein Leben in glückseliger gleichgeschalteter Zufriedenheit, von
Papa Staat wohlig umarmt, manche würden sagen, heftig ausgepreßt, bis keine
Geldsäfte mehr fließen…

Kunstinteressierte Kleingeister!

Oh wie segensreich sind künstlerische Werke, wie erhellend und wie strahlend
schön! Der selbsternannte Bildungsbürger, irgendein Lakai aus den Tretmühlen
der Konsumgesellschaft, er will sich mit feingeistigem Tand schmücken, seine
wagneresken Fieberfantasien leben und vor allem auch mal bestaunt werden,
ins Rampenlicht der High Society treten und am Ende sitzt er erwartungsfroh
am Tisch der oberen Zehntausend, oder viel eher kniend darunter, kriegt ein
Häppchen Lachs hingeworfen und darf ob dieser glückseligen Gnade ewig sabbernd
dazugehören! Was tut man nicht alles, um den Glanz der Kunst auch einmal
wie Feenstaub auf seinen Schultern zu verteilen, sind wir nicht alle Künstler,
wollen wir nicht alle Millionen verdienen, und Myriaden von Groupies um uns
haben, die selbstverständlich alle weiblich, jung, schön und begehrenswert
sind! Doch nein, man hat eine Botschaft, plump in Form und Farbe gesetzt,
mit theatralischem Wirrwarr umzäunt, hoppla, das Image des Sozialrebellen,
paßt denn das, wenn man sich der etablierten, monarchistischen Kunstszene
mit ihrem Mammon-Göttern andienern will? Ist da nicht eher devote Folgsam-
keit gefragt? Ach, ach, gar schwierig ist es, im Olymp nen Sitzhocker
abzukriegen…