Viva la Canon EOS M !

Auf der scheinbar nie enden wollenden Suche nach einer passenden
Digitalkamera tat sich ein ungewöhnlich scheinend Licht am Horizont
auf, von welchem ich mich fix erleuchten ließ: ich habe mir eine
Canon EOS M per Amazon geordert! Warum-wieso-weswegen? War nicht
eine Canon EOS 70D auf meinem Radar? Lockte nicht die Olympus EM-1?

Die Canon EOS M als spiegelloser Versuch der gleichnamigen Firma scheiterte
bei Markteinführung am hohen Preis und sehr langsamen Autofocus. Ein Jahr
und Firmware Update später ist sie nun preislich und AF-performativ auf
einmal ein Schnäppchen! Plus 18-55 mm Objektiv nach gegenwärtigen
(10.12.2013) Preisen 400 Euro. Nix zu meckern für ein qualitativ gut
verarbeitetes kleines Stück Kamera mit eigentlich gutem Kit-Objektiv!

Nachteile der Kamera?

1.) für einige Anwendungen (Sport, Kinder) immer noch langsamer AF, wer
für sich festlegen will, ob das stört, man sich mit nem Workaround
behelfen kann oder das alles grade noch in Ordnung geht, der schaut
sich am besten einige Youtube-Vids vor und nach der neuen Firmware an.

2.) Kontrast-AF versagt teils bei einigen Lichtsituationen, scheint jedoch
inhärent auch dieser AF-Technik geschuldet zu sein. Die aktuellen Olympus
Modelle sind da nach wie vor die Champions, in Geschwindigkeit als auch
Treffsicherheit.

3.) nicht viel Batteriesaft. Nach 200-300 Schuß ist Schicht.

4.) für manche Leute definitiv zu klein und unhandlich greifbar.

5.) ein Jahr nach der Veröffentlichung wenig Objektivauswahl (3 native),
aber Adaptierung möglich.

6.) bisher kein elektronischer Aufstecksucher von Canon für die EOS M

Vorteile der Kamera?

1.) gleiche Bildqualität wie ne EOS 650D, APSC – 18 Mpix.

2.) klein, und mit 22 mm Objektiv eminent handlich.

3.) Adapter für sämtliche EOS Objektive

4.) Canon zeigt nun zumindest ein wenig Initiative mit der Veröffentlichung
des Nachfolgers, der EOS M2, vorerst nur in Asien. Ein “Pro Modell” der EOS M
soll laut Gerücht folgen.

5.) Verarbeitung sehr gut, Metallgehäuse, Objektive gut verarbeitet und
gute Leistung.

6.) sehr günstig im Vergleich zu anderen Vollpreis-Spiegellosen

7.) gut implementierte Touchscreen-Bedienung, schön hoch aufgelöstes Display

Am Ende des Tages macht mir die EOS M für den Preis eminent Spaß und liefert
mir die Bildqualität bis ISO 1600, die ich mir so vorstelle. Wer jedoch eine
Allround-Cam sucht, die auch nen optischen Sucher bietet, schnell zu verwendenden
Phasen-AF, der ist mit der Canon 700D oder der schnucklig kleinen 100D momentan
besser aufgehoben, muss aber auch mehr zahlen.

Möglicherweise wage ich als Ergänzung und Hauptkamera zur EOS M den Schritt zur
Fullframe Canon EOS 6D, um damit ein komplettes System zu haben, das ich
flexibel verwenden kann: EOS M für zwischendurch und immer dabei, 6D für
fotografische Touren, wos auch auf Qualität ankommt! (Wer nen super Verfolgungs-
AF für Sport braucht, dazu noch gern Videos macht, der ist bei der 70D nach
wie vor zuhause, für meine Anwendungszwecke spielt das momentan weniger ne
Rolle, daher das Interesse für die 6D als rein fotografisches LowLight-Wunder.)

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About sovalkon

I am the Grey Knight.

Posted on December 10, 2013, in Digitale Fotografie and tagged , . Bookmark the permalink. Leave a comment.

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