Monthly Archives: January 2015

Das Königreich von Tag und Nacht

Ein Königreich gab es, eins am Tage und eins in der Nacht. Sie hatten
einen Pakt geschlossen, besiegelt durch Gesetze und heilige Schwüre, die
damals noch mehr galten, als sie es heute tun. Am Tage regierten die
Menschen und in der Nacht die Nokturnen. Der Ritus der Übergabe der
Regentschaft war immer stillschweigend, selbstverständlich und so alt
wie das Königreich selbst.

Manche der Nokturnen dürstete es nach so viel mehr als nur nach dem
Blut, sie wollten Macht, alles beherrschen, wie wild gebärdeten sie sich,
schwangen rebellische Reden und ließen ihre gierigen Augen funkeln, doch
sie fürchteten den Zorn des nächtlichen Königs und seiner Ritter, dessen
Aufgabe es war, all jene zu bestrafen, die die alten Gesetze brachen.

Die Menschen des Tages, Sterbliche, scheinbar so schwach im Vergleich zu
jenen, die des Nachts mit ihnen lebten, sie fürchteten die unheimliche
Kraft der Nokturnen, manche wollten sie ausrotten, anzünden und ein für
alle Mal aus ihrer Mitte wegschaffen, denn gegen die Natur sei eine solche
Existenz, die das Tageslicht scheut und sich vom Lebenden nährt. Doch der
König des Tages und seine Mannen wachten über den Frieden.

Jene Zeiten waren erfüllt mit Ehre und Rechtschaffenheit bei Tag und Nacht.
Die Nokturnen nahmen nur das, was sie brauchten, und die Sterblichen
gestatteten es, wie es die Gesetze festlegten. Wollte ein Sterblicher so
werden wie sie, mußte er sich vielen Prüfungen stellen, und beweisen, dass
er würdig war. Der König der Nacht wußte, dass viel Wildes und Seltsames
in den scheinbar kalten Leibern seiner Untertanen wohnte, darum war seine
Regentschaft streng, und seine Ritter unerbittlich.

Wurde das Königreich angegriffen, so marschierte am Tag das Heer der
Sterblichen, und des Nachts die Streitschar der Nokturnen. Wer konnte
einer solchen Gewalt standhalten? In nichts stand aber das Heer des Tages
dem der Nacht nach, doch der Zauber der Nächtlichen war grausiger für
die Feinde des Königreichs. Jedoch hatten die Nokturnen, wie alle Lebewesen,
selbst wenn sie mehr tot als lebendig scheinen, auch ihre Schwächen,
und konnten sterben.

Vielleicht muß alles zugrunde gehen. In der heutigen Zeit ist alles vergessen,
es gibt keinen Frieden mehr, das Königreich zu Staub und Schande geworden.
Die nächtlichen Hallen zerstört, das Schloß des Tages zerfallen. In die
Welt wanderten die Nachkommen der Sterblichen, genauso wie des Nachts die
überlebenden Nokturnen flohen. So wenige gibt es, uralt, wie Radu Mircea,
ehrwürdiger Ritter des Königs der Nacht, die noch erzählen können von
dieser glücklicheren Zeit, die heute so unmöglich scheint. Krieg ist
das Wort der neuen Zeit geworden, aus den Nokturnen erstanden die Vampire.
Und die Menschen des Tages sind nichts weiter als ihre Beute.

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Extreme OverPro PvP-WvW Guild [SoD]

Die absolute Elite-PvP-WvW Gilde Schnubbels of Desire [SoD] unter der Führung
des wohl talentiertesten Mesmers der ganzen Welt, [SoD]Malcovar, hat die
höchsten Standards für sich eingeführt, um nicht nur das Zerg Busting zu vervollkommnen,
sondern auch die tödlichste Roaming Havoc Crew aller Zeiten ins Felde zu führen!

Harte, unbezwingbare Kämpfer wie [SoD]Olorin, sind nur
einige der Beispiele in dieser Overpro-Roxxorizor Gilde, wie man Outnumbered,
but never outgunned
sein kann. Jeder einzelne [SoD]’ler ist eine Kampfmaschine,
die ihresgleiche sucht und 1vX täglich, stündlich, minütlich bis an die Grenzen
der Erschöpfung trainiert! Es gibt keine Ruhezeiten, kein RL mehr, nur noch die
absoluteste Aufopferung für den Sieg, bedingungslos, fanatisch, äußerst professionell!

Niemand kann sich für die [SoD] bewerben, man wird ausgewählt, was selten genug
vorkommt. Rigorose Tests, Auswahlverfahren und extrem harte Trial-Zeiten sind
nur die Spitze des martialischen Eisberges, der oft genug schon Opfer forderte,
und jammernde Seelen zurücklies, für die es hieß: “Nein, du bist NICHT im Recall!”
So ist diese tödliche, supra-motivierte Guild Wars 2 Gemeinschaft aus den stählerndsten
Recken und Maiden aufgebaut, die Online Gaming jemals gesehen hat, bereit, Kodash
wieder zur Nummer 1 im Ranking werden zu lassen. 24/7 online, andauernd im Open
Field Fight, an allen Stellen gleichzeitig immer in Unterzahl Beutel farmend,
mögen sich schwächere Spieler des eigenen Servers ehrfurchtsvoll um uns scharen,
auf dass wir erneut Hoffnung in demoralisierte Herzen zaubern!

Wo andere endlos Besprechungen abhalten, stürzen wir uns kopfüber gegen massive
Zergs in den Fight, verteidigen Türme in Unterzahl gegen wogende Feindesheere,
roamen in extremster Präzision, und erledigen nebenher GvG’s sozusagen im
Vorbeilaufen mit einigen Hammerstuns und FokusFire Goodness! Doch werden Ninjas
gebraucht, schleichende Assassinen der Nacht, so wirft der tückische [SoD]Malcovar
seine Unsichtbarkeit über die Recken und läßt sie dort zuschlagen, wo der
verwirrte Feind es niemals erwartet! Portalbomben hier, da und überall,
Mesmerklone, Spin-to-Win Wächter Opness, blitzende purpurpinke Todesstrahlen,
blitzende Diebesdolche und schon sprießen die Finisher-Animationen wie Pilze
aus dem Boden!

The Schnubbels of Desire [SoD] are born!

Aus der Asche der Vergänglichkeit erhoben sich die Verschwörer, verließen die
Stätte ihres ehemaligen Wirkens höchst unzufrieden. So taten sie sich
zusammen: Malcovar, Culling Strike, Onixino, Molloy und
andere. – wagten den Schritt, etwas Neues, Fantastisches und
ultimativ Freies zu gründen: die Schnubbels of Desire [SoD]!

WIR stehen für Freiheit, Spaß, hemmungslose Erotik, perverses, fröhliches Rum-
schmuddeln, Zwanglosigkeit, Abwesenheit von Restriktionen und Pflichten, gutes
Miteinander, Gleichberechtigung, Love-Ins, Sit-Ins, und ökologische Weltmusik-
proteste! Wir stellen uns gegen Nörgelei, Eifersucht, Hinterlist, böse Lästerei
(ja, es gibt auch gute!), Miesmuscheligkeit, und vor allem Poser-Kiddies mit
nervigem Protzer-bullshit und Stimmbruchgekrätze. Wichtigtuer haben keine Chance
bei uns, Angeber und schlechte Menschen sollen jene notorischen Gilden joinen,
in denen eh schon genug dergleichen vorhanden ist! Die [SoD] bleibt spackenfrei!

Wir rocken GW2 durch Spaß und Unsinn, je nonsensiger, desto besser. Wir machen
keine hyper-nervösen Dauerleistungs-Raids mit frust-quittenden Commandern, wir
tun, was wir wollen, wie wir es wollen und vor allem, wann wir es wollen. Wir
bespielen keine Borderlands auf Ansage, wir lauschen stattdessen amüsiert der
wöchentlichen Comedy-Besprechung auf Kodash. Wir wissen, was wir können, wir
sind cool und relaxed, keiner von uns muss zwanghaft den Ober-Roxxor rauskehren.
Wir sind das Fähnchen gegen den Wind, die dauerhafte Occupy-Bewegung Kodashs,
und wir lachen über alle und alles, sogar über uns selbst!

In die [SoD] kommt nur auserlesenes Menschenmaterial, die so ticken wie wir,
verrückt, lieb und sonderbar geil! Wir wollen keine Erbsenzähler, keine
Druckmacher, keine Großspurigen, deren PPT-Projekte sich dann in feine Luft
verflüchtigen, wir hassen Mobber, belächeln alle Kleinkind-Kids und sind
das Zünglein an der Waage der galaktischen Gerechtigkeit. Yolo swaggety swag,
dear Mofos: politisch unkorrekt sind wir stolz, frei und völlig politisch
radikal FÜR Griesspudding und gegen Rote Beete!

Es lebe die Freiheit!

So geschah es am ersten Tag des neuen Jahres, dass ein mächtig Wehklagen und
Gezeter durch die Lande schallte, der Himmel sich verdüsterte und Donnergrollen
vom Unheil kündete.

So schüttelte ich das Joch der Diktatur ab, und entließ mich selbst in die
alles verheißende Freiheit, wo meine Mitverschwörer auf mich warteten, und mich
als einen der ihren lobpreisen. Denn die aktivistische Splittergruppe “Lebkuchen
2.0”, ein Bund verständiger Freunde und Kampfgefährten, sie wußten schon lange,
dass ein ehemals heimeliger Ort für sie fremd geworden war.

Doch reden wir nicht von der toten Vergangenheit, befassen wir uns mit der heiteren
Zukunft, voller Hoffnung, dass unser aller Erlöser zum einen die reinigende Flamme
schwingt, den alten Ort unserer Zusammenkunft zu befreien oder sich uns anschließt,
einer hemmungslosen Gruppe von Freigeistern, etwas Neues zu erschaffen, gemäß den
alten Prinzipien früherer Zeiten: Spaß, keine Pflichten, alle für alles, jeder für
nichts, in einem Hain bunt frohlockenden Unsinns, NichtSinns oder gegenseitig
verbundenen freundschaftlichen Bandes, das uns alles ertragen läßt, was eine prosaische,
kleinkrämerische Erbsenzählerwelt an widerlichen Fakten, Zahlen und Statistiken an uns
herankleistert.

Geboren soll etwas werden, wider den tierischen Ernst, eine Heimstatt, nur für eine
kleine Zahl an Eingeweihten, die dort leben, lachen, lieben und schmuddeln. Hier
tobt des Wahnsinns fette Beute, hier ist ausgelassen keine Zensur notwendig,
hier sind alle wahrlich frei, zusammen oder getrennt, tun oder zu lassen, was
ihnen jemals in den Sinn käme. Alles unter dem Credo, niemandem zu schaden, und
die Werte des heiligen Lichtes hochzuhalten, von dem wir hoffen, dass es aus der
Einsiedelei zurückkehrt, um uns auf ewig erneut anzuführen, als
erlösende Prophetie eines neuen Zeitalters galaktischer Liebe!