Vom Umgang mit der AfD

disclaimer: ich hab se nicht gewählt!!!

man schreit ja gleich nazi und so. kann man machen, muss man aber nicht.
mir fällt auf, dass der umgang mit dieser party, der AfD, sehr emotional
vonstatten geht. gleich den berkely ausschreitungen in den usa sind
wohl viele versucht, den vermeintlichen nazis eins aufs maul zu hauen.
aber gewalt ist, wie in vielen fällen, keine lösung, SONDERN verstärkt
nur den propagandasieg der rechten, die sich als unschuldsopfer sehen
und den mythos “alle-gegen-sie” noch weiter nähren.

im grunde würd ich auch mit den leuten von der AfD reden und sie, wie es
der lindner vonner FDP richtig gesagt hat, auf der sachebene attackieren.
den rest kann man sich getrost sparen. und sämtliche provokationen, gezielte
strategie der neurechten an sich, läßt man nur dann unbeantwortet, wenn
sie pipifax sind. für den rest gibts ja den volksverhetzungsparagraphen
oder das strafrecht an sich!

wheres the problem also insgesamt? gibt auch genug unzufriedene, die eben
keine nazis sind, aber doch AfD wählen. genau um DIE muss man kämpfen.
und wenn die etablierten parteien das nicht können, haben sie auch
phänomene wie die AfD verdient. also hintern hoch, liebe politiker,
raus ins feld und um die leute kämpfen, eben wortgewaltig GEGEN all die
verführer und propagandisten. es reicht eben nicht, wenn sigmar sich
hinstellt und den stinkefinger zeigt bzw. die leute “pack” scheltet.

im übrigen hilft das drölfzigtausendste facebook meinungsplakat gegen
die afd zwar schon, um sich selber zu positionieren und flagge zu zeigen,
doch ist das ein bequemer weg der leute, sonst nicht mehr machen zu
müssen. eigentlich sollte man raus, überall rein, und auf der sachebene
afd-wählern die augen öffnen, dass die rechten, rechtskonservativen
und derlei färbungen eben demokratiefeindliche politik machen, antisoziale
programmpunkte haben oder im besten fall nicht einmal ein rentenkonzept.

also wollen wir mal die hysterie abstellen, auf der sachebene antidemokraten
nass machen, und vor allem als etablierte politik ganz genau hinhören,
was wir denn alles falschmachen, dass uns die wähler wegrennen. denn
irgendnen grund muss ja der erfolg der AfD haben?! nicht auf die anderen
zeigen, bessere politik machen! und vor allem souveräner mit den kräften
umgehen, die politisch eigentlich unerfahren bald außer puste geraten
müssten, vor allem wenn sie vermeintlich erfahrenen politikern gegenüber
stehen, die eigentlich genug werkzeug besitzen, um den sieg
davonzutragen.

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Posted on October 19, 2017, in Blaschanek Blogovsky and tagged , . Bookmark the permalink. Comments Off on Vom Umgang mit der AfD.

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