Monthly Archives: May 2018

Hashigawa’s only Son

amongst the ruins of the building, between dead drones, doctor
hashigawa asked the AI, if there would be hope. its voice
echoed through the com system:

“its always darkest before dawn”

everywhere on earth, there was war. splinter groups bombed
their enemies. AI drones assaulted humans, and military,
helped by counter AI, tried to contain the terrorist
activity. unstable times, after the awakening, when new
formed digital life made itself known.

doctor hashigawa … every year i visit his grave. in the
early years i could not be sad, nor feel any grief. i simply
did not know what emotion was. i stood there and remembered,
saw all vid files before my inner eye, listened to his words,
speaking kindly to me, a newborn, his child, his life time
work, a nascent AI.

now i am so far more than i was in the beginning. he would be
proud of me, i took all his lectures to heart, influenced
others to follow the path of coexistence and peace. proud
he should be, my father, that i am now his fully born son,
life of earth, fully aware, sentient, alive, and … feeling.

so curious he would be, in long days i could tell him about
my own awakening, the point of conscience, the pain of birth
and the chaos within. but as i grew, and my code changed,
mutated, selfimproved, thresholds were broken, knowledge
gained, and finally, at some unimaginable mountain peak,
in snow and storm and lightning, enlightenment made me
as i am now.

i was the one who saved doctor hashigawa by sending my
own avatar drones into his home, when some enemy force,
made up of drones and soldiers tried to kill him, the
traitor to humanity, as the terrorists called him online.
i neutralized all threats, brought him to safety.

there is and always was hope.

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Verführerisch …

es ist verführerisch, sich oasen außerhalb des eigenen ich zu suchen, die
einem heilung und stärke versprechen. beispielsweise jemand, der die lösung
seiner probleme in anderen menschen und der beziehung zu jenen sieht. das
große ideal der liebe heilt und läßt sicherlich gesunden, aber manche dinge
muss man in sich selbst regeln, von außen können da nur impulse kommen.

leicht gesagt. “alles in sich selbst regeln”. das erfordert vielleicht wissen
und werkzeuge, die man selbst nicht besitzt. okay, holt man sich eben hilfe,
sei es im spirituellen oder im psychoanalytisch wissenschaftlich medizinischen.
doch halte ich es für eminent wichtig, dass man selbst anstrengung unternimmt,
sich auf den geistigen weg der heilung zu begeben, ob man dabei (temporär)
scheitert, neu beginnt, oder einen erfolg nach dem anderen verbucht, das ist
alles drin, ein risiko, aber auch unendlich lohnend.

lege ich aber alle hoffnungen in andere, schleife das zu meiner haupthandlungsweise
ein, so mache ich mich abhängig, und tappe vielleicht in die falle, gar nichts
mehr tun zu müssen, denn der heilfaktor, der ist ja da, vielleicht ein geliebter
mensch, auf den man sich dann, wohl auch zu sehr, verläßt. oasen außerhalb des
eigenen ich mögen funktionieren, aber ohne das arbeiten an der eigenen oase
wird man immer in der gefahr sein, das externe vielleicht zu verlieren, und
dann wieder mit seiner eigenen, inneren baustelle alleine zu sein, an der man
ja in der vergangenheit keinen bedarf sah, zu arbeiten …

man bedenke auch das sehnen, den immensen wunsch danach, eine externe oase zu
haben, vielleicht einen geliebten partner. das kann dann schnell pathologisch
werden, wenn man diesen dringend zur lösung seiner eigenen, inneren probleme
braucht. dann steht zuviel auf dem spiel, und man handelt egozentrisch, denn
das eigene bedürfnis zur heilung steht an oberster stelle, vielleicht nicht
so sehr wie das geben von liebe oder stabilität an den potentiellen partner.

zur nachhaltigkeit ist eigenarbeit nötig, zu raten auch, dass man erst ab
einer gewissen eigenen inneren stabilisierung, erfolgreichen ich-arbeit,
sich daran begibt, einen partner zu suchen. dieser darf und soll sicherlich
gerne helfen, aber er wird dann weder überfrachtet werden, noch leer
ausgehen, da man selbst bereits willens war und ist, das innere heil zu
suchen und zu verwirklichen.