Category Archives: Toshrak, Avatar of Darkness

Read about Toshrak, Avatar of the Black God.

Oracle

should I send you out, Lord Toshrak, amongst them, you would find what
they hold dear, their darkest secrets, kept in most safe vaults, but
open to the Oracle of Evil, which is impartial, but never just. weakness
uncovered, Darkness brought alive, who is the best Judge of Malice,
but Malice itself?

invulnerable to all Seduction, immune to any Allure, you are a stately
Demigod of a Power, far away, in Worlds few could find, maybe fewer
still want to explore. here, you can be a stern Judge, but never like
the blind Ones, deep in Hartoum, who are just, balanced and wise.
No Wisdom is to be sought here, Lord Toshrak, only the Uncovering of
the Machinations of Depravity, which is all you now seek.

so many close their eyes, are charmed by Beauty and Illusion. not you,
great Wanderer, you look past it, with cold, dead Eyes, see shivering
Souls, weak, strong even, but always flawed. Its the Amount of Flaws,
you discern, and grin with evil Smile, knowing that everyone burns in
their own Hell. There is no Way you show, but Silence, and the utter
Fact that nobody can be a Lord in Hell, but you.

no Inquisitor can be as deadly as you are, for Precision guides your
Blade, infinitely fine, to pierce every Heart, to shatter every frail
Soul, and the Mightiest tremble, for you come to them, speaking the
Oracle of Evil, which is always Truth, for that is the Beauty of it:
there shall be no Lie, but hard, painful, everlasting Reality.

your Ways became strange, Toshrak, you are now an empty Husk, a God
still, but hollow inside, a Puppet of a true Power, a Name in some
Worlds, forgotten in others, a Shaper in the Past, but never more
than a Shadow. but still, your Steps can be heard in that ancient
Fortress you call your Home, where you reside, alone, thoughtful,
and only leave to be the Oracle of Evil to those, who earn this
dreadful Gift.

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Niederlage

Wenn dein Fleisch sich von kalter, toter Farbe zu lebendigem, pulsierenden
Leben wandelt, wirst du erschrecken und zurückweichen. Dein Herz aus
kristallenen Stacheln sich ändert, zurückkehrt zu dem, was es einst war,
und du dich fürchtest, da es wieder seinen Schlag aufnimmt, Blut durch
deinen Leib jagt, und deine Lungen wieder zu atmen beginnen. Deine
Augen nicht mehr alles sehen, was zwischen den Welten kreucht, sondern
so sind, wie die der Sterblichen. Die rot glühende Wunde unter deinem
linken Augen verschwindet, das Zeichen, so wie dich dein Gott damit
bedacht hatte, dass du niemals vergißt, wem du gehörst. Wenn all das
geschehen ist, deine Macht von dir gewichen ist, dann wirst du schwindeln,
und fallen, elendig zu Boden, und dein Feind wird dir gezeigt haben,
Toshrak, edelster Feldherr, dass du schwach bist.

All das geschieht nur durch die Berührung einer zarten Frauenhand,
mächtiger Herrscher des Bösen, und kein Gott wird dir in diesem Moment
zu Hilfe kommen. Ein Wesen von Liebe und Reinheit, das du niemals auf
keine Art wirst verderben können, es besiegt dich mit den Dingen, die
dir auf ewig entgegenstehen. Alle deine Kräfte sind nutzlos, alle
deine Heerscharen hören dich nicht, und dein schwarzer Gott verbirgt
sich zwischen den Sternen, sag, ist er denn feige, nicht hervorzukommen
und seinem ersten Diener beizustehen? Du erkennst, dass Hass, Zorn
und alles Böse an der Oberfläche so mächtig brodelt, gleich einem
Strom aus flüssigem Erdenblut, dessen Wut nichts entgegensteht, aber
wenn sie ins unendliche Meer fließt, diese Kraft der Vernichtung, da
erkaltet auch sie irgendwann. So liegt unter allem, was du tust,
die andere Seite, das, woran deine Feinde glauben, und gleichermassen
stark ist wie deine Macht.

Sorge dich nicht, Toshrak, nur für eine kurze Zeit ward deinem Feinde
Sieg vergönnt, und du wandelst dich zurück in das, was du bist und
auch sein willst. Der Moment der verabscheuungswürdigen Schwäche geht
vorbei, dein Leib erkaltet, dein Herz steht still, deine Lungen ruhen,
deine Augen sehen, was andere nicht sehen können, dein erschreckter
Geist kehrt heim, in das Gefäß, das geschaffen wurde, um die Welt
erneut zu erschüttern. Du bist wieder allein in deinen Gemäuern,
erholst dich vom dem Schrecken dieser Vision, und bist ängstlich,
erneut die Schwäche der Sterblichkeit spüren zu müssen. Hattest du
denn vergessen, wie Angst schmeckt? Höre genau hin, in der schwarzen
Weite hinter den Sternen lacht dein Gott dich aus!

Erschütterungen und Wahrheiten

Die Erschütterungen der Macht schreien Stärke und Krieg, Toshrak spürt das Böse jenseits
aller Grenzen wachsen. Etwas ist geschehen in den Weiten des Universums. Die Allheit
leidet ein letztes Mal, dann ist das Sanktum ein Ort der ewigen Stille. Dort vernimmt der
schwarze Gott die Entscheidungen der Ewigkeit und lächelt. Toshrak weiß es nun. Er
verbeugt sich vor dem Schwarzen Nichts. Keiner wird nun anzweifeln, dass er Tod und
Verderben bringt. Die Balance der Ewigkeit ist willentlich verschoben worden. Was in
der einen Welt geschieht, beeinflußt die nächste. Es ist entschieden. Weint, ihr Kinder
der Erde, ihr Gläubigen der Lüfte und ihr Wellenreiter der blauen Ozeane. Glaube, Liebe
und Hoffnung sind Worte der Vergangenheit, sie werden hingeschlachtet auf dem Altar
des Krieges. Toshraks Augen sehen die Zukunft vor sich, er unterwirft sich die Reiche
der Menschen, lockt die Drachen in den Bruderkrieg, vernichtet die Abkömmlige der
Elemente und enthauptet Talagon, seinen einzigen Rivalen. Niemand wird dem Bösen
widerstehen, da die Allheit Partei ergriffen hat. Das Licht verlöscht langsam in den
Weiten der Ewigkeit, während Schwärze seine Klauen erhebt. Toshrak lacht, denn er
kennt den Preis seines Sieges: Unsterblichkeit. Und der Schwarze Gott berührt seinen
angenommenen Sohn voller Stolz, sagt ihm das Wort der Kraft, den Beginn des Krieges
und die letzte aller Weihungen. Alles, was gut ist, wird sterben. Araion hält inne zwischen
den Sternen und eilt zu seinen Kindern. Ilianq zittert und bebt. Aber ein Gott weiß, was
geschieht und seine Trauer erstreckt sich in die Unendlichkeit. Viele Seelen werden nun
leiden. Der Tod befreit sie alle. Der Drache erhebt sich langsam, seine Schwingen
verursachen Beben in der Welt. Alles ist bereit für die Zeit des langen Krieges. Nun
fürchtet euch, ihr Sterblichen.

Der Schwarze Schatten: “Denkst du, du bist allmächtig?”

Toshrak: “Nein. Mir wurde Macht gegeben, und diese werde ich nutzen.”

Der Schwarze Schatten: “Glaubst du, dein Feind sei schwach?”

Toshrak: “Mein Feind ist stark, denn seine Kraft ist nicht gleich der meinen. Wir sind der
Balance unterworfen, die schwankt.”

Der Schwarze Schatten: “Wer wird siegen am Ende aller Zeiten?”

Toshrak: “Niemand. Die Allheit wird leben, sie wird sterben, und wiedergeboren. Der
Kreislauf kann nicht durchbrochen werden.”

Der Schwarze Schatten: “Was wäre, wenn ich die Allheit überzeugen kann, mich zu ihrem
einzigen Prinzip zu erheben. Du weißt, sie leidet. Und ich kann das Leiden beenden.”

Toshrak: “Mein Feind würde dann auf ewig vergehen. Meine Existenz wäre sinnlos.”

Der Schwarze Schatten: “Totale Macht ist jeden Preis wert.”

Toshrak: “Nicht, wenn sie die eigene Existenz unnötig macht. Die Balance muß erhalten bleiben.”

Der Schwarze Schatten: “Es gibt viele Welten. Darunter die Welt, in der die Allheit dahinvegetiert.
Willst du sie nicht befreien? Und diese Welt unterwerfen?”

Toshrak: “Die Prinzipien der Allheit halten sich die Waage. Die Schalen der Waage schwanken,
aber sie pendeln sich immer wieder ein. Niemals kann ich vollständig sein ohne meinen Feind.
Und die andere Welt hat Gesetze, die uns nicht einlassen.”

Der Schwarze Schatten: “Was denkst du von der Liebe?”

Toshrak: “Dies ist die Waffe, die mich umbringt.”

Der Schwarze Schatten: “Soll ich dir die Empfindung Liebe zum Geschenk machen?”

Toshrak: “Du kannst das nicht. Und ich will das nicht.”

Der Schwarze Schatten: “Erobere ich die Allheit, so kann ich dir Liebe geben. Das andere Prinzip,
unser aller Feind, würde in mir aufgehen, und ich wüßte, was mein verfluchter Bruder weiß.”

Toshrak: “Ich benötige nur den Haß. Und einen Feind, den ich bekämpfen kann.”

Der Schwarze Schatten: “Das Chaos. Es wird beide Prinzipien auslöschen.”

Toshrak: “Der Drache wacht. Befiehlt er es, wird das Licht mit der Dunkelheit gegen das Chaos
streiten.”

Der Schwarze Schatten: “Erträgst du es, neben deinem Feind in die Schlacht zu ziehen?”

Toshrak: “Ja, das werde ich. Denn es dient der Existenz der Allheit. Und unser aller Überleben.”

Der Schwarze Schatten: “Was ist mit deinen Leidenschaften?”

Toshrak: “Würde ich nun lügen, es wäre vergeblich.”

Der Schwarze Schatten: “Ja, ich werde dich strafen. Und belohnen. Aber leiden sollst auch du.”

Toshrak: “Was tue ich, wenn eine Frau mich liebt?”

Der Schwarze Schatten: “Töte sie.”

Toshrak: “Das kann ich nicht.”

Der Schwarze Schatten: “Laß dir dies eine Lehre sein. Auch du hast Schwächen.”

Victory

as you come before me, chained and defeated,
you are still victorious, woman.
do you want to know why?

you have resisted darkness, i was unable to
corrupt you, you fought till the end, ready
to die for your faith, and what was in your
heart.

your death will come quickly, of that there is
no doubt, for i cannot suffer you to live.
but no further pain you shall feel, no
humiliation and no torture, for you are worthy.

my black eyes have seen into your mind and deep
into your soul, and there lies your secret,
priestess, your utmost strength, an emotion
i cannot overcome or combat or destroy.

it is love. my enemy, my eternal downfall, my
undoing, my nemesis, my poison, my death.
only my immense hatred can hold its own here,
or i will perish in the face of a power far older
than me.

such a power, equal to mine, from a mortal, weak
and short lived, i have to acknowledge, and bow to.
toshrak, avatar of darkness, vessel of the black
god, greets you as equal in this short struggle.

my sword will sever your head from your neck, give
you a quick honorable death, and your flesh will be
burned, the ashes thrown into the waters of fate.
your soul will go to my enemy, your love with you.

humans like you are worthy to be called enemies,
even when their mortal forms die, they are a fire
of faith, ready to return in times of need. you
will be a formidable enemy next time we meet.

now die, priestess. and be hailed as heroine amonst
your people. for even toshrak admitted defeat
in front of you.

Toshrak’s Rise

Most beautiful of Men, most powerful, too.
I gave you a Scar to remember whom you serve.
Your Past is gone, Toshrak, now you are another Man.
War is your Profession, always was, and there shall be no other.

The Secret to Evil is Power alone, the Strongest may rule.
Weed out the Weak, make them Cannon Fodder or Slaves.
No Mercy with the Defeated, the Conquered, the Enslaved.
Always there shall be Fighting for the Throne.

Precision, tactical Genius, absolute Will to dominate,
burned, scarred Earth, Creation must tremble at your Steps.
Death, Unlife, Corruption and Perversion are the Weapon,
to assault, defeat and destroy Creation and our Enemy.

I am true Darkness, Toshrak, I know the Ways of the Universe,
without me, there is no Change, but Stagnation,
and Chaos cannot be repelled without my everlasting Power.
I am as mighty as my Brother, and together we form the One.

Your Archenemy is Sovalkon, and he is truly powerful, absolutely
blessed by my Enemy, and the Avatar of Light. You will face him
in the final Battle, and you will do well, I have foreseen it.
But Victory is uncertain, the Streams of Time are protected by the Dragon.

Use everything I have granted you, and tip the Scales in our Favor,
make no Mistakes, decide wisely, and banish all Emotion from your Heart,
for Hatred has a Place and Time in War, but not when Plans are made.
Always be faithful, Toshrak, my Disciple, and I might grant your Wishes.

I am cruel, Toshrak, and you shall be eaten alive, your Soul slowly
taken away, your Heart nothing but an icy Crystal, but in my Wisdom
I wont consume you totally, for I like your Mortality and the Pain it
gives you. Never forget this, although you are immortal, that you are my Toy.

Remain the strongest, my Priest of War, highest Voice of Destruction, remain
true to my Vision, be victorious, and maybe you will find some Things restored
you liked so much in the Past. I have watched you, and nothing is hidden,
but beware, Love is as strong as Hatred, dont underestimate my Enemy.

Toshrak’s Schwäche

So saß also Toshrak alleine im Dunkel seiner verlassenen Festung, in
völliger, toter Stille ohne irgendeinen Laut. Seine vollständig schwarzen
Augen starrten regungslos in die Schatten, seine Brust hob und senkte
sich nicht, denn das Atmen war ihm fremd geworden. Nur manchmal
zuckte seine blasse Hand an seine Brust, direkt über die Stelle, wo
einst einmal sein Herz gewesen war; im Schmerz der Kristallstacheln
zeigte der Herr des Bösen die einzige Regung. Schön war Toshrak, sein
Haar schwarz und voll, schulterlang über seine kräftigen Schultern fallend,
sein Antlitz fein und ebenmässig, seine Gestalt groß und gebieterisch.
Aber wo einst einmal die Haut einen gesunden lebendigen Ton besessen
hatte, da war sie nun so bleich und blass, wie aus Marmor, und kälter als
Eis. Nichts entging den Sinnen Toshraks, kein Laut, keine Stimme. Nicht
einmal Gedanken vermochten vor ihm zu fliehen, zu tausenden waren
sie ihm offenbar, aber so bedeutungslos wie Schneeflocken, die im
Tauwetter dahinschmelzen. Die toten Augen des Bösen sahen auch
in andere Welten, tief hinunter in die Abgründe, welche manche die
Hölle nannten und andere wiederum ihre Heimat. Aber an eine Stelle
sah Toshrak niemals, selbst für ihn war es pure Qual, dorthinzusehen.
Weit entfernt, zwischen den Sternen, da war der Gott Mhan Khoros,
und es gab niemanden, der seiner Kraft die Stirn hätte bieten können.
Das Klappern der Hufe eines Pferds ließ Toshraks Geist wieder in
sich selbst zurückkehren, und er spürte, dass Jariss sich dem Thron-
saal näherte. Kein anderer hätte sie gehört, kein sterbliches Ohr einen
Laut vernommen, denn sie war die beste aller Assassininnen ihres
Ordens. Als sie den Saal betrat, lastete der schreckliche Blick des
Bösen auf ihr und drang in ihre Seele, doch sie schreckte es nicht,
denn seit ihrer Kindheit war sie dem Bösen geweiht und verschrieben.
Jariss, in schwarz, völlig vermummt, die Hände demütig über der
Brust verschränkt, näherte sich schnell ihrem Herrn und kniete vor
seinem Thron. Endlos lange blickte Toshrak sie an, als ob er sie
studieren würde, ließ seinen Blick wandern über sie und erinnerte
sich an andere Zeiten, in denen er mit Lüsternheit auf Frauen
herabgesehen hatte. Nun war sein Verstand einzig damit beschäftigt,
ihren Wert zu ermessen, ihre Nützlichkeit zu beurteilen, für den
großen Kampf gegen den Avatar des Lichts.
„Sprich!“, sagte Toshrak und seine Stimme ließ die schweren
Mauern erzittern. Jariss antwortete ihm: „Mein Herr und Gott,
aus allen Klans und Städten wurden die besten Krieger unter
Eurer Standarte versammelt. Es sind an die zehntausend, die
auf Euren Befehl warten.“ Toshrak schwieg. Nach einer langen
Zeit gab er Jariss ein Zeichen, dass sie aufstehen und sich zu
seinen Füssen setzen dürfe. „Du hast dafür gesorgt, dass meine
Krieger Waffen erhalten, um Il’Jarachs Festung schnell zu
erstürmen?“ Jariss nickte. „Gut. Lass sie am nächsten Morgen
durch das Tor gehen, zerstöre die Festung Il’Jarachs und bring
ihn mir in Ketten. Meine Kraft wird mit dir und deiner Heer-
schar sein.“ Toshrak wußte von den geheimen Plänen, die der
Dämon des Hasses gegen ihn hegte und die Intrigen, die er
mit Shankara gemeinsam geschmiedet hatte. Nun würde er
zum Streich ausholen und an Il’Jarach ein Exempel statuieren.
Jariss hatte ihren Umhang aufgeknöpft und fallen lassen,
darunter war sie nur spärlich bekleidet. Sie setzte sich so,
daß Toshrak ihren Reize wahrnahm, aber erschauerte, als
seine fürchterlichen Augen über ihr Fleisch zu wandern
begannen. „Was willst du?“, fragte der Kriegsherr des Bösen,
obwohl er es schon wußte. „Euch dienen, Herrscher.“,
antwortete Jariss zitternd. Als Toshrak sich abwandte, kroch
wieder Wärme in Jariss’ Körper, aber sie erschauerte erneut,
als Toshrak schallend zu lachen begann. „O wärst du doch
nur früher gekommen, als ich noch etwas übrig gehabt hätte,
für solcherlei Dinge.“, sprach er höhnisch zu ihr. Jariss
verhüllte sich wieder und beherrschte sich, diese Demütigung
lautlos zu ertragen. „Aber ich weiß, was du dir erhoffst, dass
ich dich akzeptiere für meine Gelüste, und du dadurch noch
mehr an Macht gewinnst. Ist es nicht für deinesgleichen eine
besondere Auszeichnung, das Liebchen Toshraks gewesen
zu sein?“ Die Assassinin nickte und antwortete: Das ist es,
Herr. Aber ich erhoffte mir auch, Eure Leiden ein wenig zu
mildern.“ Toshrak horchte auf, bewegte sich blitzschnell
und brachte sein Antlitz dicht vor Jariss, dabei umfing er
ihren Kopf mit beiden starken Händen. „WAS weißt du
denn über meine Leiden, Frau?“, schrie er sie an und ließ
sie für einen Moment an seiner eisigen Kälte teilhaben.
Schreiend fiel Jariss aus seinen Händen und krümmte sich
auf dem steinernen Boden, unter den grausamen Augen
des Avatars der Dunkelheit. Aber mit einem Mal reute es
ihn, ihr so viel angetan zu haben und er hob sie auf, trug
sie zu einem Tisch und legte sie darauf. Jariss erwachte
aus der Qual und sah ihn an, so lange, dass Toshrak sich
schliesslich abwenden musste, denn er hatte in ihren
Gedanken gelesen: Mitleid und Sorge. Die Fäuste ballend,
schritt er davon, hieb gegen eine Säule und zerbrach sie,
Trümmer prasselten neben ihm zu Boden. Und da begriff
Toshrak, dass sein Gott ihm nur so viel Menschlichkeit
lassen würde, dass er für immer wegen seiner unerfüllten
Existenz leiden würde. Jariss war aufgestanden und auf
ihn zugewankt, sie fiel in seine Arme, als er sich herum-
drehte. „Herr, mir ging es nicht darum, Ansehen zu
erwerben…“, begann sie, aber Toshrak gebot ihr
Schweigen. Mit dem rechten Zeigefinger wischte er
Jariss die Tränen von der Wange, und blickte erstaunt,
als diese ihm die Haut verbrannten. Die Tränen einer
Frau sind ätzendes Gift, vor allem dann, wenn sie aus
dem Herzen heraus vergossen. Toshrak wandte seine
Macht an, um ihr alle Schwäche zu nehmen und befahl
ihr leise, zu gehen. Und als Jariss ihn ansah, ihm eine
zarte Hand auf die Wange legte, da wandte der Herrscher
des Bösen alle innere Kraft auf, um nicht vor Qual
aufzuschreien. Als die Assassinin die Halle verlassen
hatte, war es wieder still um Toshrak und er konnte
sich erholen.

Toshrak’s Call

Wenn ich mich erhebe, aus endlos großer Nacht, werdet ihr alle
erzittern, denn ich bin das Böse. Aus allen Universen, aus allen
Welten, aus allen Ländern und aus allen verderbten Herzen fließt
mir die Macht zu, die euch alle zerstören wird. Wo bleibt der Tapfere,
der sich mir entgegenstellt, wo die Armeen, die mich besiegen wollen?
Wo sind die Gerechten? Wo die Gläubigen? Wo die Märtyrer? Sie
sind alle längst tot. Und nicht einmal ich hatte das Vergnügen, sie
zu vernichten, denn in eurer Grausamkeit hieltet ihr allein den Dolch
in den Händen, um die zu erstechen, die eure Rettung hätten sein können.
Ich allein bin nur der, der erntet, was ihr gesät habt, und ich tue es mit
Vergnügen, denn ich weiß, wie gut ihr alle gearbeitet habt. Alle Tränen
der Unschuldigen sammle ich und trinke das Wasser der Leiden gierig
aus, all das Blut, rein und klar, schöpfe ich ab und verleibe es mir ein,
auf daß es mich nährt und kräftig macht. Verblaßt sind eure Tugenden,
tot eure Götter und vergessen eure Rituale, Gold und Macht sind eure
Götzen geworden, und da ich beides im Überfluß geben kann, werdet
ihr mir dienen, und auf ewig Treue schwören. Ziert ihr euch? So lange
schon habt ihr zu mir gebetet, und es nicht einmal bemerkt. Kommt
heraus, all ihr Gierigen, all ihr Selbstsüchtigen, all ihr Ungläubigen,
und kniet vor mir nieder, eurem wahren Gott, eurem lebendigen Gott.
So einfach ist es für mich, eure trägen, langsamen und bequemen Leiber
wie eine Herde zu steuern, ich nehme euch alle Verantwortung ab.
Wenn ihr das Herz eines Menschen brecht, oder der Liebe den letzten
Dolchstoß gebt, um sie zu verraten oder zu ermorden, dann schätzt euch
glücklich, denn ihr habt das Richtige getan. Wenn ihr stehlt, tut es in
meinem Namen, und ihr braucht euch nicht zu schämen, wenn ihr
mordet, beruft euch darauf, daß ich es befohlen habe, und ihr werdet
keine Schuld fühlen. Bin ich nicht voller Gnade, daß ich euch alle Bürde
nehme? Sagt mir eure Wünsche, so verdorben und schwarz sie auch sein
mögen, flüstert sie mir oder schreibt sie auf, wenn ihr euch nicht traut.
Ich werde sie erfüllen, und nichts dafür verlangen, als euren Gehorsam.
Bin ich nicht grosszügig? Verbreitet diesen Ruf in alle Lande, und
sammelt euch unter meinem Banner.

Toshrak’s Fate

In the deep dark Temple of the Blackstone Mountains kneels the mightiest Man of
Evil, Toshrak, the Warlord of Darkness. There, in gigantic silent blackened blood
smeared halls, surrounded by endless brooding silence, waits the Nemesis of Argelis.
O beautiful Toshrak, lover of women, you are humbled now in the Face of your God.
Because here, amidst the bones of the world, stands the great portal into nothingness,
from which the brutal gaze of Mhan Khoros comes into our world. And the silence
is broken with a thunderous roar, the voice of a god resounds from every wall.

TOSHRAK, MY SON, TOSHRAK, MY WARLORD

And only in whispering answer the once great warlord pays tribute to his master,
praying and repeating the unholy incantations of blackness.

TOSHRAK, HEAR ME WELL, TOSHRAK, OBEY MY WILL

The portal erupts, pure blackness pours into our world, clashing together in
waves above Toshrak, sinking with brutal force into him, hungry arms almost
ripping his flesh apart. The vilest soul is filled with viler evil still, a god
uses his power to infuse human flesh, and nearly, very nearly Toshrak would
have died, but no, not until Mhan Khoros has no more use for his vessel.
Full of Malice and Hatred, the voice is now in Toshraks mind, powerful and
strong, and this is what Toshrak, roaring in pain, blood streaming from his
eyes, hears:

O my beautiful Son, you have served me so well, but now, you must
serve me even better, end to all your amusing games, end to all who
worship you, destruction and death to everyone. go, my vessel, go
and kill all your slaves, instruments of your lust, go, kill all your
priests, mindless worshippers, weaklings and fools. I will tell you,
who can live, only the strongest are tools for our conquest. But
of all creatures I want to devour, I will feed upon you first, your
delicious soul, which I crave, is my first dinner upon returning
to Argelis. be honoured my beloved son, that you are the first of
my victims, and my everlasting present to you shall be immortality.
obey me, and rip the world to shreds in my name, colour the
oceans with innocent blood, and defile everything you can see.
send me millions of beings as sacrifice, sate my eternal hunger,
and then, maybe, I will not eat all of your soul…

After hours, Toshrak regains Consciousness, his face covered in his own
blood, his eyes hurting and his voice raw from mindless yells. Tortured,
he rises and slowly walks upward the great stairs, barely able to hold
himself up. But his power comes back fast, and as he passes the
gates into Blackstone Castle, where countless underlings wait, he is
again the mighty Warlord, with a smile of utmost terror. And while
his soldiers go from quarter to quarter in the castle, slaughtering
every slimy priest who was deemed too weak for the Great Black God,
Toshrak enters the halls of his Inner Sanctum, where all his women are
gathered. Toshrak does not smile, but instead draws his wicked
sword.