Category Archives: Hardware

My Thoughts on Techno-Gadgets. Not necessarily only Computer related.

Crazy Times!

Haha, vollmundig vom Surface geschwärmt, Android Tablets für
gut befunden, und was hab ich mir dann doch gekauft: nen
Ipad Pro. Hab ich sie denn noch alle? Bin ich völlig dem
Apple Kult verfallen? Wie kams, wie kommts, wo solls denn
nun hingehen?

Zum einen ists ne sichere Entscheidung, denn ich verlasse
mich auf Apples Build Quality für teuer Kohle. Im Gegensatz
dazu verfolgen mich die Berichte der Surface Besitzer, auch
und grade diejenigen des SP4 so ziemlich, Sleep of Death
nur eines der Schreckgespenster, die Win10 mit Microsoft
Hardware anscheinend noch plagen. Für noch teuer Geld wollt
ich den Sprung dann doch nicht wagen, schon und vor allem,
weil ein Apple Shop in relativer Umgebungsnähe mehr Gold
wert ist bei Reklamationen als irgendeine MS Zentrale
irgendwo in Germanien.

Am Ende wollt ichn 10 Zoll Tablet, und Samsung konnte nicht
die Specs liefern, die ich wollte. Easy as that. Ich gab
denen, und auch Microsoft, genug Zeit, mir was anzubieten.
Tja, Pech gehabt, irgendwann hab ich das Warten satt und
will was in den Händen halten. Mit genug Akku Laufzeit,
nem feinen Digital Pen/Pencil/Stylus. Und bitte auch einem
Betriebssystem, das stabil genug meine Wünsche erfüllt.

Die Kompromisse des walled garden sind mir mittlerweile klar,
und auf einem 10 Zoll Tablet werd ich auch keine 9 Myriaden
GB großen Excel Sheets bearbeiten, geschweigedenn ausdehnende
Fotobearbeitung versuchen. Itunes mag nen Schrecknis sein,
ich verlege mich auf diverse Funktransfermöglichkeiten,
und maybe sogar Dropbox für security-unkritische Dokumente.
Who knows? Explore the Possibilities! Erst mal dann den
Appstore plündern!

Nach wie vor bleibe ich ein glühender Fan des Surface Pro
Konzepts und vertröste mich auf das SP5 oder eher SP6
oder vielleicht SP7, dann aber maybe doch ein Surface Book
2 oder 3, denn ein 10 Zoll Tablet besitze ich bereits!
Interessant wird das alles, wenn Windows 10 Software
bugbereinigt denn auch mal auf Microsofts ebenso fehler-
bereinigter Haushardware stabil daherbrummt.

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Tablets / Tablet PCs – which one?

In meiner endlosen Odyssee, ein gutes Tablet zu erwerben – und
ja, ich habe immer noch keins – stieß ich auf die mächtigen Drei,
unter denen ich zu wählen habe: Apple, Microsoft und Samsung, wobei
hier stellvertretend Samsung auch für ein gutes Android-Slate
wie das Google Pixel C stehen könnte.

Wellen an Hass branden an Apples Küste an: überteuert, Spielzeug,
kein richtiges Filesystem bzw. ohne User Zugriff, das Ipad Pro
sei nix weiter als nen crippled mobile OS System, das nicht mal im
Ansatz seine Aufgaben der Productivity erfüllen könne. Hier muss man
wohl balanciert herausfiltern, weder dem Marketing Gebabbel Apples
Glauben schenken, als auch niemals den Android Zealots zuviel
lauschen. Alles in allem ist die Hardware der Apple Fraktion
allererste Sahne, und für iOS Ökosystem-Schwimmer durch die
Vernetzung untereinander sehr begehrenswert. Productivity geht
auch, wenn man erst mal die Sandbox-Strategie (1) einzelner Apps
verstanden hat.

(1) Jede App verwaltet ihre Daten selbst innerhalb ihres Programms.
Notwendigerweise müssen dann Apps Daten hin- und herschieben,
da sie sie nicht in einem für alle verfügbaren Dateisystem
ablegen. Dies dient laut Apple der Sicherheit und Robustheit
des Betriebssystems iOS. Für iOS gibt es aber File Manager
Programme, die Verzeichnis-Systeme simulieren, und mit denen
Datenorganisation betrieben werden kann. Apple verweist auch
gerne auf Cloud-Dienste, welche Datentransfers einfacher machen
sollen.

Android, das gute alte, günstige Android, dessen Tablets teilweise
hier und da nen Manko haben, stark fragmentiertes mobile OS (2),
schlechterer APP Store als Apple (3), doch mit mehr Freiheit, Custom
ROMs, Verzeichniszugriff und Dateisystem, irgendwie ne sichere
Bank für den Tüftler. Und ja, Samsung, die sich bisher irgendwie
weigern, oberklasse-performante SoCs in ihre Flagship-Tablets
einzubauen (Mittelklasse Snapdragon 652 im Galaxy Tab S2 Refresh).

(2) Auf vielen Android Geräten existieren noch sehr unterschiedliche
Betriebssystemversionen. Im Vergleich weist Apple mit iOS durchwegs
höhere Sättigung mit der neusten Version auf, da die Updates hier
direkt vom Hersteller auf alle Geräte gepushed werden.

(3) Im Allgemeinen sagt man, Android Apps wären in der Qualität
jenen aus Apples Stores unterlegen, und Entwickler würden zuerst
für iOS programmieren, da man dort durch den Store mehr Geld
verdienen könne.

Microsoft! Surprise-Gigant, der es nach 3 Iterationen nun geschafft
hat, die Surface Pro Reihe beliebt zu machen, dennoch nicht alles
Gold, was glänzt: Windows 10 Bugs, Surface Pro 4 Sleep of Death (4),
hier und da immer noch einige Hardware Fehler. Nichts, was
Microsoft Complete – das Pendant zum Versicherungsplan Apple Care –
nicht hinbiegen könnte, vorzugsweise direkt am Schalter des
freundlichen Microsoft Store Mitarbeiters – wenn man denn das
Glück hätte, in Amiland zu leben.

(4) Sleep of Death bezeichnet fehlerhaftes Schlummern des Tablets
bei Inaktivität und dem daraus resultierenden nicht wieder oder
fehlerhaften Aufwachen aus eben jenem Schlafzustand.

Persönlich schenke ich meine Aufmerksamkeit nun Microsoft und
Android Produkten, schlage vielleicht 2 Fliegen mit einer Klappe,
wenn ich mir ein bugfreies Surface Pro 4 oder erst 5 anlache,
denn da hab ich Full PC und Tablet in einem, wenn auch bissel
größer auf 12 Zoll. Denkbar wäre auch ein Android Tablet und
Surface Pro, wobei man da auch schon aufs Surface Book 2
schielen könnte, das dann als 2-1 flexibel alles ergänzt. Apple
lockte, sehr stark, doch am Ende hängt alles an der Software
Freiheit, und die finde ich eben bei Microsoft und Android.

Zur Recherche seien von mir höchst subjektiv empfohlen:

Surface Pro 4, mindestens core i5, 8 gig ram, 256 hd ssd

Surface 3, 4 gig ram, 128 gig hd ssd (oder aufs Surface 4 warten)

Surface Pro 5 (man munkelt Oktober diesen Jahres, andere, überzeugendere
Quellen spekulieren April, next year, vor allem, wenn Intel dann die Kaby
Lake U-Prozessoren an Microsoft rausrücken kann)

Asus Transformer 3 Pro (Surface Klon mit Skylake Chips und
interessanten Anschlüssen, wichtig wärezu wissen, inwiefern die
Kühllösung von Asus an jene von Microsoft heranreicht)

Samsung Galaxy Tab S2 (finds soweit okay. Snapdragon 652 CPU
flott, Grafikeinheit auf Niveau einer Adreno 418er, also nich
so dolle, jedoch ausreichend)

King of Tablets nach wie vor Ipad Pro. Ich gestehe das Apple
gerne zu, denn die Hardware überzeugt, auch wenn sie in der
9.7 inch Variante nur 2 Gb Ram drinne ham, und der
Prozessor ein wenig geringer taktet. Wer Apple liebt, wird
glücklich, wers nicht mag, wirds nich kaufen, allen
Unentschlossenen rate ich sehr, sich erst einmal über die
Limits von iOS schlauzulesen, bevor sie den nicht unerheblichen
Preis zahlen (128 GB SSD Version muss da schon sein, denn
32 sind ziemlich fix voll).

Viva la Canon EOS 6D !

Lange und ausführlich habe ich recherchiert, die Olympus OMD auf dem
Radar gehabt, Fuji gescanned, und mich schließlich für eine Canon EOS M
entschieden. Doch eine Spiegelreflex, auch für Lowlight, mußte die
Immerdabei-M ergänzen und ich entschied mich für eine Canon EOS 6D!
Ein tolles Gerät, das aber nach kritischer 100 % Betrachtung drei
Pixelfehler bei niedrigen Verschlußzeiten und schon ab ISO 320 immer
an der gleichen Stelle aufwies. Schwupps mit dem Canon Support gemailt,
dann auf deren Empfehlung eingesandt, ein Ausmappen der Pixel beantragt,
und schwupps hatte ich meine Kamera nach einigen Tagen wieder;
Reparaturbericht: Reinigung und Justage des Bildsensors. Beispiel-
Jpegs, die ich gerade geprüft habe, sind nun einwandfrei. Danke für den
schnellen problemlosen Service, Canon Service Center Willich!

(Klar, ich hätte natürlich nur RAW schiessen können, und Lightroom 5
die Fehlpixel rausrechnen lassen dürfen. Doch will und mag ich JPEGs,
und erwarte, dass das Bild dort von solchen Fehlern frei gleich zur
Verfügung steht.)

Ansonsten war und bin ich von der Kamera sehr angetan. Den Monster-AF
brauche ich nicht, da ich ohnehin dauernd mit dem zentralen, sehr
lichtempfindlichen AF-Punkt fotografiere und Sportablichtung vorerst
nicht Gegenstand meines Interesses ist. Der Weißabgleich ist klasse,
an den JPEG-Einstellungen schraube ich bissl, muss es aber wohl doch
nicht, da die schon ma sehr gefällig rauskommen und wer weiß,
Lightroom 5 ist in der Packung gewesen, nun auf meiner Platte, da
könnt ich auch ma RAW versuchen. Oh, die 40 mm, F 2.8 Festbrennweite
verrichtet grad ihren Dienst an meiner EOS 6D, bin damit wirklich
zufrieden als Einstieg!

So habe ich meine fotografische Lösung gefunden, im Dschungel des
ausufernden Angebots zwischen neuen Spiegellosen und etablierten
DSLR-Modellen. Canon EOS M (vielleicht auch bald mit 22 mm Festbrenn-
weite als ultrakompaktes Immer-dabei-Setup) und Canon EOS 6D für
maximale Bildqualität auch bei höheren ISOs (ich habe hemmungslos
“radikal” Auto ISO 6400 eingestellt und werde wohl auch bald mal
die Rauschreduktion auf Niedrig testen).

Als Anfänger mit ein wenig Basiswissen ist der kommende Frühling,
aber auch der gegenwärtig verregnet softe Pseudo-Winter nun die
ideale Gelegenheit, auf Foto-Touren zu gehen und mächtig viel
dazuzulernen, was Fotografie, Kameratechnik und Bildentwicklung
angeht! Isch freu misch!

PS.: Gelernt habe ich, dass Hotpixel dann normal sind, wenn ich die ISO
hochschraube, überirdisch lange Belichtungszeiten jenseits einer Sekunde
wähle, beispielsweise bei der Astrofotografie. Dann tauchen fehl-leuchtende
Pixel auf, das ist normal, damit muss man leben und sie dann in der
Nachbearbeitung rausrechnen.

Viva la Canon EOS M !

Auf der scheinbar nie enden wollenden Suche nach einer passenden
Digitalkamera tat sich ein ungewöhnlich scheinend Licht am Horizont
auf, von welchem ich mich fix erleuchten ließ: ich habe mir eine
Canon EOS M per Amazon geordert! Warum-wieso-weswegen? War nicht
eine Canon EOS 70D auf meinem Radar? Lockte nicht die Olympus EM-1?

Die Canon EOS M als spiegelloser Versuch der gleichnamigen Firma scheiterte
bei Markteinführung am hohen Preis und sehr langsamen Autofocus. Ein Jahr
und Firmware Update später ist sie nun preislich und AF-performativ auf
einmal ein Schnäppchen! Plus 18-55 mm Objektiv nach gegenwärtigen
(10.12.2013) Preisen 400 Euro. Nix zu meckern für ein qualitativ gut
verarbeitetes kleines Stück Kamera mit eigentlich gutem Kit-Objektiv!

Nachteile der Kamera?

1.) für einige Anwendungen (Sport, Kinder) immer noch langsamer AF, wer
für sich festlegen will, ob das stört, man sich mit nem Workaround
behelfen kann oder das alles grade noch in Ordnung geht, der schaut
sich am besten einige Youtube-Vids vor und nach der neuen Firmware an.

2.) Kontrast-AF versagt teils bei einigen Lichtsituationen, scheint jedoch
inhärent auch dieser AF-Technik geschuldet zu sein. Die aktuellen Olympus
Modelle sind da nach wie vor die Champions, in Geschwindigkeit als auch
Treffsicherheit.

3.) nicht viel Batteriesaft. Nach 200-300 Schuß ist Schicht.

4.) für manche Leute definitiv zu klein und unhandlich greifbar.

5.) ein Jahr nach der Veröffentlichung wenig Objektivauswahl (3 native),
aber Adaptierung möglich.

6.) bisher kein elektronischer Aufstecksucher von Canon für die EOS M

Vorteile der Kamera?

1.) gleiche Bildqualität wie ne EOS 650D, APSC – 18 Mpix.

2.) klein, und mit 22 mm Objektiv eminent handlich.

3.) Adapter für sämtliche EOS Objektive

4.) Canon zeigt nun zumindest ein wenig Initiative mit der Veröffentlichung
des Nachfolgers, der EOS M2, vorerst nur in Asien. Ein “Pro Modell” der EOS M
soll laut Gerücht folgen.

5.) Verarbeitung sehr gut, Metallgehäuse, Objektive gut verarbeitet und
gute Leistung.

6.) sehr günstig im Vergleich zu anderen Vollpreis-Spiegellosen

7.) gut implementierte Touchscreen-Bedienung, schön hoch aufgelöstes Display

Am Ende des Tages macht mir die EOS M für den Preis eminent Spaß und liefert
mir die Bildqualität bis ISO 1600, die ich mir so vorstelle. Wer jedoch eine
Allround-Cam sucht, die auch nen optischen Sucher bietet, schnell zu verwendenden
Phasen-AF, der ist mit der Canon 700D oder der schnucklig kleinen 100D momentan
besser aufgehoben, muss aber auch mehr zahlen.

Möglicherweise wage ich als Ergänzung und Hauptkamera zur EOS M den Schritt zur
Fullframe Canon EOS 6D, um damit ein komplettes System zu haben, das ich
flexibel verwenden kann: EOS M für zwischendurch und immer dabei, 6D für
fotografische Touren, wos auch auf Qualität ankommt! (Wer nen super Verfolgungs-
AF für Sport braucht, dazu noch gern Videos macht, der ist bei der 70D nach
wie vor zuhause, für meine Anwendungszwecke spielt das momentan weniger ne
Rolle, daher das Interesse für die 6D als rein fotografisches LowLight-Wunder.)

Die Suche nach der Traumkamera!

Ich befinde mich gerade im Prozeß der Auswahl einer für mich
und meine Bedürfnisse passenden Digitalkamera. Momenta besitze
ich eine Micro 4/3 EPL-1 aus dem Hause Olympus, die mir zwar
gute Bilder bis ISO 800 liefert, doch beim AF ziemlich langsam
ist. (Auch irgendwie logisch, war ja eines der ersten Modelle
bei den Olympus-Spiegellosen.)

Der Dschungel möglicher Kameras ist wild, riesig und beinahe
unüberschaubar. Nach sehr langer Recherche schälen sich zwei
Konkurrenten um meine Käufersgunst heraus: die Canon 70D und
die Olympus EM-1. Nikon, Sony, Pentax habe ich aus
unterschiedlichen Gründen eine Absage erteilt, primär lege
ich – als Beinahe-Anfänger – Wert auf eine gute JPEG-Engine,
hier sehe ich nach meinem Empfinden Olympus und Canon vorne.
Äußert schade ist, dass die Fuji-X Kameras technisch (EVF-Lag,
AF-Langsamkeit/Genauigkeit, schlecht aufgelöstes Display) leider
nicht auf dem neusten Stand sind und der X-Trans Sensor (anderer
Farbfilter mit mehr Grünanteil) bei Naturfotografien den Wasserfarben-
Effekt zeigt, selbst in JPEG. (Ein sehr komplexes Thema, das auch
viel mit RAW-Konvertierung zu tun hat, vielleicht macht es auch
wirklich nichts aus und ist nur in 5 Prozent aller Bilder sichtbar,
doch ich will aus vielen Gründen die Sicherheit der herkömmlichen
Bayer-Filter-Kameras, die einen Standardfarbfilter haben, vorziehen.)

Die neue Canon Spiegelreflex mag gegenüber 60D und 7D keine
wahnsinnigen Verbesserungen in der Bildqualität haben, den neuen
Dual Pixel AF fürs Videofilmen mag ich wohl auch nicht so brauchen,
doch ist sie ein Gesamtpaket, das in vielen Bereichen so stimmig
ist, dass man wenig Kaufrisiko auf sich nimmt. Eine robuste
Cam mit guten JPEGS bis ISO 6400 (natürlich aggressivere Rausch-
unterdrückung als bei Nikon mit Feindetailverlusten), gutem
19 Punkt Phasen-AF, 98 Prozent optischem Sucher, Drehdisplay
und schnellem Prozessor Digic 5+.

Ein Wort zu Nikon vs Canon: die D7100 von Nikon ist eine sehr
gute Spiegelreflex, die mit ihren 24 Megapixeln super auflöst,
doch gefällt mir die Farbgebung der Canon einfach besser. Mir
ist bewußt, dass man durch Picture Styles auch die Nikon seinen
Vorlieben anpassen kann, doch überzeugen mich die Bilder der
Canon auch bezüglich der Hautfarben, Sättigung und Schärfung
schon ohne Einstellung mehr. All dies natürlich aus der
Sicht eines JPEG-Fotografen, der sich erst später an RAW
herantrauen will.

Die Olympus EM-1 ist ausführlich zu bewerten! Zuerst einmal sehr
teuer, 40 Prozent kleinerer Sensor als Spiegelreflex, weniger
leistungsfähige Batterie, nur 300 g leichter als die Canon und
auch hier im Vergleich zum Vorgänger-Modell Olympus OMD EM-5
nur geringfügig bessere Bildqualität. Positive Dinge gibt es
bei dieser Kamera jedoch sehr viele: toller Sony Sensor mit
Phasen-AF Pixeln (auch wenn die zumeist für alte 4/3 Objektive
von Olympus gebraucht werden), wirklich schnelle Leistung
der Elektronik mit Prozessor, schneller Kontrast-AF und
verbesserter Verfolgungs-AF, elektronischem Sucher
(EVF), der sehr hoch auflöst mit Minimal-Lag, sehr gute JPEG-
Engine, durchgehend sehr gute (Festbrennweiten-)Objektive, die
durch die exzellente 5-Achsenstabilisation im Gehäuse bedient
werden.

Wie also entscheiden? Momentan liegt bei mir nach verschiedenen
Bildvergleichen die Canon vorne, da sie in den JPEGS weniger
Artefakte (kriselige Phänomene an Kontrastübergängen) zeigt
als die Olympus; Beispiele sind bei dpreview oder imaging-
resource zu finden. Während im direkten Vergleich bei Imaging
Resource die Canon JPEGS für meine Begriffe eine gute Balance
zwischen Rauschentfernung (jeweils Standard bei beiden Kameras)
und Details bis ISO 3200 zeigen, macht die Olympus viel eher
schlapp und zeigt da schon bei ISO 1600 kriselige Artefakte.
In RAW mag alles vielleicht ein wenig gleicher oder besser für
Olympus aussehen, denn immerhin scheint der Sony Sensor in
der EM-1 laut dxomark denjenigen der Canon zu übertrumpfen.

Der Preis beider Cams spielt eine Rolle: für Body-only EM-1
laut Amazon 1.500 euro, erhalte ich bereits die
Canon 70D mit 18-55er Objektiv für 1.200 Euro (Saturn-Online
Shop Preis)!

Portabilität ist zu bewerten: eine Canon 70D mit schwerem
(Zoom-)Objektiv knackt locker die 1.2 kg Marke, während die
Olympus selbst mit Objektiven darunter bleiben kann, einmal
aufgrund des 300 g leichteren und kleineren Bodys und den
speziellen Micro 4/3-Objektiven, die ebenso leichter und kleiner
sind als ihre APSC-Varianten. Ich würde an der Canon 70D (755g)
vorranging Festbrennweiten verwenden, die nicht so ins Gewicht
gehen, vielleicht zuerst einmal das 40 mm F2.8 STM (132g) oder
eine der neuen stabilisierten Festbrennweiten von Canon, etwa
das 35 mm F2.0 IS USM (336g).

Olympus oder Canon, eine nach wie vor schwierige Entscheidung,
die ich aber zu fällen habe. Und es sieht ganz danach aus,
dass die Canon das Rennen bei mir machen wird. Und dennoch
schiele ich immernoch auf die Olympus, denn die ist auch ein
begehrenswertes Stück Kamera, deren Hauttöne bei Basis-ISO
wirklich einen Tick besser sind als bei Canon.

Disclaimer: Meine Bewertung von JPEGs, Farben
etc. sind sehr subjektive Dinge, die für mich plausibel
erscheinen. Zudem sitze ich auch nicht an einem perfekt farb-
kalibrierten Monitor. Fotografisch habe ich ein wenig Wissen,
habe ausführlich recherchiert, bin aber noch Anfänger im
Spiegelreflexbereich.

Tablets: Apple vs Samsung vs Asus vs Microsoft?!

Ich brauche, will ein Tablet!

Der Weg dahin könnte so einfach sein, wenn man flugs dem Charme eines
Ipad 3 erliegt. Und es gibt gute Gründe, dies zu tun: ein klasse High-DPI
Display, eine leistungsfähige Vierkern GPU, gereiftes iOS-Betriebssystem,
das hervorragende App-Ökosystem, die Verarbeitungsqualität. Auf triviale
Dinge wie Coolness Faktor oder Brand Prestige will ich hier verzichten.
Der Nachteil der Apple-schen Lösung wird aber ebenso offenbar: geschlossenes
System, keine voll nutzbare Anschlußvielfalt, keine Speichererweiterung,
kein Filesystem, sondern nur die eingeschränkt funktionale Itunes-Lösung.
Hier setzt momentan auch meine Kritik an, warum ich mir momentan kein
Ipad holen werde: die Übertragung der Fotos/Daten aufs Ipad, vom Ipad, etc.
Der Synchronisationsprozeß “optimiert” meine JPEGs per Itunes, verkleinert,
also komprimiert sie; im Netz gibt es zumindest einen Bericht, der schildert,
dass die Farbgebung seines Testbildes dann knalliger war, vielleicht nicht
zum Nachteil des Fotos, aber dennoch will ich meine Jpegs keiner weiteren
Kompressionsroutine aussetzen. Alternativ hätten wir da das Camera
Connection Kit, welches erlaubt, Fotos ohne Kompression aufs Ipad zu laden,
doch scheint es danach daran zu hapern, dass man keine selbstbenennbaren
Alben aus jenen erstellen kann, bzw. wieder eine Drittanbieter-App dazu
bräuchte und nur innerhalb dieser funktioniert. Es gibt verschiedene
Workarounds, die ich recherchiere, doch will ich vorerst auf Dropbox
oder WIFI-Transfer mittels Drittanbieterapps keinen Wert legen. Momentan
erscheint mir das Itunes Filesharing mittels der App Goodreader o.ä. doch
am Vielversprechendsten, um Fotos unkomprimiert in Originalgrösse auf das
Ipad zu bringen.

Enter the Asus TF 700. Im Grunde ein Androide mit FullHD Display. Manche
Berichte sprechen von mangelnder Verarbeitungsqualität, andere sind vollauf
zufrieden. In Foren wird über die Datentransfer-Raten des Tablets gemeckert,
die sogenannten “I/O-Issues”, die das Tablet bei großen Datenmengen-Transfers,
Upload, Download, SD-Karten-Transfers, stottrig und unbedienbar machen.
Ebenso soll die Flüssigkeit der UI von Android Ice Cream Sandwich an einigen
Stellen noch nicht so weich sein, wie es das Betriebssystem-Update Android
Jelly Bean verspricht oder iOS heute schon bietet. Vorteile des Tablets: die
Konnektivität (USB, SD, HDMI), Zugriff aufs Dateisystem, Tastaturdock. Nachteil
wäre das etwas schlechtere Display, die schlechtere Performance des Tegra 3
zu Apples Vierkern GPU Lösung, aber dies sind Punkte, die spezifisch analysiert
für den einen oder anderen Marginalien sein werden: DPI Vergleiche zwischen
Apple’s Display und dem Asus sind vielleicht akademischer Natur, ansonsten fällt
höchstens der Farbraum günsiger fürs Ipad aus, Tegra 3 wird für dafür optimierte
Spiele bessere Grafik bieten als die iOS-Einheit. Man kann sich zudem streiten,
ob Android Apps nun erheblich schlechter sind als ihre iOS-Gegenparte, bzw.
wieviele denn wirklich für Tablets geschrieben oder optimiert wurden.

Obschon ich die Android Tablets als für mich sehr geeignet erachte, bin ich noch
abgeschreckt von gewisser Unreife in Software und Hardware. Apple liefert mit dem
Ipad 3 ein sehr begehrenswertes Tablet, das wirklich vieles richtig macht und eine
sehr gute User Experience bietet. Doch muss jeder einzelne entscheiden,
inwiefern ihm die Einschränkungen von iOS/Itunes tolerierbar erscheinen. Am
Horizont tauchen bereits Windows 8 Tablets auf, wenn Microsoft hier gute
Arbeit leistet, primär in der Integration von Soft- mit Hardware, könnte das
der Rivale um den Ipad-Thron sein: das Windows 8 Surface Pro.

Update 29.8.2013: Es bleibt spannend. Windows RT wird von vielen als Flop bezeichnet,
Surface Pro hat aktive Lüfter und ist mit nur 4 Stunden Akku nicht wirklich
mobil, das Ipad 5 steht in den Startlöchern und Samsung drängt wohl bald mit
neuen Android Tablets auf den Markt. Ich warte nun auf ein Full HD Android
Tablet, das was taugt (Samsung SM-P600?), und schiele interessiert auf die
zukünftigen Haswell-Windows8-Brettchen.

Update 7.10.2013: Es bleibt … interessant! Gegenwärtig darf man sich auf das
Windows Surface Pro 2 und das Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition (wohl das
Tablet aus dem Hause Samsung mit der Bezeichnung SM-P600) freuen. Ein
vollwertiges Windows Tablet mit Windows 8.1 ist ein sehr reizvolles Gerätchen,
doch wer es günstiger braucht, und wem der Funktionsumfang von Android 4.3
genügt, der sollte sich, genau wie meinereiner, das Samsung Tablet mit der
Monsterauflösung 2.500 x 1.600 anschauen.

Update März 2014: Die Zielgerade! Ich denke, ich werde mir das Samsung Galaxy
Note 10.1, 2014 Edition, LTE (SM-P605), ganz nah beglubbschen und dann zugreifen,
da mich dort die Snapdragon Hardware besonders reizt, von der es heißt, dass
diese die Mikroruckler auch besser under control hat. Windows 8 Tablets sind
nach wie vor ne Supersache, aber vielleicht für meine tabletoiden Zwecke ein
wenig überdimensioniert und mit zuviel Laptop/Tablet-Hybridcharakter.