Category Archives: Galactic Union

Stories about my Galactic Union Universe.

Prayers of Salvation

your weapons are useless, all your proud technology dies.
you hide behind energy and metal, without faith or religion.
famous your warriors are, you say, countless worlds they invaded.
long sharp claws, reptilian eyes, merciless coldblooded terrors.

in the dark depths of space your ships drift, empty, hollow, and dead.
the enemy came without warning, killed so swiftly, was invincible.
you shout, you struggle, you slash, you stab, you fire your guns.
finest warriors of the galaxy, ripped appart, slaughtered like animals.

they walk through your energy barriers, they shrug off your death rays.
they laugh at your claws, your blades, your little robotic helpers of doom.
they ignore strongest metal and finest trap, in horror you watch them
approach, the aeon old enemy of all life. but you wont pray, you are proud.

metar walks between the stars, his hammer glowing in endless night,
a prayer he hears, from a small little ship, a vessel assaulted by horror,
and there, not a warrior, but a priest, utters the call of help.
demons come, demons grin, demons laugh, they have no equal anywhere.

his reptilian eyes closed, he speaks old ancient words, his scaly skin
glowing green, claws retracted, elongated head bowed, humble, prepared
for his death, but faithful, metar has another name in his mind, but
those prayers are all the same, for every child under a different sun.

later, after revenge and retaliation, after life’s explosion against evil,
when metar’s might retreated, demonkind sent back to hell in pieces,
the man of faith rises, without a wound, victorious, but not smiling,
terror echoing in his mind. only those of faith will be saved.

honor the gods, even if you are the strongest of the strong, tar khalan,
learn the old ways, you ignorant fools, pray every day and night,
find the path of light, be a candle in evil’s darkness, and prepare
for the hordes of demonkind, only faith will give you strength.

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Falish

Story Splitter Fünf

Das Shaylok Sichelschiff setzte sanft auf, heftiger Regen prasselte auf die silbern schimmernde
Außenhülle. Ein schmaler unterer Teil öffnete sich, und eine Rampe fuhr aus, bis sie den
metallenen Boden der kleinen Landeplattform berührte. Eine fragile nichthumanoide Gestalt,
gehüllt in ein schwach blau glühendes Energiefeld, das sich fest an die Form seines Trägers
anpaßte, ging langsam die Rampe herunter und bewegte sich in Richtung Aufzug, der von zwei
massiven Kampfrobotern bewacht wurde. Nach der Übermittlung eines dreifach kodierten
Signalzeichens gaben die Bewacher den Aufzug frei, der dann mit dem Shaylok in die Tiefe
fuhr. Nach einer kurzen Weile betrat dieser Subebene 32 und schritt schneller die Gänge
entlang, während er sein Energiefeld deaktivierte. In der Halle des Wissenden Auges wartete
bereits Xoliar.

„Ich grüße Euch, Lord Xoliar, Herr über das Wissen und die Geheimnisse. Ihr habt mich
herbeigerufen, damit ich Euch Bericht erstatte.“

Xoliar, Geheimdienstminister der Galaktischen Union, bewegte seine Muskelstränge als
Zeichen der Zustimmung.

„Beginne deinen Bericht, Mhursal.“

Mhursal setzte eine Miniatur-Konsole auf einen gläsernen Tisch, aktivierte sie und
projizierte ein dreidimensionales Holocronbild in den Raum. Eine kleines Kontrollpad in
einem seiner Muskelstrangarme erlaubte ihm eine Manipulation aller visuell dargestellten
Daten, während er berichtete.

„Wie erwartet ist die Lage im Konzil unruhig. Die versammelten Ratsmitglieder sind sich
mehr als uneinig über das Schicksal der Neuen Völker, die ihre Kolonien am Rande des
Unionsraums haben. Sowohl ihr technisches als auch soziales Niveau dürfte uns bis jetzt
jedoch noch keine Sorgen machen. Illegale Technologietransfers wurden bisher konsequent
unterbunden. Eine Einmischung der Großen Syndikate konnte nicht festgestellt werden.“

„Warum zeigen sich die Umaril so interessiert an einer Ratsversammlung?“

„Die Umaril waren anwesend, das erste Mal seit etwa 124 Jahren. Nach meinen Berichten
beobachtete sie die Abstimmung, die RaEntar durchführte, und verschwanden dann. Es ist
zu vermuten, daß die Energetischen an der Reaktion der Union auf die Neuen Völker
interessiert waren.“

„Hat es etwas mit dem Mythos zu tun?“

„Mein Lord, der Mythos und die Prophezeiung sind religiöse Überzeugungen gewisser Sekten
und nicht als gesicherte Wahrheiten zu sehen. Selbst wenn die Energetischen den Mythos
fördern, so kann dies ein Schachzug sein, um Kulturen zu beeinflussen, die noch auf
archaische Konzepte wie Religion zurückgreifen.“

„Vielleicht. Lasse die Bewegungen der Umaril überwachen, soweit dies möglich ist.
Sammle weitere Informationen über den Arun-Mythos. Möglicherweise gelingt es uns durch
eine Analyse dieser religiösen Propaganda Einsicht in den Plan der Energetischen zu
erhalten.“

Mhursal veränderte die visuelle Datenanzeige und ließ von der Miniatur-AI nun einen Teil
der Galaxis darstellen. Verschiedene rote Punkte, die Planeten darstellten, leuchteten
auf. Mhursal setzte seinen Bericht fort.

„Mein Lord. Die Zwangsexpansion der Vorkash verlief in diesem Zyklus besorgniserregend
schnell. Wie Ihr seht, haben sie zentrale Planeten überfallen, besonders im Thar Khalan
Raum, was natürlich Strafexpeditionen von deren Seite provozierte. Neu ist allerdings,
dass die Vorkash sehr systematisch und planmässig vorgingen, ein absolut untypisches
Verhalten. Zudem konnten wir Informationen erlangen, dass die Vorkash einen neuen
Schiffstyp der Giga-Klasse besitzen, mit fremder Technologie.“

Xoliars wasserblaue Facettenaugen bewegten sich lange über das dargestellte
dreidimensionale Raumgitter, er machte mit seinem sichelförmigen Kopf eine zustimmende
Bewegung.

„Woher kommt diese Technologie, haben wir Daten darüber?“

Mhursal verneinte.

„Kümmere dich darum. Nimm Kontakt zu den Thar Khalanen auf. Sicherlich ist es für die
gesamte Union von Interesse, wenn die Bedrohung durch die Vorkash zunimmt. Entsende
Spionageschiffe in den Vorkashraum, ich möchte wissen, wer die Aggressivität der Vorkash
so geschickt zu lenken vermag.“

„Ja, mein Lord.“

Mhursal wechselte die Ansicht des Sternengitters und zentrierte sie auf einen der
Zentralplaneten der Galaktischen Union.

„In der Vergangenheit fielen uns einige Unregelmässigkeiten bezüglich der Zentralen AI
auf. Zum einen waren zum Zeitpunkt der Vorkash-Expansion nicht genügend Robotschiffe
vorhanden, um sie abzuwehren, und zum anderen beobachteten wir einige ungewöhnliche
Schiffsbewegungen in Richtung unbekannter Sektoren. Die AI lieferte dafür keine
überzeugenden Begründungen. Unsere Nachforschungen stießen in einer halbzerstörten
Datenbank auf den Namen Exodus.“

Xoliar schwieg, bewegte sich im Raum auf und ab, in langsamen, nachdenklichen
Bewegungen schlangen sich seine Muskelstränge um seinen fragilen Körper.

„Was bedeutet Exodus, Mhursal?“

„Bis jetzt wissen wir es nicht. Möglicherweise deutet es eine Art Flucht an, aber
wohin und aus welchem Grund, ist völlig unbekannt. Einer unserer Analysten erwog die
Idee, dass die Zentrale AI vielleicht flüchten will. Absurd.“

„Es stellt sich die Frage, vor was die AI flüchten will, Mhursal. Gibt es gegenwärtig
irgendeine Kraft im bekannten Universum, die der Galaktischen Union gefährlich werden
kann?“

„Nein, mein Lord.“

Xoliar nahm in einem der gläsernen Sitzgelegenheiten Platz.

„Bis auf die Prophezeiungen des Mythos natürlich…“

„Herr, das ist irrationale Mystik. Wir können dies nicht als Grundlage für unsere
Kalkulationen verwenden!“

„Sicherlich. Berichte mir von dem Zwischenfall, der den leichten Unionskreuzer Falish
betraf.“

Mhursal veränderte einige Einstellungen, und in die Mitte des Raums wurde ein
Miniaturbild des Unionskreuzers projiziert, wie er nach seinem Hilferuf aufgefunden
worden war: äußerlich völlig intakte Hülle, nur waren sämtliche Raumtore geöffnet, und
sämtliche Rettungskapseln trieben unbemannt um den Kreuzer.

„Minister Xoliar. Die Falish wurde in diesem Zustand entdeckt, nachdem man ihren Hilferuf
nach vierzehn Standardzyklen aufgefangen hatte. Ein Rettungsaufklärer näherte sich dem
Schiff und zeichnete diese Bilder auf, die den Eindruck machten, als ob eine Fehlfunktion
sämtliche Hangartore geöffnet hätte, was auch die Abstoßung aller Rettungskapseln zur Folge
gehabt haben kann. Als jedoch Bergungsteams an Bord des Kreuzers gelangten, fanden sie ein
Bild des Grauens vor. Beinahe auf jedem Deck lagen Leichen der Besatzung, oftmals grausam
verstümmelt. Energiewaffen konnten ausgeschlossen werden, alles erinnerte an die
Auswirkungen von extrem brutalem Nahkampf. Der Vergleich mit Vorkashopfern drängt sich
auf. Aber die Teams fanden keinen einzigen Beweis, daß Vorkash das Schiff aufgebracht
hätten, zudem wären dann keine Leichen übriggelassen worden.“

„Wie drangen die Angreifer in das Schiff ein?“

„Wir wissen es nicht, mein Lord. Es gab keinerlei Anzeichen des gewaltsamen Durchdringens
der Schiffshülle. Energetische Transportsignaturreste wurden ebenfalls nicht gemessen. Aus
den Aufzeichnungen des Biokerns wissen wir, dass die Raumtoröffnung sowie Kapselabsprengung
nach dem Angriff des fremden Aggressors geschah.“

„Sehr ungewöhnlich. Was hat der Biokern aufgezeichnet? Welche Daten stehen uns zur
Verfügung?“

Mhursal zögerte, aber die intensiven Blicke Xoliars forderten ihn auf, die audiooptischen
Aufzeichnungen abzuspielen. Sie zeigten das blutverschmierte Gesicht des Thar Khalan
Kommandanten, der verzweifelt Kommandos erteilte. Bilder von Crewmitgliedern, die
hingeschlachtet in den Gängen lagen, wechselten sich ab mit Geräuschkulissen von Schreien
und verzweifelten Hilferufen. Der Kommandant sprach hastig in ein Aufnahmegerät, bevor er
von unbekannter Kraft entweigerissen wurde. Mhursal erläuterte.

„Das Wort, das der Kommandant der Falish aussprach, war: Dämon. Immer wieder brüllte er
vor seinem Tod in seiner Sprache dieses Wort in die Aufzeichnungsrezeptoren. Was ihn
umbrachte, konnte nicht festgestellt werden. Auf sämtlichen Aufzeichnungen, die gemacht
wurden, gelang es uns nicht, einen der Angreifer zu identifizieren. Wir haben
multispektrale, energetische und sogar psionische Scanraster über das Material laufen
lassen, aber entdeckten nichts!“

Xoliar schwieg und schaute sich erneut die Aufzeichnungen an, keine Emotion regte sich bei
ihm.

„Gibt es nicht im Mythos über die Arun Passagen, in denen vom Bösen gesprochen wird, das
seine Dämonen aussendet, um den Untergang allen Lebens herbeizuführen?“

Mhursal forderte entsprechende Informationen von seiner Miniatur-AI und bejahte dann,
indem er entsprechende Textstellen in den Raum projizierte.

„Herr, Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, daß dies hier das Werk von Dämonen war? Schließlich
gibt es genügend Spezies, die Fähigkeiten besitzen, um unerkannt solche Massaker
anzurichten, beispielsweise ein entkommener Psykron!“

Xoliar wies Mhursal mit einer energischen Geste seiner Muskelstränge zurecht.

„Ich glaube erst einmal garnichts, Mhursal! Wenn alle rationalen Erklärungen eines Vorfalls
ausscheiden, muss notwendigerweise die irrationale Erklärung die zutreffende sein. Und die
Dämonen des Mythos könnten sehr wohl ein feindliches, extradimensionales Volk sein, mit
welchem die Besatzung der Falish leider Bekanntschaft machen mußte.“

Mhursal deaktivierte die Datenprojektion des Schiffs.

„Mhursal, ich möchte die Falish selbst inspizieren, lass sie ins orbitale Raumdock schaffen.
Wie weit sind die Transdim-Forschungen?“

Mhursal ließ den Befehl in seiner AI speichern und aktivierte die Transdim-Sektion, ein
streng geheimes Unionsprojekt zur Durchdringung der Dimensionsbarrieren.

„Die Transdim-Sektion macht nur sehr langsam Fortschritte. Es gibt sehr viel
Materialverschleiß und Rückschläge. Bisher war es uns nur selten möglich, einen stabilen
Clusterschild zu erzeugen, der für den Transdim-Sprung in eine andere Dimension nötig wäre.
Einige wenige Schiffe schafften es wohl, da sie einfach verschwanden, aber bis heute kehrten
sie nie zurück. Sämtliche Verbindungen wurden gekappt, als die Schiffe verschwanden, keine
unserer Hochleistungs-AIs entdeckte Spuren von den Schiffen.“

Xoliar erhob sich.

„Gibt es irgendwelche Erfolge in der Transdimscan-Technik?“

„Nein, Herr. Wir können die Dim-Barriere bis jetzt nicht durchdringen. Alles, was wir
können, sind die normalen eigendimensionalen Transdim-Kanäle messen, welche für den
normalen Schiffsverkehr in der Galaxis benutzt werden.“

Xoliar ließ sich seine Enttäuschung nicht anmerken.

„Ich möchte, dass noch mehr Energie in dieses Projekt gesteckt wird. Erweitert die
Geldmittel und den Forschungsstab. Ich will baldigst brauchbare Resultate sehen. Das
wäre fürs Erste alles, Mhursal, ich danke dir für deinen Bericht. Du kannst nun gehen.“

Mhursal deaktivierte seine Projektionen und machte eine Abschiedsgeste mit seinen vorderen
Muskelsträngen.

„Möge das Wissende Auge über Euch wachen, mein Lord.“

Xoliar sah Mhursal kurz nach, während dieser zum Lift ging und aktivierte dann wieder
die Aufzeichnungsdaten der Falish, sah sich das verzweifelte Gesicht des Kommandanten an,
der in absolutem Horror mit heiserer brüllender Stimme das Wort Dämon herausschrie, bevor
er starb.

Torm und Elis

weit draußen, im schwarzen Meer der Sterne, da arbeiten sie,
unter einer Kuppel aus Metall und hinter waberndem Feuer,
auf einem Mond, der einen namenlosen Planeten umkreist
44 Seelen aus dem Bund der Völker, nicht alle sind freiwillig hier
manchmal kommt ein Sternenschiff, es bringt Kunde von weit her

eines Tages erschüttert sich der Boden, und riß auf, am Himmel
seltsame Lichter, und Furcht in den Gedanken der Bewohner der
Kuppel, hastige Blicke auf flimmernde Flächen, schnelle Hände,
die alles für das Überleben taten, dann Stille, und glitzernde
Sternennacht

das Böse kroch hervor aus dem Schlund der Unterwelt, es roch
das Leben, und war gierig nach Blut, es schärfte seine Klauen
und Reißzahnmäuler, und fand seinen Weg in die Kuppel,
Dämon nannte sich das Böse, Verwandte oder Herren der
Psykron, du wirst es niemals erfahren!

wie stolz ist der Bund der Völker, verstreut zwischen den Sternen,
auf seine Waffen und Schilde, heiße Energie, abgefeuert aus
metallenen Pistolen, kalte Energie, die einen umhüllt und schützt,
Maschinen, die ohne Unterlaß kämpfen, und denken, wie es sonst
nur ein Lebender kann. Den Dämon kümmert dies alles nicht.

der Tod hielt Einzug in der Kuppel, mal schnell, mal langsam und
quälend, sie starben einer nach dem anderen, oder zusammen,
des Nachts, und am morgen fand man sie, schrecklich zugerichtet,
verunstaltet und halb aufgefressen, widerliche Worte mit ihrem Blut
an den Wänden geschrieben, Blasphemien in vielen Sprachen, die
alten Götter lästernd, das Böse weiß, wie es Furcht in die Herzen der
Sterblichen sät

stolz waren einige, und dachten, sie würden kämpfend sterben,
wie edle Helden, feige waren andere und wollten fliehen, und
verräterisch andere, die sich anboten, dem unbekannten Feind,
als Diener, Sklaven oder Soldaten, und tapfer waren manche,
die gelernt hatten, zu kämpfen, doch ihr Wille wurde gebrochen,
denn der Dämon war unbesiegbar

die Kuppel mit Leichen übersät, Dämonen die zwei letzten Überlebenden
riechend und verfolgend, es waren Torm und Elis, die Liebenden,
Elis, sie weinte, und sie zitterte, Torm, er war verzweifelt und stumm.
sie versteckten sich und verbargen sich, sie verbarrikadierten sich
und sie beteten, aber die Dämonen waren schneller und kamen, sie zu
fressen.

es erhoben sich die Dämonen, scheußliche Fratzen, vor den beiden
letzten Überlebenden der Kuppel, sie geiferten und erhoben ihre Klauen,
lange Zähne, bereit, Fleisch auszureißen, alle Hoffnung war vergebens,
alles war schwarz und dem Tode nahe. Da nahm Torm das Antlitz seiner
Liebsten in seine kalten Hände, gestand ihr seine Liebe, und sie tat es
ihm gleich, bevor sie sterben würden, von grausamer Klaue zu Tode
gequält.

da hörte Valis zwischen den Sternen den Schwur der Liebenden in
höchster Not, und ihre ewigen Augen suchten im Meer der Sterne,
fanden, und sahen, ein Band der Liebe gegen das Böse, sie prüfte
die Seelen von Torm und Elis, zeitlos und schnell, und bat Metar,
diese beiden zu retten, denn sie waren eine Zierde unter den Sterblichen

Dämon lachte, Dämon kroch näher, Dämon wollte zugreifen und zerfleischen,
da brach eine gewaltige Kraft in die Reihen des Bösen und begann, mit
göttlichem Zorn zu wüten, Umriße eines großen Kriegers, halb sichtbar, mit
Fäusten, glühend aus Licht, zerschmetternd, zerreißend, und zerstörend, nichts
kann ein Dämon gegen Metar’s Wut ausrichten, und selbst der schwarze
Gott muß dies fürchten!

das Böse starb. die Liebenden wurden gerettet. Der Krieger, gesandt von Metar,
er beugte sein Haupt vor Torm und Elis, segnete sie, und auch das Kind, das
beide erwarten würden. Die Liebenden beteten in dieser Zeit voll Dankbarkeit
zu den alten Göttern und Valis lächelte zwischen den Sternen. Aber Valtar
trauerte um die Toten, während Metar wütend sein Schwert fester griff.

Verlaße dich nicht auf deine Technologie, Sterblicher, lerne, zu beten, in diesen
Tagen, denn das Böse wird kommen, und keine Waffe der Welt oder des Bundes
der Völker kann dich dann retten. Glaube an die alten Götter, ehre ihre Namen,
und mach dir ihre Runen auf deine Kleider, vielleicht kannst du dann überleben,
wenn du würdig bist, und reinen Herzens.

Saryos

ein Schwert im leeren Himmel der Nacht
Saryos, das Schiff zwischen den schwarzen Weiten
unter der Flagge vieler Völker
ein tapferer Schrecken für jeden Feind
Brand, Zerstörung, Tod, ertrug das Licht in der Dunkelheit
niemals wich es zurück, niemals floh es aus der Schlacht

da kam der Tag, der Hinterhalt, Lanzen aus reiner Zerstörung,
die Flagge des Bösen, gehißt auf namenlosen Angriffskreuzern,
schnitten ins Fleisch, bißen ins Leben, und verwundeten die Hoffnung,
Saryos, wie ein wildes Tier, kämpfte und litt,
aber der Feind, schnell und böse, ließ das Schiff brennen

und nun, beschädigt, verwundet, halbtot und treibend,
die Saryos, der stolze Name eines edlen Traums,
der Bund der Völker ratlos, das Maul der Schwärze gierig aufgerissen
Schiff im leeren Weltenraum, blutig sterbende Hand es führend
sie beten an Bord, zu den alten Göttern

Metar erwachte zwischen den Sternen, trat hinaus und ließ seinen Blick schweifen
er sah die Runen auf der Hülle der Saryos, zu seinem Ruhm
und beschloß, den Pakt zu ehren, der geschloßen seit Anbeginn aller Zeit
er fügte Zeit und Raum, Glück und Schicksal zusammen,
und es ward die Kal’akshir, welche die Saryos fand

so kehrt die Saryos heim, ein leuchtender Name der Hoffnung gegen das Böse,
viele starben, ihre Namen in ewigem Andenken, und die Hand, die das Steuer hielt,
blutleer, voller letzter Willenskraft, gehört dem Captain der Saryos,
desse Gebete Metar erhörte, und der lebt, und so viele hat sterben sehen

Mach die Runen der alten Götter auf dein Schiff, so wie man es dich lehrte,
glaube an sie und erweise ihnen Respekt, denn sie schützen dich in der Not,
Dämonen werden kommen, aus den schwarzen Rißen im leeren Raum,
und dann wird die Saryos sich ihnen stellen, mit Metars Faust hoch erhoben