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Beware the Toxic Personality!

also kinners, mir fällt da seltsamer weise sport als bereich ein, aber
meine beschreibende mahnung ist eigentlich für alle lebensbereiche wahr.
in bezug auf sport habe ich zudem einiges interessantes gelesen: einen absolut
schockierenden artikel über nen typen, der es voll gut und charakterbildend fand,
in seiner zeit am college, im sportclub, so richtig wie abfall behandelt worden
zu sein durch seine team-mates. der führte da an, dass es seine persönlichkeit
total auf das team eingestellt hätte, und die wiederholende demütigung
ihn komplett zur leistung programmiert hätte. völlig krank, die argumentation!

wer demütigt gerne? rischdisch: toxische, also giftige persönlichkeiten.

diverse artikel über mobbing/bullying (an schulen, dem workplace, im sport,
der freizeit) beschreiben genau jene charakterzüge, die eine solche person
ausmachen. ich schwenke aber mal in einem anderen artikel auf derlei
problematiken ein, und liefere hier mal meine eigenen analysen.

ne giftige persönlichkeit:

destruktiver gesprächsführer, macht sich immer über andere meinungen lustig,
wertet andere gesprächspositionen ab und erhebt seine eigene meinung im
narzistischen überschwung zur alleinig gültigen aussage

direkter oder indirekter abwerter anderer menschen, vor allem jener, die
nicht auf seiner wellenlänge liegen oder ihm kritik entgegenbringen; sieht
selbst lob als versteckte kritik, fühlt sich provoziert, sucht sich
auch immer hilfe bzw. sucht nach anerkennung anderer für seine herabwüdigungs-
strategien (—> bully strategie, —> mobber sucht unterstützung)

narzistische persönlichkeit voller selbstlob, bravado, machismo, das erhöhen
der eigenen position, auch auf kosten anderer, ist das primäre prinzip, solche
leute suchen bewunderer, fans, vielleicht sogar in einigen fällen einen art
kult, braucht publikum für ihre strategien

im sportlichen kontext fördern solche persönlichkeiten ein menschenunwürdiges
leistungsdenken, kompromißlose und extreme positionen, was kampfkünste angeht,
und sorgen für eine gruppen-atmosphäre, in der gleichschaltung, das ausgrenzen
andersdenkender oder weniger leistungsfähiger und das direkte oder indirekte
gruppen bestrafungsvorgehen gegen einzelne zur norm wird.

die psychologie durchleuchtet solche leute gerne und führt diverse verhaltensweisen
auf einen ausgeprägten minderwertigkeitskomplex zurück. manch andere werden halt
schwupps mal zum soziopathen erklärt, was wieder andere forscher als einstellungs-
kriterium höherer management positionen sehen. richtig das lachen im hals stecken
bleibt einem aber, wenn man mal recherchiert, wieviele, vor allem junge,
verzweifelte menschen sich das leben nehmen, weil sie gnadenlos bis aufs blut
in der schule gemobbt wurden. fassungslose schande der menschheit, das! (unter
vielen anderen)

tipps gegen toxische persönlichkeiten? avoid em or fight em!

das wort “fight” braucht natürlich wieder nen maximum disclaimer:

wir wenden keine verbale oder physische gewalt an, wir sind selbstbehauptend
in unserem kontinuierlichen widerstand. 1. wir benennen das problem und decken
die strategien der toxiker auf, 2. wir fordern eindeutig zum stop schädigender
verhaltensweisen auf, 3. wir gewinnen durch unsere überlegten, rationalen
handlungen die öffentlichkeit, die wir über das problem unterrichten, 4. wir
entgegnen toxischen aktionen mit eigenen aufklärerischen, enthüllenden und
wahrheitsfördernden handlungen

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Be a Klingon!

es gibt dinge im leben, die sieht man erst nicht richtig, man bewertet sie
gering. sie sind nicht der rede wert oder “hypersensitiver pipifax”, mit dem
man sich nicht abgeben will. aber dann merkt man, wie es einen doch beschäftigt,
emotionen hochsteigen, und es eben vor dem eigenen hintergrund keine kleinen
dinge mehr sind, sondern ernstzunehmende probleme.

DANN muss was getan werden. vor allem wenn es um menschen geht, die indirekt
andere abwerten, verdeckt vorgehen, und unter dem deckmantel des angeblich
harmlosen scherzes ganz andere botschaften verstecken, nämlich jene der
geringschätzung. irgendwann darf man derlei nicht ignorieren oder abtun,
sondern muss es full speed ahead tackeln.

vulkanier werden sagen: was regst dich auf? lass es auf sich beruhen! stehe
über allem! der kann dir garnix! aber klingonen haben manchmal recht, wenn
sie kriegerisch dem gegner entgegentreten, um ihn ehrenvoll zu konfrontieren.
und genau das muss auch getan werden, damit sich gewisse dinge ändern. das
ist vielleicht unangenehm, man selbst ist voller zorn, und möchte auch vor
anderen nicht emotional werden.

doch gibt es verhaltensweisen, die werden immer weiter gehen, wenn man sie
nicht abstellt, konfrontiert, offenlegt, anprangert. ob da andere mithören,
ob sich da irgendwer doch lustig macht, oder die schweigende massen eben
jenes tut, was sie am besten kann, nämlich schweigen, das interessiert nicht.

alleinig der eigene, innere klingone zählt: und der darf auch laut werden,
darf stolz und deutlich und vor allem eindringlich ernst STOP! schreien,
und dem geringschätzer, dem menschen-abwerter, dem indirekten sich-über-
andere-lustig-macher einhalt gebieten!

mein aufruf an alle lautet: laßt euch nix gefallen! wehrt euch! seid stark
und laut und vertretet euer persönlichkeitsrecht! zeigt anderen deutlichst
ihre grenzen auf! dass die eben nicht alles mit euch machen können, sondern
im lichte der öffentlichkeit bloßgestellt sind, ihre methoden aufgedeckt,
und sie es nie mehr wagen, auf indirekt lächerlich machende art andere
kleinzumachen!

super important disclaimer:

wir reden bei klingonischem sein nicht von disrupterfeuer, also reiner
aggression, sondern von einer assertive response, einer selbstbehauptung,
die gewaltfrei, nicht beleidigend, aber dammnit so richtig deutlich und
felsenfest ausdrückt, dass man nicht alles mit sich machen lässt. solche
ansätze sind auch in der forschung über mobbing/bullying zu finden, da
gibts äußerst interessante arbeiten, die gewaltfreien widerstand, auch
auf verbaler ebene, als richtig gut gangbaren weg zeigen, der auch andere
dazu motiviert, partei zu ergreifen!